Lions Quest Fortbildung am Goethe Gymnasium

Lions Quest Fortbildung am Goethe Gymnasium

Vom 07. Bis 09. Februar war das Goethe Gymnasium Gastgeber für das Lions Quest Ausbildungsseminar „Erwachsen handeln“. 25 Lehrerinnen und Lehrer von Real- und Gesamtschulen und Gymnasien aus Düsseldorf und seinem Umland fanden sich für drei Tage am Goethe Gymnasium ein, um die Ausbildung zur zertifizierten Lions Quest Lehrkraft zu absolvieren.

Das Lions Quest Programm „Erwachsen werden“ wird am Goethe Gymnasium vor allem in den Klassen 5 und 6 unterrichtet. „Erwachsen handeln“ dagegen ist ein vollständiges Curriculum, das sich an die Sekundarstufe II richtet und die gesamte Oberstufe hindurch, z.B.auch in Projektarbeit, unterrichtet werden kann. Entwickelt wurde es von einem vierzehnköpfigen Expertengremium unter der Leitung von Professor Bittlingmayer von der Pädagogischen Hochschule Freiburg. Nach der Entwicklung startete 2010 die mehrjährige Pilotstudie und seit 2015 steht das Programm einsatzreif für die Schulen zur Verfügung. Die Evaluation der an der Pilotstudie beteiligten Schulen zeigte ein überwältigend positives Ergebnis. Selbst die Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) bestätigte, dass Lions Quest „Erwachsen handeln“ als einziges Programm auf dem Markt in der Lage ist, Lebens- und Sozialkompetenz- mit Demokratieerziehung zu verbinden; die deutsche UNESCO-Kommission e.V. hat aus diesem Grund die Schirmherrschaft für das Programm übernommen.

Mit dem Abschluss des heutigen Seminars verfügt das Goethe Gymnasium nun insgesamt über 20 Lehrerinnen und Lehrer, die das neue Programm „Erwachsen handeln“ unterrichten dürfen; gemeinsam mit „Erwachsen werden“ ist inzwischen mehr als die Hälfte des Kollegiums in einem oder sogar beiden Programmen ausgebildet. Am Ende des Seminars mit vielen Übungs- und Praxisanteilen erhielten die Lehrerinnen und Lehrer nicht nur ihr Zertifikat, sondern auch den Ordner mit ausgearbeiteten Unterrichtsmaterialien, methodisch-didaktisch aufbereiteten Arbeitsblättern und vielen zusätzlichen Informationen für den Einsatz im Unterricht. Bis zum Schluss diskutierten die Lehrerinnen und Lehrer mit viel Engagement und Leidenschaft ihre Ideen für die Umsetzung im Unterricht der Oberstufe, bevor sie am Sonntagnachmittag das Goethe Gymnasium wieder verließen.

 

Michael Tech
Selbstbehauptungstrainings 9: Eigene Grenzen verschieben, die Grenzen anderer respektieren

Selbstbehauptungstrainings 9: Eigene Grenzen verschieben, die Grenzen anderer respektieren

Vom 20.-23.1.2020 fand das diesjährige Projekt „Selbstbehauptung 9“ statt. Das erste Mal trainierte das Team aus Lehrern des Goethe-Gymnasiums und externen Kampfsportlern um Projektleiter Gerald Hoffleit zeitgleich die gesamte Jahrganggstufe 9. Geplant ist neben der Fortsetzung der „Selbstbehauptungstrainings 6“ in der UibF-Woche nun die jährliche Wiederholung des Selbstbehauptungstrainings 9 zu diesem Termin im Januar.

Auch die „Selbstverteidigungs AG“ von Frau Albach und Herrn Hoffleit, die bisher nur für Oberstufenschülerinnen gedacht war, wurde für die Mädchen des 9. Jahrgangs, welche das Projekt absolviert haben, geöffnet. Die AG findet weiterhin dienstags in der 8. und 9. Stunde statt.

Inhalte des Projektes waren:

Die eigenen konditionellen Grenzen verschieben! Mädchen und Jungen, die in nach Geschlechtern getrennten Gruppen trainiert wurden, schwitzten, fluchten und pumpten angestrengt und eifrig.

Die eigenen Grenzen aufzeigen können! Vom Nonverbalen (sicheres Auftreten) über das Verbale bis hin zum handfesten Wehren gegen körperliche Attacken wurden Wege eingeübt, die eigenen Grenzen deutlich zu machen.

Die Grenzen anderer respektieren! In den Theorieteilen ging es unter anderem um die Ideale einer Beziehung, aber auch um die Grenzen derselben. Der Respekt gegenüber den „Nein“-Signalen des Gegenübers wurde eingeübt. Auch gab es rechtliche Aufklärung zu Themen wie Waffenrecht und Notwehrrecht.

