Digitale Medien im Spanischunterricht während der Schulschließung

Digitale Medien im Spanischunterricht während der Schulschließung

Español en vivo y en directo.

Referendarin entwirft Lernvideo für Spanischlernende aus Jahrgang 9.

Eine besondere Idee hatte die Referendarin Frau Rauscher, die die Schülerinnen und Schüler während der Schulschließung mit einem selbst erstellten digitalen Lernvideo zum neuen Lerninhalt „el pretérito perfecto“ versorgte.Um am Ball zu bleiben und den erlernten Stoff der zwei Lernjahre zu reaktivieren, haben die Schülerinnen und Schüler nun kriteriengeleitet eigene Lernvideos erstellt. Diese bilden die Grundlage für die aktuelle Unterrichtsreihe zum Umgang mit digitalen Medien beim Fremdsprachenerwerb.

Interessierte können sich die Dateien hier ansehen.

Lesetipps für Bücherwürmer

Lesetipps für Bücherwürmer

Wenn ihr eure Lieblingsbücher bereits verschlungen habt und Nachschub braucht, ist es manchmal vor lauter Angeboten nicht leicht, sich für ein neues Buch zu entscheiden. Auf diesen Seiten im Internet findet ihr eine Auswahl an Klassikern und viele gute Lesetipps:

  • Auf der Seite “LiteraDur” findet ihr Bücher-Empfehlungen für Kinder und Jugendliche, darunter auch einige Kinder- und Jugendbuchklassiker.
  • Die Suchmaschine der “Stiftung Lesen” hilft mit einer Suchmaske, geeignete Bücher je nach Alter, Thema und besonderen Bedürfnissen zu finden
  • Buchtipps von Kindern und Jugendlichen findet ihr in diesem Artikel der Lausitzer Rundschau.

Die Stiftung lesen hat außerdem die #ZUHAUSELESENCHALLENGE auf Instagram und Facebook ins Leben gerufen. Wie ihr ganz einfach mitmachen könnt, könnt ihr hier nachlesen.

Wenn ihr selbst gerne und viel lest, dann gestaltet doch mal eine eigene Leseliste mit Büchern, die ihr gerne gelesen habt und weiterempfehlen würdet. Ihr könntet Titel und Autor und einen kurzen Satz dazu notieren und die Bücher mit 1 bis 5 Sternen bewerten. Tauscht eure Leselisten dann untereinander aus, denn manchmal braucht man einfach nur einen guten Tipp, um ein neues Lieblingsbuch zu entdecken.

Eure Fachschaft Deutsch

 

Sarah Kohlstadt

 

 

Langeweile? Mach doch ein Hörspiel!

Langeweile? Mach doch ein Hörspiel!

Es sind Ferien? Ja! Ich habe Langeweile? Auf keinen Fall! Ich kann ja ein Hörspiel machen!

Etwas in der Art muss sich Lioba May,  6a gedacht haben. Innerhalb von nur fünf Tagen hat sie ein eigenes Hörspiel produziert. Herausgekommen ist dabei ist Die Märchenmaschine, ein komplettes Hörspiel von einer knappen halben Stunde Spieldauer. Durch eine Aufgabe aus dem Musikunterricht ist sie auf die Idee gekommen, aber erarbeitet hat sie sich alles selbst: Sie hat ein eigenes Drehbuch geschrieben, alles selber aufgenommen und die Musik mit ihrem Klavier gespielt. Ein paar Soundeffekte hat sie aus dem Computer genommen, aber viele (zum Beispiel Küchenlärm, Schritte und Türgeklapper) hat sie selber mit dem Handy aufgenommen. Mit dem Computer ihres Vater und der Software Garage Band wurde dann alles gemastert. Alle Rollen hat sie selbst gesprochen: “Für Lukas hab ich mit tieferer Stimme gesprochen und für Nike meine normale Stimme genommen. Bei der Hexe musste ich nachher immer ganz schön husten, aber es hat Spaß gemacht! Genau wie die anderen Märchenfiguren, wo ich meiner Stimme freien Lauf lassen konnte. Damit es sich nach mehreren Sprechern und natürlicher anhört, hab ich die Stimmen manchmal überlappen lassen. Das geht ganz leicht durch Verschieben der Spuren. Ich habe aber keine Stimme bearbeitet (außer der Maschine)” , schreibt Lioba. Auch das Klavier-Üben musste sie während Corona nicht aufhören, weil sie von ihrem Klavierlehrer über Zoom Online-Stunden bekommen hat.

Ja, Langeweile ist wohl wirklich der größte Motor für Kreativität. Aber hören Sie hier das Hörspiel in voller Länge:

 

Caroline Piffka
Nachhaltige Landwirtschaft für alle – geht das?

