Make A Change

Herzlich Willkommen bei Make A Change!

Wir sind Anni, Carlo, Chau, Felix und Sofia aus dem Goethe Gymnasium. Zusammen gehen wir in die achte Klasse. Wir setzen uns für Veränderungen ein, die unsere gemeinsame Zukunft verbessern. Dazu gehören der Umwelt-und Klimaschutz, aber auch wie es den Kindern auf der Welt heutzutage geht. Über all das informieren wir euch, sodass auch ihr Veränderungen machen könnt!

Denn unsere Zukunft haben wir in unseren eigenen Händen!! Also macht mit!
Viel Spaß beim Lesen und Entdecken!!!

wünschen euch Anni, Carlo, Chau, Felix und Sofia

Faire Mode

von Chau Truong

Für viele ist Shoppen ein fester Bestandteil des Alltags geworden. Es gibt Trends, denen wir nachgehen. Nach einem bestimmten Zeitraum ist das neu gekaufte Stück wieder „out“ und es kommt einem unmodisch vor. Deshalb kauft man sich das neue Teil, das gerade „in“ ist. So geht es immer weiter. Es führt dazu, dass wir mehr kaufen, als wir überhaupt tragen. Es klingt zwar krass, aber Kleidung ist zu einem Wegwerfartikel geworden.

Nicht nur für uns, sondern auch für die Arbeiter in den Nähfabriken, zu denen auch Kinder gehören, auch für die Umwelt und das Klima ist „Fast Fashion“ ein großes Problem. Warum das so ist und was ihr dagegen tun könnt, erfahrt ihr in diesem Artikel!

Einführung

Kleidung ist ein Wegwerfartikel. Es klingt zwar unrealistisch, ist aber leider so. Wir kaufen viel zu viel, ohne uns wirklich bewusst zu machen, wo das Kleidungsstück hergestellt wurde und von wem. Oft sind es Kinder in asiatischen Ländern wie in den Philippinen, Vietnam und China. Sie müssen in Nähfabriken arbeiten während wir hier zur Schule gehen. Trotzdem gibt es weiterhin Modekette wie H&M, ZARA und Primark, die diese menschenverachtenden Arbeitsbedingungen ausnutzen, um ihre Kleidungsstücke günstig zu verkaufen. Das wiederum führt dazu, dass wir noch mehr kaufen, als nötig.

Der lange Transportweg von den fernöstlichen Ländern nach Deutschland in die Läden ist zudem schlecht für das Klima und die Umwelt.

Arbeitsbedingungen

Könntet ihr euch vorstellen statt zur Schule, in Fabriken arbeiten zu gehen? Wohl kaum. Das ist aber leider Alltag für viele Kinder und Jugendlichen, denn ihre Familien brauchen dringend Geld, weshalb sie mithelfen müssen. Das ist vor allem in asiatischen Ländern, wie den Philippinen, Vietnam und China der Fall. Zumal verdienen sie mit dem Nähen nur sehr wenig. In Bangladesch bekommen die Kinder gerade mal 9,50 Euro im Monat – ein Hungerlohn. Diese Kinder haben keine Chance auf Bildung, die jedoch wichtig für ihre Zukunft ist.

Auch die Arbeitsbedingungen der erwachsenen Näherinnen und Näher ist menschenverachtend und ausbeuterisch. Arbeiterinnen einer Nähfabrik berichten der Zeitung Die Welt, dass sie bei einer größeren Bestellung nicht auf die Toilette dürfen, um keine Zeit zu verlieren. Sie müssen bis zu 16 Stunden am Tag durcharbeiten.

Durch die giftigen Chemikalien in den Stoffen und bei der Produktion können die Arbeiterinnen und Arbeiter krank werden. Schadstoffbelastete Kleidungen schaden aber auch unserer Gesundheit.

All das passiert jeden Tag. Jeden Tag müssen Kinder und Erwachsene unter diesen menschenverachtenden Bedingungen arbeiten, um ihre Familien über Wasser halten zu können. Wenn wir weiter Billig-Mode kaufen und nicht auf unseren Konsumverhalten achten, lassen wir das Leid der Näherinnen und Näher zu!

 Faire-Mode

Grüne Mode-Shops verkaufen hingegen Kleidung von Modelabels, die nachweislich fair arbeiten. Das heißt, dass die Arbeitsbedingungen geprüft werden und dass zum Beispiel Bio-Baumwollen verwendet wird, um auf umwelt- und gesundheitsschädliche Chemikalien zu verzichten. All das zeigt sich auch an den Preisen, die dadurch viel höher erscheinen. Aber wenn wir alle mal darüber nachdenken: Können wir zulassen, dass täglich so viel Kinder und Erwachsene stundenlang in Nähfabriken arbeiten müssen, nur damit wir uns ein Kleidungsstück kaufen, das nach ein paar Wochen wieder „out“ ist und wir es fast nie anziehen? Dieses Kleidungsstück wird von Asien nach Deutschland transportiert und landet dann im Altkleidercontainer. Das ist unnötig. Aber wenn stattdessen Klamotten aus fairer Produktion kaufen, dann geben wir etwas mehr aus und kaufen im Gegenzug weniger. Das Endergebnis ist: Ihr könnt sichergehen, dass keine Kinder dafür arbeiten mussten und die erwachsenen Arbeiterinnen und Arbeiter unter guten Bedingungen das Teil hergestellt haben und auch anständig dafür bezahlt wurden. Außerdem wurden auf umwelt-und gesundheitsschädliche Chemikalien verzichtet.

So könnt ihr mit einem guten Gefühl shoppen gehen! Denn manchmal ist weniger einfach mehr!

Quellen: logo.de; Piper Verlag, Umweltliebe von Jennifer Sieglar; Cornelsen Verlag, Deutschbuch 7 Gymnasium

Wer sind wir?

Anni Stork

Hobbys: Tennis, Chor, Schwimmen, Basteln und Leichtathletik
Lieblingsfach: Erdkunde, Kunst, Biologie 
Meine Aufgabe: Bloggerin – Ich teste Rezepte und Anleitungen für euch!

Carlo Salamone

Hobbys: Handball und Leichtathletik
Lieblingsfach: Sport
Meine Aufgabe: Video Editor – Ich erstelle die Videos und mache so alles verständlich für euch!

Chau Truong

Hobbys: Klavier, Singen, Basketball und Leichtathletik
Lieblingsfach: Mathe, Politik und Chemie
Meine Aufgabe: Redakteurin – Ich schreibe die Artikel und informiere euch über alles Aktuelle! Außerdem verwalte ich unsere Instagram-Seite. 

Sofia Schwarz

Hobbys: Schwimmen, Freunde treffen
Lieblingsfach: Sport, Französisch
Meine Aufgabe: Journalistin – Ich recherchiere Informationen und stelle so die Richtigkeit der Artikel sicher!

Felix Berg

Hobbys: Parkour und Handwerkliches
Lieblingsfach: Mathe
Meine Aufgabe: Journalist – Ich recherchiere Informationen und stelle so die Richtigkeit der Artikel sicher!

makeachange.kids

Hier halten wir euch auf dem laufenden! 🙂

Logogestaltung: Chau Truong und Carlo Salamone