Die Lehrkräfte Frau Albach, Herr Tech und Herr Döhr sowie die externen Trainer Tanja Schumacher, Martin Ludwig, Norman Wegner und Marco Auf-dem-Wasser übernahmen die Verantwortung für die einzelnen Gruppen der Mädchen und Jungen, während die neuen ReferendarInnen des Goethe Gymnasiums und SchülerInnen der Q1 als „Co-Trainer“ unterstützend dabei waren.

 

Gerald Hoffleit
Den Genen auf der Spur

Den Genen auf der Spur

Kürzlich unternahm der Q1 Biologie Leistungskurs von Herrn Hiepler eine Exkursion ins BAYLAB Schülerlabor in Leverkusen. Die Schülerinnen und Schüler hatten hier die hervorragende Möglichkeit, die Erfahrungen der im Unterricht behandelten Inhalte mit fachpraktischen Arbeitsmethoden unter professionellen Laborbedingungen zu erweitern. Das Projekt “Erbgut und Gesundheit – Methoden der Biotechnologie” bot den Kursteilnehmern die Möglichkeit, einen Abschnitt ihrer eigenen DNA aus Mundschleimhautzellen zu isolieren, zu vervielfältigen und schlussendlich sichtbar zu machen.

Der Tag begann mit einer kurzen Wiederholung der fachlichen Inhalte aus dem Leistungskursunterricht. Die Inhalte wurden dann durch weitere Informationen bezüglich des DNA-Abschnitts, der isoliert werden sollte, ergänzt. Nachdem alle Schülerinnen und Schüler mit Schutzbrillen und Laborkitteln ausgestattet waren, durften sie sich zunächst mit der Arbeit mit Mikropipetten vertraut machen. Exaktes Arbeiten ist im Genlabor nämlich oberstes Gebot. Nach einer Trainingsphase wurde die jeweils eigene DNA aus Mundschleimhautzellen mithilfe verschiedener Lösemittel und Methoden extrahiert. Die isolierte DNA konnte dann mithilfe der PCR (Polymerasekettenreaktion) vervielfältigt werden. Die PCR ist eine Standardmethode zur Vervielfältigung von DNA-Abschnitten. Sie wird zum Beispiel in der Kriminalistik eingesetzt, um kleinste Mengen von DNA-Proben untersuchen zu können.

Die Länge des vervielfältigten DNA-Abschnitts wurde im Anschluss mithilfe einer Gelelektrophorese bestimmt. So konnten Rückschlüsse auf die genetische Information gezogen werden. Die Gelelektrophorese ist ein Verfahren, bei dem DNA durch Anschließen einer elektrischen Spannung durch ein Gel wandert. Aufgrund ihrer negativen Ladung wandert sie zum Pluspol. Je länger der DNA-Abschnitt ist, desto langsamer kann er durch das Gel wandern. Folglich werden DNA-Stücke nach ihrer Länge aufgespalten. Zum Abschluss wurden die Ergebnisse aller Kursteilnehmer mithilfe einer UV-Kamera sichtbar gemacht und miteinander verglichen.

Insgesamt war der Tag sehr erfolgreich. Die Schülerinnen und Schüler erlebten die Laborarbeit als sehr bereichernd – vor allem für das tiefergehende Verständnis molekularbiologischer Methoden.

 

Gregor Hiepler
Hurra, Hurra  – der Stadtmeistertitel ist da!

Hurra, Hurra – der Stadtmeistertitel ist da!

Das Goethe-Gymnasium holt den Stadtmeistertitel im Fußball mit den Jahrgängen 2004-2006. Schon vor drei Jahren spielte das Erfolgsteam des Goethe-Gymnasiums im Finale gegen das Lessing-Gymnasium und musste sich leider deutlich geschlagen geben und sich mit dem zweiten Platz zufrieden geben. Dieses Jahr sollte es endlich mit dem Titel klappen.

Schon in der ersten Halbzeit konnte unser Team in einer hart umkämpften Partie in Führung gehen. Eine Standardsituation stellte die Weichen für den Sieg. Tim platzierte die Ecke an den zweiten Pfosten, wo Julian den Ball gegen die Laufrichtung des Torwarts ins lange Eck einschob. Julian, der Mann für die „wichtigenTore“. Dies zeigte sich bereits in der Zwischenrunde, in welcher wir alle drei Spiele durch ein 1:0 durch Julian gewinnen konnten. Das „Lessing“ wurde deutlich nervöser und wir konnten durch zwei gut gesetzte Konter das Spiel mit 3:0 für uns entscheiden. Das 2:0 wurde von Alper über die rechte Seite vorbereitet und von Enes vollendet. Entschieden wurde das Spiel durch einen sehr guten Pass von Tim auf Enes, welcher das entscheidende Laufduell gewann und den Ball am Torwart vorbeischob. Doch es war noch nicht geschafft, denn das Humboldt-Gymnasium wollte ebenfalls denStadtmeistertitel holen. Nachdem das Lessing-Gymnasium unentschieden gegen das „Humboldt” gespielt hatte, würde ein Punkt im letzten Spiel für den Stadtmeistertitel reichen. Die Jungs wollten es nochmal spannend machen und so geriet das „Goethe“ direkt nach dem Anpfiff mit 0:1 in Rückstand. Das „Goethe“ ging mit dem Selbstvertrauen in die zweite Halbzeit, dass sie bereits das Lessing-Gymnasium geschlagen hatten und sie sich den Sieg diesmal nicht nehmen lassen wollten. So konnten das 1:1 durch Enes, vorbereitet durch Tim, und das 1:2 ebenfalls durch Enes, nach Vorarbeit von Julian, erzielt werden.

