NEU: 3D-Druck-AG

NEU: 3D-Druck-AG

In der 3D – Druck – AG beschäftigen wir uns mit der Entwicklung, Designen und Testen von 3-dimensionalen Objekten. Hierbei werden diese mit Hilfe des Computers erstellt und anschließend mit einem 3D – Drucker ausgedruckt.

Dabei ist es egal, ob das Modell nur Deko ist oder einen Zweck erfüllt. Vielleicht wollt ihr ja auch etwas reparieren oder wollt ein Geschenk selber machen? Dann kommt vorbei!

Für da Design verwenden wir Tinkercard, eine kostenlose Software, welche ihr überall verwenden könnt, wo ihr einen Rechner und Internet habt. Wenn ihr euch bereits mit anderer Software auskennt, könnt ihr eure Modelle auch einfach mitbringen und wir schauen, ob diese gedruckt werden können.

Ein 3D – Modell kann auf viele Arten eingesetzt werden. Einen Raum kann man ebenso damit planen, wie einen Schlüsselanhänger. Nicht alles, was konstruiert wird, kann auch gedruckt werden. Was zum Drucken funktioniert und was nicht, lernt ihr hier in der AG.

Gedruckt wird in der dritten Dimension meistens mit Plastik. Dass Plastik aber nicht gleich Plastik ist, ist auch ein Thema, welches immer wieder Thema in der AG ist.

Da die Drucke allerdings Zeit in Anspruch nehmen, dauert es meistens eine Woche, bis alles fertig ist.

Die AG findet dienstags von 13:30 bis 15:00 Uhr in Raum S-3.05 statt und ist für alle offen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, kommt einfach vorbei. Da es eine offene AG ist, müsst ihr nicht von Anfang bis Ende anwesend sein, sondern könnt euch eure Zeit selber einteilen und auch dann teilnehmen, wenn ihr noch Unterricht habt.

Und hier könnt ihr dem Drucker zusehen:

 

Oliver Kegel

 

 

 

Goethe erneut als MINT-freundliche Schule ausgezeichnet

Goethe erneut als MINT-freundliche Schule ausgezeichnet

Zusammen mit 187 weiteren Schulen aus Nordrhein-Westfalen, hat das Goethe-Gymnasium Düsseldorf zum vierten Mal in Folge die Auszeichnung „MINT-freundlichen Schule“ erhalten. Ralf Schreiber (Schulleiter) und Oliver Kegel (MINT-Beauftragter) haben die Ehrung am 8. September 2023 von der Ministerin für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen Dorothee Feller, vertreten durch Dirk Schnelle, Ministerialdirigent und Leiter Abteilung 5 im Schulministerium, und durch Vorstandsmitglied von MINT Zukunft e.V.  und Unternehmenssprecher Deutsche Telekom AG Christian Fischer im Max-Planck-Gymnasium Düsseldorf entgegengenommen.

 Die Ehrung der „MINT-freundlichen Schulen“ in Nordrhein-Westfalen steht unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz (KMK)

“Die Innovationsfähigkeit Deutschlands hängt von den Ideen und Talenten der jungen Menschen ab. Die MINT-freundlichen Schulen und die Digitalen Schulen leisten hier einen unverzichtbaren Beitrag zur Förderung der MINT-Bildung und tragen dazu bei, dass junge Menschen ihre MINT-Talente ausbauen und in eine berufliche Perspektive lenken können. Herzlichen Glückwunsch zur Auszeichnung!”, so der Vorsitzende der Nationalen Initiative „MINT Zukunft schaffen!“, Prof. Dr. Christoph Meinel.

Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) haben für die Schulentwicklung an Bedeutung gewonnen. Die heute ausgezeichneten »MINT-freundlichen Schulen« zeigen, dass sie mit ihrem schulischen Konzept in der Lage sind, Ad-Hoc-Maßnahmen – z. B. zur Digitalisierung – didaktisch und pädagogisch durchdacht in den Schulalltag einzubinden. Die »MINT-freundlichen Schulen« werden für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Unternehmen sowie die Öffentlichkeit durch die Ehrung sichtbar und von der Wirtschaft nicht nur anerkannt, sondern auch besonders unterstützt. Bundesweite Partner der Nationalen Initiative »MINT Zukunft schaffen!« zeichnen diejenigen Schulen aus, die bewusst MINT-Schwerpunkte setzen. Die Schulen werden auf Basis eines anspruchsvollen, standardisierten Kriterienkatalogs bewertet und durchlaufen einen bundesweit einheitlichen Bewerbungsprozess.

