OB Thomas Geisel eröffnet den Erweiterungsneubau

OB Thomas Geisel eröffnet den Erweiterungsneubau

Einen anschaulichen Eindruck der Feierlichkeiten rund um die Eröffnung des Erweiterungsbaus vermittelt die folgende Pressemitteilung der Stadt Düsseldorf:

Neue Räume für Bildung und Sport: Das alles wurde am Montag, 4. November, bei der Eröffnung der Erweiterungsbauten am Städtischen Goethe-Gymnasium in Düsseltal gefeiert. Das Gymnasium an der Lindemannstraße hat für rund 15,3 Millionen Euro einen Neubau mit Klassen- und Verwaltungsräumen sowie eine neue, im Erdreich eingegrabene Zweifach-Sporthalle erhalten.

“Mit viel Kreativität wurde am Goethe-Gymnasium auf begrenztem Raum mit intelligenten Lösungen wie einer tiefergelegten Sporthalle der erforderliche zusätzliche Platzbedarf realisiert. Dass Schulbau ein Gemeinschaftsprojekt von Schülern, Lehrern, Planern und bauausführenden Unternehmen ist, dafür steht der Erweiterungsbau beispielhaft”, erklärt Oberbürgermeister Thomas Geisel.

Stadtdirektor und Schuldezernent Burkhard Hintzsche: “Wie es den Planern gelungen ist, die Herausforderung des begrenzten Platzangebotes anzunehmen und umzusetzen, ist wirklich phantastisch. Mit dem direkten Anschluss des Erweiterungsneubaus an das Bestandsgebäude und der komplett barrierefreien und ebenerdigen Zugänglichkeit sorgen wir an einem weiteren Standort für eine moderne, inklusive und integrative Bildungslandschaft und Lernatmosphäre.”

Der Erweiterungsneubau am Goethe-Gymnasium ist an das Bestandsgebäude angeschlossen und an der nordwestlichen Seite des bestehenden Schulgebäudes zur Lindemannstraße und zur Schumannstraße errichtet worden. Der gesamte Neubau ist barrierefrei konzipiert und sowohl straßenseitig als auch zur Schulhofseite ebenerdig erreichbar. Über eine Aufzugsanlage können alle Geschosse des Neubaus, das Erdgeschoss sowie das erste und zweite Obergeschoss des Bestandsgebäudes barrierefrei erreicht werden. Zusätzlich hat das Bestandsgebäude einen Außenaufzug erhalten, der alle Bestandsgeschosse inklusive der geplanten Mensa im Untergeschoss rollstuhlgerecht miteinander verbindet. Nachdem die Kunsträume im Altbau durch den Umzug freigezogen wurden, kann nun mit dem 2. Bauabschnitt, dem Umbau in eine Mensa, begonnen werden. Die Mensa soll zum Schuljahresbeginn 2020/2021 in Betrieb gehen.

Ein Video zum Erweiterungsneubau finden Sie auf YouTube.

Und hier können Sie die Ansprache des Schulleiters Ralf Schreiber nachlesen.

Foto: Melanie Zanin

 

Ökologieprojekte in der Toskana

Ökologieprojekte in der Toskana

Wie jedes Jahr fuhren die Kurse der Q2 im Rahmen ihrer Abschlussfahrten Ziele in ganz Europa an. Die Fahrt des Biologie-Leistungskurses im Oktober hatte dabei eindeutige naturwissenschaftliche Schwerpunkte.

Nach der Abfahrt am Sonntagabend erreichten die neunzehn Schülerinnen und Schüler mit ihren beiden Begleitlehrern, dem Kurslehrer Dr. Tech und der Biologielehrerin Frau Joos, nach einer Nachtfahrt den Ort Reggio in der Toskana. Das warme Wetter und der fußläufige Strand wurden von allen zur Entspannung nach der langen Fahrt genutzt.

