Zeichen setzen.

Zeichen setzen.

Heute, nach einem wunderschönen Sponsorenlauf für die Ukraine, verabschiedet sich die Ausstellung zum Thema « Was bedeutet Europa für uns ».

Besonders aktuell, wo Solidarität unheimlich wichtig ist, war es uns wichtig, ein Zeichen in Richtung Zusammenhalt zu setzen.

Dies geschah im Rahmen des Europatags am 9. Mai 2022. So erstellten alle Klassen 5 bis 8 stufenübergreifend Europaflaggen der besonderen Art, beschriftet mit ihren Vorstellung Europas. Dies war auch die Gelegenheit, die ersten Schritte Europas kennenzulernen bzw. sich deren zu entsinnen und ins Gespräch zu kommen.

„So haben wir noch mehr zu schätzen gelernt, in Europa zu leben.“

So entstanden manche lebhafte Diskussionen und markante Überlegungen/Rückmeldungen: „Ich fand es interessant, mitzubekommen, wie viele verschiedene Meinungen es über Europa gibt.“  „Man konnte sich durch die Meinung der anderen ein neues Bild von Europa malen.“  „ich fand es spannend zu erfahren, was meine MitschülerInnen aber auch andere Generationen/Jahrgänge über Europa denken und wie sie dazu stehen.“ „Der Austausch war gut, denn natürlich weiß man schon Einiges über das Thema, aber es war sehr bereichernd mitzubekommen, welche Punkte vielleicht kritisch sind oder nur in bestimmten Ländern zutreffen.“ „Dadurch konnte man realisieren, was Europa eigentlich für einen bedeutet.“

Bald kommen eine Schulfahrt nach Belgien und die Sommerferien. Vielleicht die Gelegenheit für einige von uns, die Vielfalt Europas mitzuerleben? Wir wünschen allen eine wunderschöne Zeit der weiteren Entdeckung Europas und freuen uns auf den Europatag 2023.

Charlotte Descamps für das Erasmus Plus-Team

 

Charlotte Descamps
First English Debating Contest

First English Debating Contest

The house believes that Germany can be seen as a leader in tackling climate change.“ Das war die erste These, die debattiert wurde. Und es stand Deutschlands Initiative für das Pariser Klimaabkommen gegen Deutschlands zögerlichen Kohleausstieg und die Bürgerproteste gegen neue Windräder. Alle Schülerteams hatte exzellent recherchiert und gut formuliert. Die Rede ist vom ersten English Debating Contest, der am Samstag, dem 2. Oktober in der Aula des Görres Gymnasiums stattfand. Der Wettbewerb wurde organisiert von der International English Library, die wegen Umzuges zur Zeit kein eigenes Domizil hat. Die Koordination zwischen Library und den Schulen übernahm Julia Strohmeier vom Görres Gymnasium. Das Debating Modell kommt aus Australien und wurde von Melanie Schuth, der stellvertretenden Chefin der Library ausgewählt. Die Teilnehmer waren die Teams vom Goethe-, Görres-, Humboldt- und Max-Planck-Gymnasium Es wird in 3er Teams debattiert , immer zwei Teams gegeneinander und es gab eine von der Library gestellte Jury , die die Debatten bewertete. Anders als bei Jugend debattiert wird hier das gesamte Team bewertet.

Die Kriterien sind
• Matter (Argumente )
• Method (Strukturierung und Belege)
• Manner (Ausdruck und Überzeugungskraft).

Die Vorbereitung hat sich wegen Corona lange hingezogen. So gab es schon im vorigen Schuljahr zwei Online Workshops und erst im aktuellen Schuljahr eine Mock debate im Goethe Gymnasium. Außerdem arbeitete jeder Lehrer mit seinen Schülern in einer Art AG , die einmal wöchentlich stattfand. Am Goethe Gymnasium nahmen 8 Schüler*innen der ehemaligen 9c und eine Schülerin der ehemaligen EF an Workshops und AGs teil. Allerdings waren nach den Sommerferien bereits drei meiner Debattanten ins Ausland verschwunden. Allen Teams wurde gute Recherche und ein hohes Niveau der Argumente von der Jury bescheinigt . Der Sieg und die damit verbundene Trophäe ging schließlich ans Görres-Gymnasium. Sie wurde von dem Patron der Library, dem Konsul Rafe Philip Graham Courage, überreicht. Er sagte, es sei ein Wanderpokal und damit verbinde er die Hoffnung, dass das Projekt im nächsten Jahr weitergeführt werde. Dem steht wohl nichts im Wege. Alle Teilnehmer haben bestätigt, dass sie viel Arbeit mit der Vorbereitung hatten, dass das Debattieren aber auch viel Spaß gemacht hat, genau so wie der Kontakt zu den Schülerinnen und Schülern der anderen Schulen. Die Eltern, die zum Wettbewerb mitgekommen sind, berichteten, dass auch zu Hause über die Themen debattiert wurde und, dass ihre Töchter sich mit dem Projekt weiterentwickeln konnten. Insofern hoffe ich, dass wir für die nächste Runde wieder Schülerinnen und Schüler aus dem bilingualen Zweig finden werden, die bereit sind, sich der Herausforderung zu stellen.

 

Claudia Zemter
Goethe hat gewählt

Goethe hat gewählt

Am Goethe konnten auch Jugendliche unter 18 Jahren bei der Bundestagswahl abstimmen. Das Fach Wirtschaft/Politik organisierte die Teilnahme am Projekt „Juniorwahl“, bei dem Jugendliche an Schulen bundesweit unter realen Bedingungen wählen können. Wie bei der echten Wahl gab es ein Wahllokal mit Wahlkabinen, ein Wahlregister, Wahlbenachrichtigungen und Stimmzettel, auf denen Erst- und Zweitstimme eingetragen werden konnten. Die Juniorwahl weckte in diesem Jahr sogar die Aufmerksamkeit der Medien, so dass der Wahlgang der 9c am Goethe von einem Kamerateam des WDR begleitet und der Beitrag in der Lokalzeit Düsseldorf am 21.09.21 ausgestrahlt wurde.

Schülerinnen und Schüler haben durch die Juniorwahl die Gelegenheit, das Wahlprozedere aktiv nachzuvollziehen und werden motiviert sich mit den Positionen der Parteien auseinanderzusetzen. Die Wahlergebnisse werden auf der Projekthomepage www.juniorwahl.de veröffentlich und dabei nach Wahlkreisweisen ausgezählt, so dass die Schülerinnen und Schüler anschließend sehen können, wie sie in ihrem Wahlkreis und bundesweit gestimmt haben. Mit ihrer Wahl geben Sie ein Signal an die Politik, denn die heutigen Juniorwähler sind die Bundestagswähler von Morgen.

Betrachtet man nur die Wählerstimmen am Goethe, wäre der Grüne Direktkandidat Frederik Hartmann in den Bundestag eingezogen. Seine Partei hat von unseren Schülerinnen und Schülern 31,8% der Stimmen erhalten, gefolgt von der FDP mit 18,0% und der SPD mit 16,4%. Ginge es nach unseren Schülerinnen und Schülern hätten wir als nächste Bundesregierung also eine Ampelkoalition mit grüner Führung. Die Linke säße mit 9,1% im Bundestag und die CDU hätte es mit 7,6% auch knapp geschafft. Die AfD allerdings wäre an der 5-Prozent-Hürde gescheitert.

Klicken Sie auf das Bild, um ab 3’07“ den Beitrag des WDR sehen. Er ist in der Mediathek bis 28.9. verfügbar.

Fotos: WDR

 

Bastian Zabelberg