Sporthelferfahrt nach Hachen (Sauerland)

Sporthelferfahrt nach Hachen (Sauerland)

Zum Abschluss der einjährigen Sporthelferausbildung waren die angehenden Sporthelfer unserer Schule in der letzten Oktoberwoche zu Besuch im Erlebnis- und Feriendorf Hachen mit der angrenzenden Sportschule des Landessportbundes NRW (Sauerland). Ziel der dreitägigen Fahrt war es, neue Sportarten (u.a. Mountainbiken und Trampolinspringen) kennenzulernen und auszuprobieren, selbstständig kleine Aufwärmspiele zu initiieren sowie das Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken. 

14 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 und EF trafen sich also um 8 Uhr morgens für die gemeinsame Reise mit Herrn Preden und Herrn Hiepler am Hautbahnhof in Düsseldorf. Mit dem Zug ging es nach Sundern und von dort aus mit dem Bus zum Sport- und Erlebnisdorf Hachen. Der Aufstieg mitsamt Gepäck auf den Berg zum Sport-und Erlebnisdorf war die erste sportliche Herausforderung der Fahrt. Gleich nach der Ankunft nutzten die Sporthelfer ihre Zeit bis zum Bezug der Zimmer aktiv mit Basketball- oder Frisbeespielen.

Nach dem Mittagessen und einer kurzen Pause stand dann der erste Punkt der Programmliste an: Mountainbiken. Nachdem jeder das passende Bike gefunden und die Hinweise der netten Begleiterin Anna, Mitarbeiterin des Feriendorfes, berücksichtigt hatte und der Helm richtig angepasst wurde (Sicherheit geht vor!), ging es auch schon los. Es folgte ein abwechslungsreiches und bewegtes Sportprogramm, das allen Beteiligten viel Spaß machte.

Die Sporthelferausbildung richtet sich an alle Schüler der Jahrgangsstufe 8, die daran interessiert und geeignet sind, Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote an unserer Schule anzubieten oder zu betreuen. Dazu zählen u.a. die „bewegte Pause“, die Fußball-Liga oder das jährliche Sportfest. Mit der neuen Turnhalle und dem neuen Außengelände hoffen wir, die Einsatzmöglichkeiten für unsere Sporthelfer erweitern zu können, und somit weitere Bewegungsmöglichkeiten im Schulalltag zu schaffen.

Auf diesem Weg soll noch einmal dem Förderverein unserer Schule gedankt werden, der die Hälfte der Fahrtkosten übernommen hat. 

 

Stephan Preden Gregor Hiepler

 

 

piano & friends

piano & friends

In erfreulich gut besuchter Aula präsentierten am 13. November Schülerinnen und Schüler der Klassen 6 bis Q1 ihre herausragenden musikalischen Talente.

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Benni Khaikine, 8b eröffnete den Abend mit selbst herausgehörten Songs und Improvisationen. Zarter ließ es Isaiah Böhlhoff-Martin, 8c mit seinen Lagrimas negras anklingen, bevor Tom Hoareau-Schreiweis, 6b das Publikum mit seiner Darbietung von Let it be mit glockenklarer Stimme verzauberte. Souverän die Syncopation, gespielt von Aylin Kabata, 8d und der Musiklehrerin Osia Toptsi. Klassischer und ebenso professionell spielte Sarina Schmidt, 8d ein Nocturne von Chopin und eine Rhapsodie von Brahms. Zusammen mit der Musiklehrerin Linda Endenich und erneut begleitet von Osia Toptsi spielte Aylin den ersten und zweiten Satz des Konzertes für zwei Violinen von Bach, bevor Daniel Zakamulin, Q1 als Gast vom Humboldt-Gymnasium den Abend mit einer Chopin-Etüde beendete. Die Kooperation mit dem Humboldt wird fortgesetzt am 29. November, wenn unsere Poetry Slammer beim Literaturcafé im Humboldt auftreten werden.

Wohlverdienter, langanhaltender Applaus für alle Beteiligten.

