THEATER-AG-6 vertritt NRW während des Schultheaters der Länder

THEATER-AG-6 vertritt NRW während des Schultheaters der Länder

Die Theater-AG 6 wurde von einer Bundesjury ausgewählt und darf NRW im Bereich Schultheater während des Festivals „Schultheater der Länder“ vom 22.-28.9.2019 in Halle vertreten. Wir werden am 24. September 2019 im Variete-Theater in Halle unser Stück „Wenn wir nichts tun, werden wir nichts sein“ zeigen dürfen. Die Gruppe besteht aus 25 Kindern im Alter von 11- 12 Jahren. Wir sind nicht nur die größte Gruppe Deutschlands, sondern darüber hinaus auch die jüngste Theatergruppe, die ausgesucht wurde. Alle anderen Gruppen kommen aus der Mittel- oder Oberstufe. Wir sind stolz auf die Leistung der Kinder und freuen uns auf eine Woche voller Theaterstücke, Workshops und kreativer Begegnung. Das Preisgeld von 5000 Euro fließt in diese Woche, damit die Kinder so kostengünstig wie möglich dieses Ereignis erleben dürfen.

Annika von Busekist

 

THEATER-AG 6 überzeugt beim Maulheld*innen-Festival

THEATER-AG 6 überzeugt beim Maulheld*innen-Festival

Vom 29.5. bis zum 2.6.2019 fand das Landes-Schultheater-Treffen „Maulheld*innen“ in Gelsenkirchen statt. Mit dabei war auch unsere Theater-AG der Sechstklässler mit dem Stück ,,Wenn wir nichts tun, werden wir nichts sein”, welches seine Premiere bereits am 15.3.2019 in der Aula des Goethe-Gymnasiums hatte.

In den fünf Tagen hatten die Teilnehmer*innen die Möglichkeit, andere Theaterstücke zu sehen, die Stadt Gelsenkirchen näher zu erleben oder an verschiedenen Workshops teilzunehmen.

Zur Eröffnung am Mittwoch um 20 Uhr zeigten die ”Maulheldinnen” der Marienschule Münster ihr selbstgeschriebenes Stück „Tag 99“, in dem Mikroplastikteilchen im Wasser dazu führen, dass sich alle männlichen Lebewesen in weibliche verwandeln.

Das Programm wurde am Donnerstagvormittag fortgesetzt, als Schüler*innen der Mühlheimer Willy-Brandt-Schule mit „Stadt Unter“ zu einer ungewöhnlichen Stadtbesichtigung auf offener Bühne einluden. Ab

14.30 Uhr zeigte der Literaturkurs der Gesamtschule Ückendorf, welche in diesem Jahr Partnerschule des Festivals war, in der Aula an der Bochumer Straße das Stück „Grenzgänger“ und nahm ein Werk der Autorin Janne Teller unter die Lupe. Literarisch weiter ging es ab 17 Uhr im Consol Theater mit einer digitalen Version von „Faust“: Schüler*innen des Evangelischen Gymnasiums Meinerzhagen luden zum Handy-Chat, um Mephistos Versuchungen in die heutige Zeit zu transportieren.

Der Freitag begann um 10 Uhr im Consol-Theater mit der Aufführung der AG des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums aus Remscheid und der Frage nach der eigenen Identität: „Peer Gynt – Ich ist ein Anderer“. Die Faszination des Nichts untersuchten am Nachmittag dann unserer Schüler*innen der 6. Klassen des Goethe-Gymnasiums live auf der Bühne in ihrem Stück „Wenn wir nichts tun, werden wir nichts sein“. Dafür erhielten wir stehende Ovationen. Am Abend luden die Schüler*innen der Gesamtschule Ueckendorf alle theaterbegeisterten Festivalgäste aus Düsseldorf, Meinerzhagen, Mülheim, Münster und Remscheid zu einem „Fastenbrechen“-Abendessen in die Aula ein, nachdem man in unterschiedlichen Gruppen zuvor die Stadt Gelsenkirchen erkundet hatte.

Schließlich konnten sich am Samstag alle „Maulheld*innen“ in mehreren Workshops an unterschiedlichen Disziplinen ausprobieren (Maske, Film, Hörspiel, Chor, Gestaltung, Bühnenkampf und Tanz) und präsentierten am Abend eindrucksvoll ihre Ergebnisse.

