Sommerkonzert 2018

Sommerkonzert 2018

In der vollbesetzten Aula präsentierten am Montag, 9. Juli Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen des Unterstufenchores, des Goethe-Chores und des Orchesters die Ergebnisse der Proben des letzten halben Jahres . Der musikalische Bogen reichte vom Barock bis zu Charts, dadurch entstand ein abwechslungsreicher und kurzweiliger Abend.

Der Unterstufenchor bezauberte durch kindliche Frische, der Goethe-Chor beeindruckte mit sauber geführten mehrstimmigen Chorsätzen, das Orchester zeigte, dass man kein ausgewachsenes Symphonieorchester benötigt, um große Musik zu spielen und die Band, auf dem Höhepunkt ihres Könnens, knüpfte an die Lockerheit des Bandkonzerts zu Beginn des Monats an.

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Besonders gelungen war dabei, dass einige Stücke von mehreren Ensembles musiziert wurden, wie der mitreißende Can Can, dargeboten durch beide Chöre und das Orchester, sowie das Schlussstück, aufgeführt von allen Ensembles.

Leider wurden wieder tragende Musikerpersönlichkeiten aus Orchester und Band (wegen Abiturs) verabschiedet. Wir weinen ihnen nach und freuen uns mit ihnen!

Glückliche Kinder, beseelte Lehrer und stolze Eltern freuten sich auf den bald nahenden Beginne der Sommerferien, auf die das Publikum eingestimmt wurde.

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Caroline Piffka 

 

Schülerin erhält Sonderpreis der Uni Bonn

Schülerin erhält Sonderpreis der Uni Bonn

Lilly Samen (17), Q1 hat im Mai dieses Jahres einen mit 200 € dotierten Sonderpreis der theologischen Fakultäten der Universität Bonn für Ihre Facharbeit im Grundkurs katholische Religion gewonnen. Sie hat sich auf außergewöhnlich hohem Niveau mit der Frage beschäftigt, was eigentlich gemeint ist, wenn man Jesus den Messias nennt. Lesen Sie hier ein Interview mit der preisgekrönten Schülerin, geführt von Leonardo Schmidt und Tobias Tolls, beide Q1 (auf dem Foto links, bzw.rechts):

Goethe Gym.: Worum geht es in deiner Facharbeit?

Lilly Samen: Grob gesagt geht es um Jesus. Man weiß nicht, ob er sich selber als Sohn Gottes gesehen hat. In den Quellen, die wir über Jesus haben, wird er oft als Menschensohn bezeichnet. Einen besonderen Fokus habe ich auf die Sicht Ratzingers gelegt, weil er sich gegen die Auslegung stellt, die gerade im Trend ist.

GG: Hattest du außer deinem Lehrer Herrn Klein Personen, die dir geholfen haben?

LS: Meine Freundin Moni hat mir geholfen, weil wir viel darüber geredet haben, wie man generell eine Facharbeit schreibt. Mein Vater hat mir auch geholfen, mit ihm habe ich  einmal über Ratzinger diskutiert.

GG: Was ist denn für Laien interessant an deiner Facharbeit?

LS: Was ich selber am interessantesten fand, war die Frage die Ratzinger aufwirft: Was hat die Bibel, ein Dokument der Vergangenheit, uns heute im Glauben zu bieten?

GG: Wie bist du beim Schreiben deiner Facharbeit vorgegangen?

LS: Ich habe sehr kontinuierlich gearbeitet und mir sogar einen Plan gemacht, der aber im Endeffekt nicht funktioniert hat. [lacht] Ich hatte geplant, drei Wochen vor der Abgabefrist fertig zu sein. Diese drei Wochen habe ich dann aber doch noch gebraucht. Dank dem Plan habe ich früh genug angefangen.

GG: Welcher Arbeitsschritt hat am längsten gedauert?

LS: Das eigentliche Schreiben hat nicht lange gedauert, das Lesen auch nicht. Am zeitintensivsten war das Herausschreiben und verknüpfen von Stichpunkten, weil ich über 20 Bücher hatte, in denen mal mehr und mal weniger zu meinem Thema stand.

GG: Was für einen Preis hast du gewonnen?