Nachhaltige Landwirtschaft für alle – geht das?

Am 09.01.2020 besuchten wir mit dem Erdkunde Leistungskurs der Jahrgangsstufe Q1 den Bio-Bauernhof „Lammertzhof“ in Büttgen bei Kaarst. Bereits am Treffpunkt im hofeigenen Bioladen des Gastgebers war direkt zu erkennen, womit sich der Bauernhof identifiziert.

Zuerst hieß uns Heinrich Hannen, der Eigentümer des Bauernhofes, herzlich willkommen und berichtete uns ein paar Fakten über seinen Bauernhof. Er erklärte, wie der Hof gegliedert ist, aber vor allem thematisierte er den Wandel, den der Hof seit seiner Gründung im Jahr 1864 durchlebt hat. Besonders hervorstechend ist nämlich, dass die vorherigen Generationen seiner Familie alle konventionelle Landwirte waren. Erst seit Herr Hannen den Hof führt sind grundlegende Veränderung im Betrieb eingeführt worden.

Danach führte uns der Biolandwirt über seinen Bauernhof und zeigte uns seine Felder, sein Gewächshaus und wir sahen die Mitarbeiter bei ihrer alltäglichen Arbeit. Der Hof ist wie ein kleines Unternehmen: Hier haben rund 55 Mitarbeiter eine Arbeitsstelle in unterschiedlichen Bereichen. Zudem wird eine kaufmännische Ausbildung angeboten. Wir sahen im Verlauf der Führung, wie naturbelassen die Felder und die Erträge sind und wie nachhaltig die ganze Produktion abläuft. Darauf legt Hannen sehr viel Wert, weshalb er auch viel Geld in seinen Hof und seine Ideen investiert. Zusätzlich investiert er viel Zeit in seine Arbeit, die nicht nur auf dem Feld stattfindet, sondern mittlerweile vor allem im Büro. Tagtäglich verbringt er hier weit über zehn Stunden und das fast das ganze Jahr über, ohne Ferien; nur sonntags bleibt mittlerweile etwas Zeit zum Ausschlafen. Die Kraft für diesen Knochenjob schöpfe er, so seine Worte, aus der Leidenschaft, mit der ökologischen Landwirtschaft etwas Gutes für Mensch und Umwelt zu tun. Diese Motivation war deutlich zu erkennen, als er uns im Anschluss an die Hofführung sehr umfassend und mit viel Zeit all unsere Fragen beantwortete, die bei der Vorbereitung auf die Exkursion und während dieser aufgekommen waren.

Zurück am Goethe beschäftigte uns dann vor allem eines: Was hat der Ausflug bei uns persönlich bewirkt?

Im Unterrichtsgespräch sind wir zu verschiedenen Meinungen gelangt, die jedoch alle das Thema Nachhaltigkeit betrafen. Der Begriff der Nachhaltigkeit meint, ein Gefüge aus Vorgängen und Abläufen zu schaffen, welches für mehrere Jahre und sogar Generationen harmoniert – in etwa wie ein Kreislauf, also ein System, das ohne Probleme langfristig funktioniert.

Im Falle der ökologischen Landwirtschaft am Beispiel vom Lammertzhof ließ sich deutlich erkennen, dass dieses System weit mehr umfasst, als man zunächst vermutet. Somit werden nicht nur die landwirtschaftlichen Produkte (also das Obst, Gemüse usw.) nachhaltig streng biologisch produziert, sondern sind beispielsweise die Dächer der Haupthalle mit einer bis zu 20 cm dicken Erdschicht bedeckt, dank welcher besonders geeignete Pflanzen das Dach begrünen. Diese Pflanzen sorgen für eine Absorption des CO2 aus der näheren Umgebung.

Des Weiteren ist besonders der Aspekt des Konsumverhaltens aufgekommen, denn die Exkursion hat uns allen unser eigenes Konsumverhalten vor Augen geführt. Nachhaltige Landwirtschaft funktioniert nicht, ohne dass auch wir Menschen unseren Teil zum Kreislauf beitragen, denn wir beeinflussen maßgeblich, ob dieser überhaupt funktioniert. Ein kontrolliertes Konsumverhalten heißt nicht gleich, dass jede*r vegetarisch/vegan leben muss, es heißt, dass man die Bio-Landwirtschaft mit einem Kauf ihrer Produkte unterstützt. Man sollte auf das billige Fleisch, die Tomate im Sonderangebot verzichten, sowohl in Supermärkten als auch in Fast-Food Restaurants. Man sollte sich zudem vor Augen führen, ob ein Tierleben wirklich so wenig wert sein kann und was man bei dem Verzehr von billigen Lebensmitteln eigentlich zu sich nimmt. Letztendlich geht es bei der Diskussion um unser Konsumverhalten nicht darum, anderen ein schlechtes Gewissen einzureden, sondern um das Schaffen eines Bewusstseins für den eigenen Konsum und die damit verbundene Verantwortung.