Anschließend zeigte das Consol-Theater eine Aufführung des von Roland Schimmelpfennig geschriebenen Jugendstückes „Die Biene im Kopf“, in dem ein kleiner Junge seine Alltagsprobleme bewältigen muss (z.B. Vernachlässigung durch die alkoholabhängigen Eltern, Anforderungen in der Schule, Bedrohung durch Jugendliche) und sich in eine Traumwelt flüchtet. Mit hohem Einfühlungsvermögen und tänzerischer Leichtigkeit wurde die Figur in einem Rollensplitting überzeugend von drei Darstellern verkörpert.

Zum Abschluss des Festivals präsentierten die „Maulwerker*innen“ eine von ihnen während des Festivals entwickelte Bühnenshow, in der sich in komprimierter Form noch einmal alle aufgeführten Stücke wiederfinden ließen.

Insgesamt haben wir unter der Leitung von Annika von Busekist und Stefanie Elbers als AG ereignisreiche und schöne Tage in Gelsenkirchen verbracht, neue Leute kennenlernen dürfen, viele Impressionen mitgenommen und großes Lob und eine Urkunde für unsere Aufführung bekommen.

 

Annika von Busekist
Die Zauberflöte

Die Zauberflöte

Der Unterstufenchor lädt herzlich zu ihrer Aufführung der Oper Die Zauberflöte von Mozart ein: Am Dienstag, 2. und Mittwoch 3. Juli, jeweils um 19 Uhr finden die beiden einzigen Vorstellungen statt.

Ein Jahr lang haben die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 7 die gekürzte und vereinfachte Fassung für Kinderchor einstudiert. Lassen Sie sich von den genial einfachen Melodien des Papageno, den berühmten Arien, sowie der zeitlosen Geschichte, inklusive Schlange und Theaterdonner, die immer noch Groß und Klein begeistern, unterhalten.

Der Chor wird von einem kleinen Ensemble begleitet, deren Mitglieder Teil des Orchesters sind.

Tickets sind in den großen Pausen vor dem Sekretariat zum Preis von 3€ (Schüler)/5€ (Erwachsene) zu kaufen oder telefonisch über das Sekretariat (0211-8923351) zu reservieren.

 

Caroline Piffka
In Fahrtrichtung – orange mischen

In Fahrtrichtung – orange mischen

Theater am Goethe Q2, Goethe-Gymnasium, Düsseldorf

Wiederaufnahme am 28. Mai 2019 um 19 Uhr in der Aula

Gleis neun – wir befinden uns auf Gleis neun.

Es ist 7:45 Uhr und am Bahnhof spielt sich die tägliche Routine ab. Jeder hat sein Ziel und ist in Gedanken bei dem, was ihn umtreibt. Jeder hat seine Ängste, Sorgen, sein Leben. Man kennt sich nicht und begegnet sich trotzdem. Schicksale verweben sich und gehören plötzlich zusammen.

Aber was wäre, wenn Begegnungen nicht stattgefunden hätten, wenn sich nur Kleinigkeiten in der täglichen Routine verschieben? Ändert sich dann womöglich ein ganzes Leben? Und ist das, was uns passiert Zufall, Glück, Vorherbestimmung?

Wir wissen es nicht, denn wir können die Zeit nicht zurückdrehen, um einen anderen Weg auszuprobieren. Wenn man Gelb und Rot mischt, entsteht Orange, aber nie wieder Gelb und Rot.

VON & MIT: Lilian Brys, Adil Aghmiri, Younes El-Yaouti, Elvin Eren, Justin Goetzie, Lea Hruschka, Anastasia Joukova, Juna Kronberg, Albina Rizanaj, Ella Rothe, Emmanuel Steiner, Anna Weiler
SPIELLEITUNG: Sinje Sybert
TECHNIK: Deron Duglas, Lara Alles, Stefan Heitz

 

Sinje Sybert
Goethe-Schüler eröffnen Theaterfestival „Maskerade“

Goethe-Schüler eröffnen Theaterfestival „Maskerade“

19 Gymnasiasten des Projektkurses Theater bringen selbst inszeniertes Stück „Im Falle des Falles“ auf die Bühne der Schulaula.

Welchen Wert hat Zuhause? Diese Frage stellt man sich meist erst dann, wenn man sein Zuhause, seine Heimat verlassen muss – raus aus der Komfortzone, rein ins Leben. Auch die 19 Schüler des Projektkurses Theater des Goethe-Gymnasiums setzten sich mit dieser Frage auseinander, schrieben ein eigenes Schauspiel, entwickelten die einzelnen Charaktere, überlegten sich Kostüme und Requisiten und erarbeiteten unter der Spielleitung von Sinje Sybert die Inszenierung. Die „Welturaufführung“ des Stücks „Im Falle des Falles“ war gleichzeitig Auftakt des Schultheaterfestivals „Maskerade“, eines der ältesten und größten Schultheaterfestivals bundesweit. Neben einer Vielzahl spannender Theaterproduktionen aus Grund-, Real-, Gesamtschulen und Gymnasien gibt es bis zum 10. April ein Konzert („Piano & Friends“) und eine Kunstausstellung („Inneres Ausland“). „Ich bin immer wieder begeistert, mit welchem Engagement und gleichzeitig großer Professionalität die Schüler und Lehrer zu Werke gehen“, urteilt Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke. „Die Darstellung des gewählten Themas war beeindruckend.“