LS: Ich hatte von einer Freundin erfahren, dass es an manchen Universitäten Preise für Facharbeiten gibt und mich dann bei der Uni Bonn beworben. Die Universität hat dann bei Herrn Klein angerufen und ich bin zur Preisverleihung in Bonn gefahren. Ich habe aber keinen dritten bis ersten Platz gewonnen, sondern den Sonderpreis „Exegese“ (das heißt die Auslegung der Bibel), weil die Arbeit den Rahmen einer Facharbeit gesprengt habe und wohl auch als Seminararbeit hätte durchgehen können.

GG: Der Preis war mit 200€ dotiert. Was hast du mit dem Geld vor?

LS: Ich mache gerade meinen Führerschein und habe jetzt schon alles für Fahrstunden ausgegeben.

GG: Wie hat dein Umfeld darauf reagiert, dass du diesen Preis gewonnen hast?

LS: Meine Eltern waren stolz auf mich. Ciara, eine Freundin von mir, war auch bei der Preisverleihung; wir haben uns alle sehr gefreut, ich mich selbst natürlich auch. Herr Litz von der Schulabteilung des Erzbistums Köln hat mir bei der Preisverleihung gesagt, ich solle Theologie studieren, da hat es mich natürlich auch gefreut, dass ich bestärkt wurde, etwas in diese Richtung zu machen.

GG: Du hast dich ja sehr intensiv mit Joseph Ratzinger beschäftigt. Was hättest du ihm zu sagen, falls du ihn treffen würdest?

LS: Ich hatte meine Facharbeit mit ein paar weiterführenden Fragen beendet, eine davon war von Rudolf Bultmann. Er warf die Frage auf ob es überhaupt wichtig ist, was Jesus von sich selbst dachte oder ob der Glaube nicht unabhängig davon ist, sprich: ich kann dich toll finden, ohne dass du dich selbst toll findest. Da fände ich interessant, was Ratzinger dazu sagen würde.

GG: Vielen Dank, dass wir dieses Gespräch mit dir führen durften.

LS: Gerne doch!

 

Martin Klein 

Goethe@NRW Streetbasketball Tour

Goethe@NRW Streetbasketball Tour

Im dritten Jahr in Folge hat das Goethe-Gymnasium nun an der NRW Streetbasketball Tour teilgenommen, die in diesem Jahr ihr 25. Jubiläum feiert. Stattgefunden hat das Turnier am 20. Juni 2018 auf dem Schulhof der Dieter-Forte Gesamtschule in Düsseldorf. Begleitet von den Sportlehrern Dennis Dernbach und André Valente war das Goethe mit 29 Schülerinnen und Schülern aus den Jahrgangsstufen 6 bis 8 vertreten. Wir konnten somit 8 Mannschaften anmelden. 

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Das Turnier stand wie immer unter dem Motto „Fairplay“, weshalb auf den Einsatz von Schiedsrichtern verzichtet wurde. Die Mannschaften traten in 3er-Teams gegeneinander an und spielten auf einen Korb. Diese Variante des Basketballs wird bei den nächsten Olympischen Spielen 2020 sogar erstmalig zur offiziellen Disziplin.

Die Wetterbedingungen am Tag des Turniers waren super. Bei strahlendem Sonnenschein und einer Temperatur von knapp 30 Grad konnten die Schülerinnen und Schüler ihr volles Potenzial entfalten. Unsere Teams erkämpften sich den 2. Platz bei den Jungen (Jahrgang 2003) sowie den 4. Platz bei den Mädchen (Jahrgang 2004). Außerdem scheiterte unser Team der Mädchen (Jahrgang 2001) im Halbfinale nur knapp am Einzug ins Finale. 

Aufgrund der hohen Beteiligung des Goethe-Gymnasiums wurde ein „Schulballpaket“ mit insgesamt 10 neuen Basketbällen von Molton an unsere Schule vergeben. Jetzt steht dem Training für das nächste Jahr nichts mehr im Wege.  

 

André Valente 

Das Goethe-Golfteam bei “Jugend trainiert für Olympia”

Das Goethe-Golfteam bei “Jugend trainiert für Olympia”

Das Golfteam des Goethe-Gymnaiums machte sich am 6. Juni 2018 nun zum dritten Mal in Folge unter Begleitung von Herrn Valente zu den Regierungsbezirksmeisterschaften Düsseldorf (WK II) im Golfpark Rittergut Birkhof in Korschenbroich auf.

