First English Debating Contest

First English Debating Contest

The house believes that Germany can be seen as a leader in tackling climate change.“ Das war die erste These, die debattiert wurde. Und es stand Deutschlands Initiative für das Pariser Klimaabkommen gegen Deutschlands zögerlichen Kohleausstieg und die Bürgerproteste gegen neue Windräder. Alle Schülerteams hatte exzellent recherchiert und gut formuliert. Die Rede ist vom ersten English Debating Contest, der am Samstag, dem 2. Oktober in der Aula des Görres Gymnasiums stattfand. Der Wettbewerb wurde organisiert von der International English Library, die wegen Umzuges zur Zeit kein eigenes Domizil hat. Die Koordination zwischen Library und den Schulen übernahm Julia Strohmeier vom Görres Gymnasium. Das Debating Modell kommt aus Australien und wurde von Melanie Schuth, der stellvertretenden Chefin der Library ausgewählt. Die Teilnehmer waren die Teams vom Goethe-, Görres-, Humboldt- und Max-Planck-Gymnasium Es wird in 3er Teams debattiert , immer zwei Teams gegeneinander und es gab eine von der Library gestellte Jury , die die Debatten bewertete. Anders als bei Jugend debattiert wird hier das gesamte Team bewertet.

Die Kriterien sind
• Matter (Argumente )
• Method (Strukturierung und Belege)
• Manner (Ausdruck und Überzeugungskraft).

Die Vorbereitung hat sich wegen Corona lange hingezogen. So gab es schon im vorigen Schuljahr zwei Online Workshops und erst im aktuellen Schuljahr eine Mock debate im Goethe Gymnasium. Außerdem arbeitete jeder Lehrer mit seinen Schülern in einer Art AG , die einmal wöchentlich stattfand. Am Goethe Gymnasium nahmen 8 Schüler*innen der ehemaligen 9c und eine Schülerin der ehemaligen EF an Workshops und AGs teil. Allerdings waren nach den Sommerferien bereits drei meiner Debattanten ins Ausland verschwunden. Allen Teams wurde gute Recherche und ein hohes Niveau der Argumente von der Jury bescheinigt . Der Sieg und die damit verbundene Trophäe ging schließlich ans Görres-Gymnasium. Sie wurde von dem Patron der Library, dem Konsul Rafe Philip Graham Courage, überreicht. Er sagte, es sei ein Wanderpokal und damit verbinde er die Hoffnung, dass das Projekt im nächsten Jahr weitergeführt werde. Dem steht wohl nichts im Wege. Alle Teilnehmer haben bestätigt, dass sie viel Arbeit mit der Vorbereitung hatten, dass das Debattieren aber auch viel Spaß gemacht hat, genau so wie der Kontakt zu den Schülerinnen und Schülern der anderen Schulen. Die Eltern, die zum Wettbewerb mitgekommen sind, berichteten, dass auch zu Hause über die Themen debattiert wurde und, dass ihre Töchter sich mit dem Projekt weiterentwickeln konnten. Insofern hoffe ich, dass wir für die nächste Runde wieder Schülerinnen und Schüler aus dem bilingualen Zweig finden werden, die bereit sind, sich der Herausforderung zu stellen.

 

Claudia Zemter
Im Finale des Business@School-Landesentscheids!

Im Finale des Business@School-Landesentscheids!

Ein Schülerteam vom Goethe schaffte es in die Hauptrunde des B@S-Landesentscheids am 27.05.21, bei dem Schülerteams im Unterricht entwickelte Geschäftsideen vorstellen und gehört damit zu den besten Teams in NRW. Estelle Eberlein, Lilly Klaeser, Charlotte Stüttgen, Livia Morsch, Shreyas Pothedar und Colin Sievert aus der Q1 überzeugten die hochkarätige Jury in einer digitalen Live-Präsentation mit ihrer Geschäftsidee KACHING!, einer Plattform zur Vermittlung von Nebenjobs für Jugendliche.

Alle vier Teams, die es ins Finale geschafft haben, hatte innovative Ideen. Das Team vom Erzbischöflichen Irmgardis-Gymnasium aus Köln stellte „SightHearing“ vor. Mit der App können sowohl Einheimische als auch Touristen selbst individuelle Audio-Stadttouren nach ihren persönlichen Interessen zusammenstellen. Die SchülerInnen des Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums aus Köln haben „CookClean“, eine praktische Herdabdeckung aus Silikon, entwickelt. Diese ist hitzebeständig, lässt sich flexibel an jeden Kochtopf anpassen und sorgt dafür, dass der Herd beim Kochen sauber bleibt. Am überzeugendsten fand die Jury aber das Team von der Erzbischöflichen Liebfrauenschule aus Köln mit Courtable, einem Liniensystem für die Markierung des eigenen Basketballfelds.