Jugendliche werden in ein Lager gelockt, in dem sie für einen Krieg vorbereitet werden sollen. Es wird deutlich, dass Zuhause für jeden einen anderen Wert hat. Es werden fremde Vorstellungen mit den persönlichen der Akteure vermischt, so dass am Ende ein buntes Bild von unterschiedlichen Zuhause-Ideen entsteht. Denn Zuhause ist nicht nur ein Ort, sondern kann ebenso gut eine Person, ein Geruch, ein Lied, ein Gefühl sein – so individuell wie die Menschen selbst. Und es bietet doch immer einen gewissen Schutz und Geborgenheit. „Wir haben uns gemeinsam für dieses Thema entschieden, weil jeder eine eigene Verbindung dazu hat“, erläutert Goethe-Schülerin Lioba Kiefer. „Jetzt, wo es vorbei ist, fällt die Anspannung ab, aber ich bin auch traurig, dass es vorbei ist.“

Das komplette Programm des Theaterfestivals finden Interessierte im Internet unter http://maskerade.de/.

Von Tino Hermanns

Quelle: rp online
Foto: Georg Salzburg

Pressestimmen: Die 16. Maskerade beginnt

Pressestimmen: Die 16. Maskerade beginnt

Von Joachim Hennig
Quelle: WZ
Foto: Stephanie Kowalsky

„Am Mittwoch startet die 16. Ausgabe des Düsseldorfer Schülertheaterfestivals am Goethe-Gymnasium. Seit 1991 findet die „Maskerade“ alle zwei Jahre in der Schule in Düsseltal statt. Bis zum 10. April werden insgesamt 19 Theatergruppen ihre Produktionen auf die Bühne bringen. Außerdem wird es eine Kunstausstellung, ein Konzert und einen Tanzworkshop geben.

Viele Stücke sind von den Schülern selber geschrieben worden. Die Theater-AG der Jahrgangsstufe 6 des Goethe-Gymnasiums hat sich in dem Stück „Wenn wir nichts tun, werden wir nichts sein!“ mit dem Nichts beschäftigt. Anhand von philosophischen Fragen bearbeiten die Kinder das Thema: Ist wirklich nichts in der leeren Kiste? Kann ich das Nichts im Raum verschieben? Ist die Welt aus dem Nichts entstanden? Das Stück ist am Sonntagabend um 19 Uhr zu sehen.

Neben Theatergruppen aus Düsseldorf werden auch zwei Gastschulen ihre Stücke aufführen. Die Theater AG des Gymnasium Einsiedel aus Chemnitz spielt ihr Stück „Tage/Bücher“. Hier geht es um „Wut und Hass, um Fremdenfeindlichkeit und Mobbing, um Freundschaft, Liebe, Zuneigung und Verständnis.“ Bereits zum dritten Mal ist das Lycée Jean-Baptiste Corot aus der Nähe von Paris bei der Maskerade dabei. Sie werden am Freitag ihr französischsprachiges Stück „Destruction“ aufführen. Hier geht es um die Interaktion zwischen den Schülern und einer verrückt werdenden Welt, die sie nicht verstehen.

Im Anschluss an die Aufführungen gibt es bei einem „Nachgefragt!“ jeweils die Möglichkeit mit den Schülern ins Gespräch zu kommen. Hier sollen Publikum und Mitwirkende die Möglichkeit bekommen, mehr über die Produktion zu erfahren.

Für jede Vorführung gibt es 225 Tickets. Die kurzen Stücke, unter 30 Minuten, kosten für Schüler 3 Euro und für Erwachsene 5 Euro. Die Längeren Stücke kosten für Schüler 5 Euro und für Erwachsene 7 Euro Eintritt. Tickets können per E-Mail unter maskerade@goethe-gymnasium.de vorbestellt werden. “

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In der Lokalzeit im WDR wurde am Montag, 1. April ein Beitrag als Ankündigung der Maskerade gesendet. Der Beitrag ist eine Woche in der Mediathek des WDR zu sehen.

 

 

Sinje Sybert  Annika von Busekist