Am nächsten Morgen ging es mit dem Bus, der dem Kurs die ganze Zeit für Ausflüge zur Verfügung stand, nach Vinci, dem Geburtsort des berühmten Universalgenies der Renaissance. Eine mittelalterliche Burg war als Ausstellungsort ausschließlich dem Leben und Werk von Leonardo da Vinci und seinen naturwissenschaftlichen Forschungen in den Bereichen der Mechanik, der Optik und der Anatomie gewidmet. Naturgetreue und zum Teil lebensgroße Modelle und Computeranimationen veranschaulichten seine Erfindungen eindrucksvoll. Eine deutschsprachige Museumsführerin präsentierte dem Kurs auch Originaldokumente, z.B. die biologischen Zeichnungen, die Leonardo im Rahmen seiner Forschungen angefertigt hatte. Nach einem kurzen Abstecher nach Pisa ging es wieder in die Unterkunft nach Reggio, einem kleinen Familienhotel, das den Kurs jeden Abend mit einem Drei-Gänge-Menü verwöhnte.

Der folgende Tag begann im größten Nationalpark der Region. Dort wurde der Kurs von einem fachkundigen Biologen begrüßt, der mit seinem Projekt „Pflanzenevolution – Anpassungserscheinungen mediterraner Pflanzen“ durch den Vormittag führte. Mit kleinen Arbeitsaufträgen konnten die Schülerinnen und Schüler evolutionäre Strategien der Pflanzen erkennen, z.B. in Abhängigkeit von Standorten, Bodenbeschaffenheiten oder klimatischen Einflüssen. Eine kleine Wanderung durch den Nationalpark führte den Kurs dabei von einem eher mitteleuropäischen Mischwald über Pinienwälder und Sanddünen bis zum Meer. Am Nachmittag stand dann ein Flussprojekt auf dem Programm. Auch hier führte ein Team von italienischen Biologen durch das Praktikum. Mit der entsprechenden Ausrüstung versehen wurde die Gewässergüte eines kleinen Flusses überprüft. Dabei wurde von den Schülerinnen und Schülern ein typisch biologisches Arbeitsverfahren eingeübt: die Analyse des Gewässers mit Hilfe sogenannter Bioindikatoren, also Organismen, die durch ihre An- oder Abwesenheit Aussagen über die Qualität des Wassers zulassen.

Der Abreisetag wurde schließlich ganz unterschiedlich genutzt. Während einige Schülerinnen und Schüler den Vormittag für einen Rundgang durch Florenz nutzten, erkundeten andere den Ort und die Strandpromenade von Reggio oder nutzten noch einmal die letzte Badegelegenheit. Abends ging es dann mit dem Bus wieder zurück zum Goethe-Gymnasium nach Düsseldorf.

 

 Michael Tech

Mathe Masters 2019

Mathe Masters 2019

Der traditionelle Mathematikwettbewerb Mathe Masters am Goethe fand dieses Jahr am 11.10.2019 in der neuen ReTheL-Halle statt. Dort traten wie gewohnt vier Teams aus jeder Klasse der Jahrgangsstufe 5 gegeneinander an und lieferten sich ein spannendes und lautstarkes Duell. Unbeeindruckt von den überragenden Anfeuerungsschreien lösten die Teams Logik- und Rechenaufgaben, die so nicht unbedingt aus dem Schulalltag bekannt waren.

Das Team aus der 5b setzte sich souverän durch und gewann den Wettbewerb. Man darf gespannt sein, welches Team im nächsten Jahr gewinnen wird. Jedenfalls kann sich diese Jahrgangsstufe 5 bereits auf die Fortsetzung von Mathe Masters in der Jahrgangsstufe 6 freuen.