Das von der Gruppe entwickelte Logo von Kaching!

Trotz der guten Ideen und professionellen Präsentationen, stellte die Jury, bestehend aus Tobias Ragge (CEO HRS), Frank Hüppelshäuser (Geschäftsführer Deutsche Vermögensberatung AG) und weiteren Wirschaftsexperten, noch eine Menge kritischer Fragen, welche die Teams souverän und charmant beantworteten. Das machte es für die Jury umso schwerer Kritikpunkte zu finden und den Sieger zu bestimmen. Das Rennen machte letztlich die Erzbischöfliche Liebfrauenschule aus Köln mit Courtable. Der Rest teilte sich den zweiten Platz.

Für die Goethe-Schüler war der Wettbewerb eine spannende Erfahrung und ein Motivationsschub. Denn auch wenn der Wettbewerb für sie nun vorbei ist, spricht Lilly für das ganze Team, wenn sie sagt: „Das war noch nicht das Ende.“

 

Bastian Zabelberg

 

Team „flxcharge“ ist Schulsieger beim business@school Wettbewerb!

Team „flxcharge“ ist Schulsieger beim business@school Wettbewerb!

Am Freitag, dem 15.5.2020 fand die dritte und vorerst letzte Schul-Präsentation von Business@School mit drei Teams auf, bedingt durch Corona, ganz andere Art im Goethe-Gymnasium statt. Eigentlich hätte die Aula oder der neue Raum 1.13 im Neubau der Schule zum wiederholten Mal den würdigen Rahmen der Veranstaltung bilden sollen. Aber die notwendigen Hygieneregeln der Schule hätten es schwer gemacht, die Präsentationen wie sonst üblich durchzuführen, um das jährliche Schulsiegerteam aus der Q1, mit der besten eigenen Geschäftsidee herauszufinden.

So beschloss das Betreuerteam des Projekts, Claudia Zemter, Bastian Zabelberg und Martin Döhr, die Veranstaltung als Videokonferenz mit Video-Power-Point-Präsentationen der drei Teams , die mit einer vorbereiteten Audio-Spur begleitet werden, statt dem sonst üblichen freien Vortrag ablaufen zu lassen. Im Anschluss an jede Vorführung sollte die ebenfalls 15-minütige Jurybefragung erfolgen. Die Boston Consulting Group (BCG) stellte der Schule dazu einen sicheren ZOOM-Konferenzraum zur Verfügung.

Beeindruckend ist das Feld der professionellen Unterstützer des Wirtschaftsprojekts und aller drei Schülerteams. Diese Unterstützung und Begleitung zeichnet dieses einzigartige Projekt aus und das wurde auch am Tag des Schulentscheids wieder sichtbar. Ralf Schreiber, unser Schulleiter, begrüßte die Schülerteams, und bedankte sich bei den vielen anwesenden Unterstützern und Betreuern: Mila Albertzart von der BCG, die heute die Juroren betreute und die Konferenz leitete sowie diese drei langjährig dem Projekt verbundenen Juroren, Jayne Mulcahy-Roth, Herr Poestges und Herrn Erle-Doerner – alle Profis aus der Wirtschaft und Eltern ehemaliger Schüler unserer Schule.

Viele Betreuer aus der Wirtschaft standen den drei Teams zur Seite und gaben ihnen Tipps und Hilfen bei der Erstellung ihrer Präsentationen: Anna Schad (WHU), die aus Schweden dazu geschaltet war, Nadja Reischel (WHU), beide studieren berufsbegleitend Wirtschaft an der Otto Beisheim School of Management in Düsseldorf, Michael Schikorra (Oracle Deutschland), Fabian Moreira (Oracle Deutschland), Herr Oliver Hof (BCG). Er war drei Jahre lang der Vorgänger von Frau Albertzart; nach seinem Umzug war er am Freitag aus Warschau bei der Präsentation anwesend. Neben ihm hatten von der BCG als Betreuer der Teams tatkräftig geholfen: Jan Duda (BCG), Henrik Engelkamp (BCG), Nicht anwesend, aber ebenfalls geholfen einem Team beigestanden hatte Carsten Hoffmann (Commerzbank, Leitung Standort Düsseldorf).