Die MINT-freundlichen Schulen weisen nach, dass sie mindestens 10 von 14 Kriterien im MINT-Bereich erfüllen. Folgende Partner erkennen die Ehrung als Zeichen der MINT-Qualität in Nordrhein-Westfalen an:

Das Goethe-Gymnasium Düsseldorf hat die Auszeichnung in den Jahren 2011, 2014, 2019 und 2023 erhalten.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Nationale Initiative – MINT Zukunft schaffen

 

Oliver Kegel
Genetik zum Anfassen

Genetik zum Anfassen

Am 27.10. war es wieder so weit. Der Biologie-Leistungskurs der Q1 machte sich auf den Weg, um ein ganztägiges Praktikum einem Labor für Bio-Technologie in Frechen bei Köln zu absolvieren.

Das inzwischen fest etablierte Praktikum des LK erlaubt es den Schülerinnen und Schülern, alle Labortätigkeiten hautnah kennen zu lernen, die seit der Corona Pandemie allen Menschen zumindest dem Namen nach geläufig sind, nämlich das Verfahren PCR, das umgangssprachlich auch als „genetischer Fingerabdruck“ bekannt ist.

In diesem Praktikum isolierten die Schülerinnen und Schüler ihre eigene DNA aus Körperzellen, um eine bestimmte Stelle eines Gens auf Merkmale zu untersuchen. In zahlreichen Einzelschritten, in denen die DNA, gereinigt und aufbereitet wurde, lernte der Kurs mit Laborgeräten umzugehen, zu pipettieren, zu zentrifugieren und mit kleinsten Mengen chemischer Reagenzien, die sorgfältig abgemessen werden mussten, umzugehen. Der zweite Teil der Arbeit, nämlich die Vervielfältigung der isolierten DNA-Abschnitte mit einem Thermo-Cycler und die anschließende so genannte Gel-Elektrophorese, führte dann zum eigentlichen genetischen Fingerabdruck. Durch die hervorragende Arbeit des Kurses konnten alle Schülerinnen und Schüler ihre eigene DNA sichtbar machen und die Forschungsfrage zu bestimmten Merkmalen ihrer Gene beantworten. (Für Insider: Dabei wurden STR auf dem p-Arm des Human-Chromosoms 1 am Gen-Locus D1S80 bzw. MCT 118 auf Homo-bzw. Heterozygotie untersucht.)

Darüber hinaus erhielt der Kurs spannende Einblicke in die vielfältige Arbeit im Labor, sei es mit akademischem Studium oder mit einer Ausbildung.

Vielen Dank an das Netzwerk „zdi/mint Düsseldorf“, das diesen Kurs finanziell unterstützt und möglich gemacht hat und an das Team für Publikum und Biotechnologie Köln Pub für die erfolgreiche Durchführung.

 

Michael Tech

 

 

 

Im Labor – statt Ferien

Im Labor – statt Ferien

Vier Schülerinnen und Schüler des Biologie-Leistungskurses der Q1 nutzten das Angebot der Universität Köln, an einem botanisch-genetischen Praktikum in den Herbstferien teilzunehmen. Hanna Grube, Lin Abbas, Oskar Kaiser und Lynn Malin Neugebauer verbrachten fast eine Woche im „Cluster of excellence in plant sciences“ (CEPLAS), um dem Geheimnis symbiotisch lebender Pilze im Wurzelgeflecht von Pflanzen auf die Spur zu kommen. An eigenen Laborplätzen der Universität lernten die Schülerinnen und Schüler im Detail alle Tätigkeiten kennen, die z.B. mit einem Studium der Biologie oder mit einer Ausbildung, z.B. als biologisch-technischer Assistent, verbunden sind. Feinarbeit unter dem Mikroskop, mikrobiologische Untersuchungen aber auch molekularbiologische Verfahren standen auf dem Programm. Dabei wurden die Schülerinnen und Schüler eng von Doktoranden begleitet, die ihnen zeigten, was wissenschaftliches Arbeiten bedeutet – kleine Erfolge gehören ebenso dazu, wie Rückschläge, wenn ein Experiment mal nicht so funktioniert, wie vorgesehen.