 

Hasan Dogan
Bonner Mathematikturnier

Bonner Mathematikturnier

Bonn ist ein Standort für einen besonderen internationalen Wettbewerb: Das Bonner Mathematikturnier. In Teams treten  Schulen aus ganz Deutschland gegeneinander an, um natürlich in fairem Wettstreit die Besten unter sich zu ermitteln. Dabei müssen dieTeams kniffelige und niveauvolle Aufgaben lösen, die sie nur mit mathematischer Begeisterung und Teamgeist bewältigen können. Fünf Schüler des Goethe-Gymnasiums (Dean Chuan Liu (9c), Max Rittershaus (Q1), Farid Rezai (Q2), Willem Fütterer (Q2), Thinesh Thirunagarajah (Q2), die nicht nur mathematisches Können, sondern auch ein außerordentliches Interesse für das Fach Mathematik mitbringen, fuhren am 20. September 2019 nach Bonn, um sich dort mit den Besten zu messen.

Im ersten Teil des Turniers waren das Lehrerteam und das Dreamteam der Universität Bonn das Maß für den Anspruch des Turniers, die knapp unter zwei Drittel der Aufgaben richtig bearbeiteten. Das Goethe-Team schlug sich wacker und mit vollem Einsatz trotz der Neuzusammensetzung des Teams. In der zweiten Wettbewerbsrunde ging es um die „Mathematik in der Raumfahrt“, die thematisch an das 50. Jubiläum der ersten Mondlandung anknüpfte. Hier kam es bei den Aufgaben besonders drauf an, Vorzeichenfehler zu vermeiden, damit die Rakete in die richtige Richtung starten konnte. Beim Knobeln ärgerten die Schüler sich, sie rechneten konzentriert, lachten über ihre anfänglichen Probleme und freuten sich über ihre gemeinsamen Erfolge, wenn sie Aufgaben lösten. Schließlich konnten sie sich am Ende in einem Turnier mit 74 Teams den 8. Platz sichern. Sie können stolz auf sich sein, denn wir sind es bereits.

 

Hasan Dogan
Goethe-Schüler sagen Nein zum Rauchen

Goethe-Schüler sagen Nein zum Rauchen

An der 22. Runde des bundesweiten Nichtraucher-Wettbewerbs „Be smart – don’t start“ nahmen 71 Düsseldorfer Schulklassen erfolgreich teil. Eine Gewinnerklasse war die ehemalige Klasse 6c, jetzt 7c des Goethe-Gymnasiums!

Für 5 Monate blieben die Schüler smart und haben „Nein“ gesagt zu Zigaretten, E-Zigaretten und Shishas. Ein Mal pro Woche haben zwei Schüler in meinem Biologie-Unterricht bei jedem Mitschüler nachgefragt, ob er rauchfrei geblieben ist und jeden Monat habe ich beim Veranstalter des Präventionskonzepts (IFT-NORD) den Erfolg rückgemeldet.

Parallel haben wir auf Wunsch der Klasse 6c an einem Logo-Wettbewerb für das Aktionsbündnis “Generation rauchfrei” teilgenommen. Die Klasse hat sich nach langem Abwägen für ein Logo entschieden, das Rita wunderbar umgesetzt hat.

Dieses Logo wurde tatsächlich als Siegerlogo ausgewählt. Die gesamte Klasse 7c wurde zur Abschlussveranstaltung des Wettbewerbs am 12.9.19 in die Joseph-Beuys-Gesamtschule eingeladen. Dort machten wir ein Foto mit dem Gesundheitsdezernenten Professor Dr. Meyer-Falcke und am 24.9.19 erschien der passende Artikel in der Rheinischen Post, den Sie unter folgendem Link lesen können: Düsseldorfer Schüler sagen Nein zum Rauchen.

Als Preis wurde der Klasse 7c ein Aufenthalt im “Superfly Air Sports” überreicht. Das wird bestimmt ein toller Ausflug – und rauchfrei springt es sich auch leichter!