Neben den Teams des Projektjahres 2019-2020, die heute ihre „Gesellenstücke“ ablieferten, waren auch die Schüler der Jahrgangsstufe EF eingeladen, die sich für die Teilnahme im nächsten Jahr entschieden hatten. Sie konnten sich ein Bild davon machen, wo sie ein Jahr später stehen werden.

Nach der allgemeinen Begrüßung und Vorstellung ging es direkt los: es wurden die mit Ton hinterlegten Power-Point-Präsentationen der drei Gruppen vorgespielt und die Juroren prüften die Teams und die Ausgereiftheit und Zukunftsfähigkeit ihrer Geschäftsideen.

Folgende Ideen wurden präsentiert:

1. My Retirement Home, ein Vergleichsportal, das Senioren bei der schwierigen Aufgabe hilft, ein passendes Altenheim für sich zu finden,
2. flxcharge, eine flexible, erweiterbare Station zum drahtlosen Aufladen der verschiedensten digitalen Geräte (Handys, Kopfhörer, …) mit den unterschiedlichsten Anschlüssen,
3. Healthy Hands, ein Stoffband, das Freizeitsportler um der Hygiene willen in ihrem Fitnesscenter an die Geräte anbringen können, bevor sie diese benutzen.

Bei den Präsentationen spielten nicht nur Fragen des Designs und der Funktionalität der Produkte eine Rolle. Diese konnte übrigens bei „Healthy Hands“ von den Juroren physisch geprüft werden. Das Team hatte das Produkt von einem befreundeten Schneider herstellen und per Post noch am gleichen Tag an die Juroren verteilen lassen. Auch viele weitere Gesichtspunkte spielen in diesem sehr anspruchsvollen Projekt eine entscheidende Rolle und wurden selbstverständlich thematisiert. Begriffe wie „Wertschöpfungskette“ und die Antizipation der „Nachfrage“, der Produktionskosten und Ertragsmöglichkeiten mit dem „worst-, realistic- und best-case-scenario“ bei den im voraus berechneten „liquiden Mitteln“ und die beabsichtigte „Marketingstrategie“ wurden vorgestellt und mit der Jury diskutiert. In der „Swot-Analyse“ wurden innere und äußere Gefahren und Chancen für das jeweilige Unternehmen erörtert.

Wie üblich zog sich die Jury zu einer etwa 45-minütigen Beratung zurück; Zeit, die normalerweise von den Teams mit Kaffee und Kuchen und in großer Nervosität zugebracht wird. Jetzt hatte jeder seine Pause bei sich zuhause und ließ den Bildschirm des PCs eine Weile allein zurück. Nach der Pause erhielten alle drei Teams durch die Jury wie gewohnt Feedback zu den Stärken und Schwächen ihrer Präsentationen und das Schulsiegerteam wurde endlich genannt. Es ist das Team flexcharge mit Nikita Bauer, Emil Houben, Melissa Ammon, Sanjay Gnaneswaran und Lukas Lemke. Hier können Sie sich ein Bild von dem Produkt machen, welches das Team ausgetüftelt hat: Eine Videosimulation, die auch Teil der Präsentation ist:

 

Das Team vertritt nun das Goethe-Gymnasium beim Regionalentscheid am Montag und Dienstag, dem 25. und 26.05.2020, der ebenfalls digital stattfindet. Jetzt wird es richtig spannend, denn in diesem Wettbewerb mit Vor- und Finalrunde über zwei Tage zusammen mit 7 weiteren Schulsiegern aus ganz NRW-Nord, entscheidet sich, welches Team gewinnt und weiter nach München zum endgültigen Finale für ganz Deutschland darf.

Eine hochkarätige Jury aus dem Vorstand großer deutscher Unternehmen wird in der Münchner Zentrale der Boston Consulting Group das Team der Jahressieger aus am Ende über 90 teilnehmenden Schulen Deutschlands, Österreichs, der Schweiz, Italien und Singapur bestimmen. Leider fällt diesmal die Reise nach München aus, die sonst für alle 10-12 Teams von der BCG gesponsert wurde.

Wir wünschen unseren Gewinnern trotzdem gute Nerven und viel Erfolg für eine ganz besonders unvergessliche Schul- und Lebenserfahrung.

 

Martin Döhr Claudia Zemter Bastian Zabelberg