Außerdem lernten sie, ihre Forschungsergebnisse im Plenum zu präsentieren und grafisch aufzubereiten. Da das Lehrplanthema des Bio-LK ohnehin gerade die Molekulargenetik ist, konnte der Erfahrungsbericht der vier Schülerinnen und Schüler den Unterricht in hervorragender Weise bereichern.

An dieser Stelle möchte ich mich ausdrücklich bei Frau Dr. Villajuana Bonequi von der Universität Köln bedanken, die für das Goethe Gymnasium regelmäßig und verlässlich die landesweit sehr begehrten Plätze  zur Verfügung stellt.

 

Michael Tech

 

 

 

Das Gehirn – ein lebendes Netzwerk

Das Gehirn – ein lebendes Netzwerk

Im Rahmen des Inhaltsfeldes „Neurobiologie“ besuchten Schüler:innen des Biologie LKs und der Biologie GKs der Q1 im letzten Schuljahr das Schülerlabor BeLL-Bio der Bergischen Universität Wuppertal.

Im modern ausgestatteten Labor erhielten die Teilnehmenden unter professioneller Anleitung Einblick in verschiedenste neurophysiologische Methoden. Am Beispiel des motorischen Lernens erarbeiteten sie experimentell und selbstständig verschiedene Aspekte der Funktionsweise des Gehirns. Durch einen Lernversuch zum Cup-Stacking, die Aufnahme eines EEGs sowie die Herstellung mikroskopischer Präparate von corticalen Pyramidenzellen konnten so Beziehungen zwischen unterschiedlichen Systemebenen hergestellt und das Wissen aus dem Unterricht praktisch angewendet werden. Das besondere Highlight des Labortages war die Präparation und Untersuchung echter Schweinehirne, die bei allen, trotz anfänglicher Überwindung, große Faszination und Interesse hinterließ.

Nach einem arbeitsreichen Vormittag ging es schließlich zur Stärkung in die Mensa, bevor am Nachmittag die experimentell erhobenen Daten in einer abschließenden Besprechung gemeinsam ausgewertet und diskutiert wurden.

 

Anna-Lena Groß
Naturnahes Erleben im Biologieunterricht

Naturnahes Erleben im Biologieunterricht

Wie pumpt ein Baum Wasser aus den Wurzeln in die obersten Blattspitzen, wie betreiben Pflanzen im Schatten Fotosynthese, wie unterscheidet man Kaulquappen von Kröte und Frosch und warum hat der Farn eigentlich drei Geschlechter?

Das Jahresthema „Ökologie“ im Biologieunterricht der Klasse 8 hält viele interessante Fragen bereit, denen man am besten am lebenden Beispiel in der Natur nachgehen müsste. Weil das aber im Unterricht nicht immer möglich ist, bemühen sich die Biologielehrer/innen am Goethe Gymnasium, so oft wie möglich die Natur ins Klassenzimmer zu holen und wenn es geht, praktisch zu arbeiten.

Mindestens einen Unterrichtsgang sieht der Lehrplan im Fach Biologie vor, der sinnvollerweise gegen Ende des Schuljahres stattfinden sollte. Erstens haben die Schüler/innen bis dahin die theoretischen und fachlichen Grundkenntnisse erworben, um ökologische Phänomene richtig einordnen zu können, und zweitens ist das Wetter einfach besser.

Nur drei Haltestellen vom Goethe Gymnasium entfernt bietet sich der Grafenberger Wald ideal für einen solchen Unterrichtsgang an. Das gesamte Gebiet ist vom Gartenbauamt unter pädagogischen Gesichtspunkten gestaltet; Hinweistafeln, bewusst naturbelassene Sukzessionsflächen, Naturteiche und Bodeneinschläge bieten vielfältige Anlässe, um Lehrplaninhalte zu wiederholen und zu vertiefen. Im Bodeneinschlag z.B., ein ca. 4 Meter tief ausgebaggertes Stück Waldboden, können Boden- und Zersetzungsschichten sichtbar und im Sinne des Wortes auch „be-greifbar“ (sic) gemacht werden.

Auch der vielfältige Baumbestand mit Eichen, Ahorn, Buchen und Kiefern lädt zu intensiven Naturbetrachtungen ein.

Auf den zahlreichen verschlungenen Wegen des Grafenberger Waldes können auf diese Weise in zwei Schulstunden ökologische Phänomene mit allen Sinnen erfahren werden.

 

 

Michael Tech