Smarte Grüße von

 

Jenny Icking
“Space – the final frontier”

“Space – the final frontier”

Das Goethe Gymnasium hatte die einmalige Möglichkeit vom 8. bis zum 12. Juli 2019 am Space Camp in Huntsville, Alabama teilzunehmen und die Faszination Raumfahrt während des „International Space Camps“ zu erleben. Sowohl Lehrer als auch Schüler aus allen Herrenländer – so z.B. Australien,Neuseeland, Costa Rica, Belgien, Österreich, Wales, England – konnten in bunt zusammengesetzten Gruppen verschiedene Aspekte des Astronautentrainings auf dem Gelände des U.S. Space and Rocket Centers hautnah erleben.

So gab es u.a. neben der Möglichkeit nur ein Sechstel der Schwerkraft mittels eines speziellen Stuhls zu erfahren auch die Gelegenheit, einen Multi-Axis-Trainer zu benutzen, der das Gefühl simulieren soll, das Astronauten beim Wiedereintritt in die Atmosphäre haben. Neben der körperlichen Fitness spielten auch Faktoren wie Teamfähigkeit, schnelle Auffassungsgabe, hohe Konzentrationsfähigkeit und Entschlossenheit eine wesentliche Rolle beim Höhepunkt des Trainings: die mehrstündige simulierte Space Shuttle Mission. Dabei wurde die Gruppe aufgeteilt. Ein Teil übernahm die Aufgaben der Wissenschaftler und Techniker der ISS, andere flogen das Space Shuttle und ein weiterer Teil übernahm Mission Control. Das Space Shuttle brachte Cargo und neue Crew zur ISS, während dort Experimente durchgeführt wurden, die von der Mission Control überblickt wurden.

Da der Weltraumflug nicht ohne Tücken ist, mussten die einzelnen Teams immer wieder Probleme oder Anomalien während der Mission meistern, um alle sicher und gesund zur Erde zurückzubringen. Darüber hinaus sammelten die Teilnehmer in praxisorientierten und spielerischen Workshops Erfahrungen auf dem Gebiet der Technologie, Mathematik, Wissenschaft und des Maschinenbaus – so musste z.B. ein Hitzeschild für ein rohes Ei entwickelt werden, das einem Bunsenbrenner aus nächster Nähe für 3 Minuten standhalten musste. Wie in der echten Raumfahrt war durch Kostenzwänge und Zeitdruck die Kreativität gefordert. Inhaltlich abgerundet wurde dieser Teil des Trainings durch spannende und informative Vorträge von NASA Mitarbeitern, die einen tiefen Einblick in die Projekte der Zukunft (Stichwort “bemannte Mondlandung”) sowie die logistischen und technischen Herausforderungen dieser Umsetzung boten und allerhand Detailwissen zu Aspekten wie Raketenantriebtstechnologien, Brennstoffen, Energieeffizienz und vielem mehr bereithielten.

Auch hier wartete das Space Camp mit einem echten Highlight auf: Die Astronautin Wendy B. Lawrence, die selbst an vier Mission der NASA im Weltall teilgenommen hat, gab einen hautnahen Erfahrungsbericht über das Leben auf einer internationalen Weltraumstation (in ihrem Fall der Mir) und all die kleinen und großen Lösungen für die Tücken der Schwerelosigkeit, das Gefühl beim Start einer Rakete, den Essensplan von Astronauten und viele andere aufschlussreiche Details.

All dies wurde möglich gemacht durch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die Patenschaft von Thomas Jarzombek, der als Koordinator der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt das Goethe Gymnasium als passende Schule für das Anforderungsprofil des Space Camps, sehr gute Englischkenntnisse sowie ein Fokus auf MINT – Fächer, ausgesucht hat. Neben all dem neuen Wissen werden insbesondere auch die Kontakte, die während der ereignis- und lehrreichen Woche in Hunstville geknüpft worden sind, in langer und vor allem guter Erinnerung bleiben.

Auch die Rheinische Post, sowie die Westdeutsche Zeitung berichteten über dieses außergewöhnliche Abenteuer. Klicken Sie auf die Links, um die Beiträge zu lesen.