Das Goethe-Gymnasium geht durch eine konstanteTeamleistung und eine effektive Chancenverwertung als Stadtmeister hervor. Wir sind unglaublich stolz auf unsereJungs, die unsere Schule durchweg positiv repräsentiert haben und freuen uns auf die weiteren Aufgaben bei den Bezirksmeisterschaften im nächsten Jahr.

Spieler: Alejandro Galea Dreyer, Bilguun Chinzorig, Quentin Planitz, Milian Salm, Nathaniel Yakubets, Lucas Jackl, Kai Ludwig, Alper Eren, Tim Meyer, Julian Kincaid, Vincent Vitt, Enes Soytürk, Nikoloz Chikhladze, Paul Keisers

Lehrerin: Carina Schumskas

Betreuer: Dennis Dernbach

 

Carina Schumskas
Die Gewinner stehen fest!

Die Gewinner stehen fest!

Die Beteiligung an unserem ersten Gewinnspiel auf Seite 12 der Schulzeitung Goethe live war überwältigend. Wir freuen uns, dass neben Goethe-Schüler*innen jeden Alters auch Grundschüler und Ehemalige teilgenommen haben.

Einige von euch waren sehr schnell, aber es konnten nur die ersten drei eine kleine Überraschung gewinnen. Sie wird am nächsten Dienstag durch die Schulleitung überreicht. Die Gewinner sind bereits per Mail benachrichtigt. Außerdem hat die Glücksfee gearbeitet und per Los die Gewinnerin des Goethe-Pullovers ermittelt: es ist eine Schülerin aus der Klasse 6b. Sie hat jetzt bis zum Ende des Monats Zeit sich im Goethe-Shop ein Modell auszusuchen und uns dieses zusammen mit ihrer Größe mitzuteilen.

In der nächsten Ausgabe von Goethe live, die wie immer zum Tag der offenen Tür erscheinen wird, werden wir die Serie fortsetzen. Es lohnt sich also wieder mitzumachen.

 

Goethe live
Förderverein finanziert neue Experimentierkästen

Förderverein finanziert neue Experimentierkästen

Finanziert durch den Förderverein und den Fördertopf der Stadtsparkasse Düsseldorf erhält das Goethe Gymnasium 16 neue Brennstoffzellen-Experimentierkästen für Chemie und Physik.

Energie ist eine wichtige Größe in den Naturwissenschaften und spielt eine wesentliche Rolle in den Lebensvorgängen der Natur und in der Technik. Unser technischer Fortschritt und das Überleben der Erde werden maßgeblich durch die vernünftige Gewinnung und Verwendung von Energie bestimmt. Gerade in der aktuellen Debatte zum Klimawandel wird die Problematik der Verwendung fossiler Rohstoffe deutlich. Mit den neu angeschafften Experimentierkästen werden alternative Wege der Energieumwandlung erlebbar gemacht. Die Schüler können mit den Übungskästen eigene Experimente mit der Solar-Wasserstoff-Technologie, einer zerlegbaren Brennstoffzelle und der Methanol-Brennstoffzelle planen und durchführen. Sie lernen, wie man Energie aus chemischen Reaktionen gewinnt, wie eine Solarzelle und wie eine Brennstoffzelle funktioniert. Durch die Experimente wird eine Vielfalt von Möglichkeiten zur Analyse und Interpretation von Messdaten geboten, um den Wirkungsgrad der Technologien zu erfahren. Den Schülern wird anschaulicher Erkenntnisgewinn ermöglicht, um kompetent an der Diskussion teilnehmen zu können.

Mit den Fuell Cell Science Kits von Heliocentris können folgende Themen bearbeitet werden:

Die Solarzelle: Helligkeit – Aufstellwinkel Anzahl/Bedarf – Solarzellen im Dunkeln

Die Wasserelektrolyse: Wie wird Wasser gespalten – Untersuchung des Elektrolyseurs

Die Brennstoffzelle: Verhältnis Spannung-Strom – Verhältnis Wasserstoffverbrauch, StromWirkungsgrad der Elektrolyseur-Brennstoffzelle – Wasserstoff als Enegieträger, warum muss er gespeichert werden – Elektrofahrzeuge, Batterien oder Brennstoffzelle – Wasserstoff als Brennstoff der Zukunft – Was ist der Treibhauseffekt

 

Förderverein