Bei strahlendem Sonnenschein erreichten die vier Schülerinnen und Schüler Lili Hörsting (9A), Rose Hörsting (Q1), Simeon Linz (EF) und Anna Linz (9A) den 6. Platz von insgesamt 10 Mannschaften und verpassten somit nur knapp den Einzug in die nächste Runde. Ein besonderer Dank gilt hier vor allem Anna Linz, die am Vortag spontan für Oskar Marré (9D) eingesprungen ist, da dieser verhindert war.

Der Golfsport ist sicher eine Nische bei uns am Goethe-Gymnasium, aber vielleicht finden sich ja irgendwo noch mehr versteckte Golftalente, um unser Team bis zum nächsten Jahr aufzustocken oder sogar zwei Mannschaften melden zu können.

 

André Valente 

Erfolgreiche Premiere des English Theatre Workshops

Erfolgreiche Premiere des English Theatre Workshops

“Man only plays when he is in the fullest sense of the word a human being, and he is only fully a human being when he plays.”

Der English Theatre Workshop hat am 12. Juni 2018 um 19:30 Uhr mit seinem englischsprachigen Theaterstück Why is the Sky Blue? Premiere gefeiert und konnte auch am nächsten Tag die Aula des Goethe-Gymnasiums füllen.  

Eine leere Bühne. Schwebende Ballons. Live-Musik. 10 talentierte Schüler_innen aus den Jahrgangsstufen 9 und Q2. Mehr brauchte es nicht, um die Zuschauer_innen  in eine phantastische Welt einzuladen. Gezeigt wurde eine Eigenproduktion, die inspiriert war von J.M. Barries Roman Peter Pan in Kensington Gardens (1906). 

Der English Theatre Workshop des Goethe Gymnasiums hat sich in Why is the Sky Blue? auf eine theatrale Suche nach dem verlorenen Spiel begeben und erforschte die Grenze zwischen Phantasie und Wirklichkeit, Schlafen und Wachen, Kindheit und Erwachsensein. Wohin ist unsere Kindheit verschwunden? Was bleibt, wenn das letzte Spiel gespielt und das letzte Lied gesungen wurde? Nostalgie. Erinnerung. Träume. Aber können wir überhaupt Erwachsen werden, ohne Kind zu bleiben? 

Die Schauspieler_innen aus den Stufen 9 und Q2 arbeiteten seit Beginn des Schuljahres intensiv und mit viel Leidenschaft und Kreativität in der ersten englischsprachigen Theater-AG am bilingualen Goethe Gymnasium an dem Stück. Das Ensemble hat improvisiert, musiziert, diskutiert und selbst Texte und Szenen verfasst. Ihre Gedanken und Geschichten trafen auf Barries Erzählung.

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Gezeigt wurden zwei Welten: Die Kinderwelt mit Spiel und Phantasie und die Erwachsenenwelt mit Regeln und ernster Zweckmäßigkeit. Irgendwo dazwischen befindet sich Peter Pan, der von Safija Dizdarevic‘ und Leander Hesse gespielt wurde. Peter Pan ist der Inbegriff eines Jungen, der nicht erwachsen werden und sich für immer im Spiel verlieren möchte. Die Erwachsenenwelt wurde durch drei inspectors verkörpert, gespielt von Nikita Bauer, Sumejja Dizdarevic‘ und Inga Lasys. Die children aus Barries Kensington Garden wurden gespielt von Frida Birkhoff, Lilli Farhan, Larissa Kremmel und Paula Mycielski. Auch sie müssen verstehen, dass die Zeit nicht stillsteht und müssen lernen, die Träume und Traumata der Kindheit hinter sich zu lassen. Dazwischen steht die Lady with the Balloons. Die surreal anmutende „dark Marry Poppins“, gespielt von Thea Grebing, ist in beiden Welten zuhause.