All diese Aspekte und Argumente haben wir aus der Hofführung mitnehmen können. Sie gab uns neue Einblicke in die Welt der Landwirtschaft und sogar politische Perspektiven wurden uns in diesem Rahmen nähergebracht. Insgesamt war es für unseren Kurs eine großartige und wichtige Erfahrung, die nicht nur hilfreich für unseren Unterricht ist, sondern uns vor allem auch im zukünftigen Leben unseren Alltag begleiten wird.

 

Johannes Budde
Tanzen im Homeoffice

Tanzen im Homeoffice

Die Kooperation mit dem Tanzhaus steht nicht still

Auch in der unterrichtsfreien Zeit übt die HipHop-Streetdance-AG weiter! So hat Dozentin Jessica Scheulen den Teilnehmern Aufgaben weitergeleitet, damit sie fit bleiben!

  •  Digitale Übermittlung ihrer Wünsche und Ideen, was Bewegungen, Requisiten, Kostüme und auch Instrumente betrifft, damit Material für die nächste Vorstellung eingesammelt wird
  • Übung des bereits erlernten Tanzes (zu Hause mit Musik)
  • Schaffung einer 16 Zeiten langen eigenen Bewegungsabfolge zu dem neu angefangenen Musikstück
  • Improvisation und Training der Slomo-Moves zu zwei vorgebenen Musikstücken, sowie auch zu ausgewählter Musik

Die Klasse 5a hat vor der Schulschließung erfolgsversprechend an ihrer Tanzchoreografie unter Leitung von Tanja Emmerich gearbeitet. Diese hat die Schülerinnen und Schüler nun mit Tanzlernvideos für das Training zu Hause versorgt, die sie auf ihrer Homepage hinterlegt hat.

 

Charlotte Descamps
Lions Quest Fortbildung am Goethe Gymnasium

Lions Quest Fortbildung am Goethe Gymnasium

Vom 07. Bis 09. Februar war das Goethe Gymnasium Gastgeber für das Lions Quest Ausbildungsseminar „Erwachsen handeln“. 25 Lehrerinnen und Lehrer von Real- und Gesamtschulen und Gymnasien aus Düsseldorf und seinem Umland fanden sich für drei Tage am Goethe Gymnasium ein, um die Ausbildung zur zertifizierten Lions Quest Lehrkraft zu absolvieren.

Das Lions Quest Programm „Erwachsen werden“ wird am Goethe Gymnasium vor allem in den Klassen 5 und 6 unterrichtet. „Erwachsen handeln“ dagegen ist ein vollständiges Curriculum, das sich an die Sekundarstufe II richtet und die gesamte Oberstufe hindurch, z.B.auch in Projektarbeit, unterrichtet werden kann. Entwickelt wurde es von einem vierzehnköpfigen Expertengremium unter der Leitung von Professor Bittlingmayer von der Pädagogischen Hochschule Freiburg. Nach der Entwicklung startete 2010 die mehrjährige Pilotstudie und seit 2015 steht das Programm einsatzreif für die Schulen zur Verfügung. Die Evaluation der an der Pilotstudie beteiligten Schulen zeigte ein überwältigend positives Ergebnis. Selbst die Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) bestätigte, dass Lions Quest „Erwachsen handeln“ als einziges Programm auf dem Markt in der Lage ist, Lebens- und Sozialkompetenz- mit Demokratieerziehung zu verbinden; die deutsche UNESCO-Kommission e.V. hat aus diesem Grund die Schirmherrschaft für das Programm übernommen.

Mit dem Abschluss des heutigen Seminars verfügt das Goethe Gymnasium nun insgesamt über 20 Lehrerinnen und Lehrer, die das neue Programm „Erwachsen handeln“ unterrichten dürfen; gemeinsam mit „Erwachsen werden“ ist inzwischen mehr als die Hälfte des Kollegiums in einem oder sogar beiden Programmen ausgebildet. Am Ende des Seminars mit vielen Übungs- und Praxisanteilen erhielten die Lehrerinnen und Lehrer nicht nur ihr Zertifikat, sondern auch den Ordner mit ausgearbeiteten Unterrichtsmaterialien, methodisch-didaktisch aufbereiteten Arbeitsblättern und vielen zusätzlichen Informationen für den Einsatz im Unterricht. Bis zum Schluss diskutierten die Lehrerinnen und Lehrer mit viel Engagement und Leidenschaft ihre Ideen für die Umsetzung im Unterricht der Oberstufe, bevor sie am Sonntagnachmittag das Goethe Gymnasium wieder verließen.

 

Michael Tech