Englischsprachiges Theater ist natürlich eine Nische hier in Deutschland und umso schöner war es, zu sehen, dass das Interesse trotzdem sehr groß war und beide Aufführungen sehr gut besucht waren. Auch beim Nachgespräch wurde deutlich, wie sicher und selbstverständlich unsere Schüler_innen am bilingualen Goethe-Gymnasium mit der englischen Sprache umgehen. Rosie Thorpe, artistic director vom English Theatre Düsseldorf, hat das Ganze auch noch einmal schön in einer E-Mail unterstrichen:

“…it is a breath of fresh air to see such high quality work being achieved in drama in schools here – there just isn’t enough drama offered for students and so these guys are clearly very lucky!”

Cast & Crew
On Stage | Nikita Bauer, Frida Birkhoff, Safija Dizdarevic’, Sumejja Dizdarevic’, Lilli Farhan, Dorothea Grebing, Leander Hesse, Inga Lasys, Larissa Kremmel, Paula Mycielski
Director: André Valente
Assistant Director: Cameron Sweeney
Light: Justus Brinkmann, Stefan Heitz, Lara Alles
Photography: Maria Dorozhkina

 

André Valente 

 

Schüler gewinnen Westdeutsche Tischtennis Meisterschaft

Schüler gewinnen Westdeutsche Tischtennis Meisterschaft

Fünf Nachwuchs-Tischtennisspieler und unter ihnen Rian Patra, der die 6b des Goethe Gymnasiums besucht (2. v. rechts), gewannen mit ihrem Team die diesjährige Westdeutsche Tischtennis Meisterschaft. Wir gratulieren ihnen herzlich. Lesen Sie hier, was die Westdeutsche Zeitung schreibt:

“Das Quintett der Borussia gewinnt das Finale mit 4:1 gegen den TTV Letmathe und macht es damit den A-Schülern gleich. Wenige Tage nach der A-Schüler-Mannschaft von Borussia Düsseldorf haben die jüngeren B-Schüler (Jahrgang 2005 und jünger) ebenfalls den Westdeutschen Meistertitel im Tischtennis gewonnen und das ‘Double’ damit perfekt gemacht. Es ist bereits der sechste Erfolg in den vergangenen sieben Jahren. Das Quintett um Paul Bach, László Mohácsy, Rian Patra, Emilio Schulz und Tim Hasselmeier sicherte sich in Lippstadt souverän den Sieg. In der Vorrunde bezwangen die Nachwuchsspieler die DjK TTR Rheine glatt mit 4:0 und ließen dabei keinen Satzgewinn des Gegners zu. Durch diesen Erfolg erreichten die Borussen bereits das Endspiel, da der zweite Gegner TV Referat aufgrund eines kurzfristigen, krankheitsbedingten Ausfalls eines Spielers nicht antrat. Im Finale trafen die Düsseldorfer auf den TTV Letmathe, der sich in der zweiten Gruppe durchgesetzt hatte. Auch in dieser Partie waren die Spieler des Rekordmeisters tonangebend und triumphierten in einem hochklassigen Match verdient mit 4:1. Durch diesen Erfolg erreichten die Borussen bereits das Endspiel, da der zweite Gegner TV Referat aufgrund eines kurzfristigen, krankheitsbedingten Ausfalls eines Spielers nicht antrat. Im Finale trafen die Düsseldorfer auf den TTV Letmathe, der sich in der zweiten Gruppe durchgesetzt hatte. Auch in dieser Partie waren die Spieler des Rekordmeisters tonangebend und triumphierten in einem hochklassigen Match verdient mit 4:1. Das Quartett trat damit in die Fußstapfen ihrer Vorgänger, die von 2012 bis 2016 ganz oben auf dem Treppchen standen. ‘Die Jungs können stolz auf ihre Leistung sein“, sagte Jugendtrainer Simon Cordes. „Jeder hat in den vergangenen Monaten hart gearbeitet, um das Ziel zu erreichen. Vor allem freue ich mich darüber, dass wir uns als geschlossenes Team präsentiert haben.’ Viel Zeit zum Auskosten des Triumphs bleibt aber nicht. Für die Spieler des Westdeutschen Meisters geht es schon in Kürze im Einzel weiter. Cordes: ‘Bereits in zwei Wochen stehen die ersten Ranglistenturniere auf westdeutscher Ebene an. Darauf werden wir uns nun vorbereiten, um erneut für Furore zu sorgen’, sagte der Jugendtrainer.”

Foto: Borussia Düsseldorf 

Quelle: Westdeutsche Zeitung Düsseldorf