Und hier bekommen Sie auch einen kleinen akustischen Eindruck:

 

Caroline Piffka

Goethe Schüler wird Nationalspieler

Goethe Schüler wird Nationalspieler

Justus Brinkmann spielt seit 9 Jahren Inlinehockey bei dem Düsseldorfer Club DEG Rheinrollers. Dieses Jahr ging für ihn mit der Aufnahme in den Kader der deutschen U19-Nationalmannschaft ein großer Traum in Erfüllung. Damit qualifizierte sich der 16-Jährige nicht nur als einer der jüngsten, sondern auch als einziger Spieler aus NRW für die Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Italien. Zusätzlich wurde er von Headcoach Marco Albrecht zum Assistenz-Kapitän ernannt. Eine besonderen Ehre für unseren Q1 Schüler. Während seiner ersten WM schoss Justus 3 Tore und erzielte einige Vorlagen.

„Es war die beste Erfahrung, die ich bis jetzt bezüglich meines Sports machen durfte. Der Moment, in dem man das erste Mal sein eigenes Deutschland Trikot mit seinen Namen drauf bekommt, ist unbeschreiblich. Und wenn man dann zusammen mit seinen Team Kameraden auf der Fläche steht und die Hymne singt – das erfüllt einen schon mit ‘ner Menge stolz.“

Wir drücken die Daumen, dass Justus auch im kommenden Jahr wieder die Chance erhält, Deutschland bei den World Roller Games in Barcelona zu vertreten.

 

Sarah Kohlstadt

Erfolgreiche Teilnahme an den Stadtmeisterschaften

Erfolgreiche Teilnahme an den Stadtmeisterschaften

Bereits zum dritten Mal in Folge nahmen Schülerinnen und Schüler des Goethe-Gymnasiums an den Düsseldorfer Stadtmeisterschaften in der Leichtathletik teil. Hier galt es, sich mit Athletinnen und Athleten anderer Düsseldorfer Schulen in den verschiedenen leichtathletischen Disziplinen zu messen und die jeweiligen Jahrgangsbesten zum Stadtmeister zu küren. 

Bei strahlendem Sonnenschein und milden Temperaturen trat unsere Schule mit 12 Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 5 bis 8 in den Disziplinen Sprint, Weitsprung, Ballwurf, Hochsprung und 800-Meter-Lauf an. 

Antonia Domhan (8b) zeigte sich im 75-Meter-Finallauf in Bestform und wurde mit einer Zeit von 10,82 Sekunden souverän Stadtmeisterin der weiblichen Jugend unter 14 Jahren. 

Levi Mentzel (6b) musste sich in seinem 50-Meter-Finallauf der männlichen Kinder unter 12 Jahren nur knapp geschlagen geben und wurde mit einer Zeit von 8,30 Sekunden Vizestadtmeister. Mit einem Sprung von 3,70 Meter Weite schaffte er auch im Weitsprung eine Platzierung unter den besten Drei.

Nathaniel Yakubets (8b) lief in einem packenden 100-Meter-Finallauf der männlichen Jugend unter 16 Jahren auf Rang 3 und konnte seine Vorlaufzeit nochmals um 3 Zehntel unterbieten. 

Unsere Schüler erlebten einen sportlichen Wettkampftag, an dem sie eigene und andere Leistungen vergleichen und gleichzeitig sportliche Fairness zwischen Gewinnern und Verlieren erfahren konnten. 

 

Hartmut Burkert  Stephan Preden  

Künstlerin gestaltet Zaun für Goethe-Gymnasium

Künstlerin gestaltet Zaun für Goethe-Gymnasium

Von Nicole Kampe

Ein grauer hoher Zaun hat den Eingang zur Schule bisher verschlossen – trist, langweilig, ein Zaun, so wie er vor vielen Schulen steht. Das soll sich bald ändern, erste Überlegungen zur Umgestaltung des Zauns am Goethe-Gymnasium gab es bereits bei der Planung zum Anbau. Der ist in vollem Gange, das Richtfest ist schon gefeiert worden. „Es hat sich gezeigt, dass der Handlungsbedarf groß ist“, sagt Jörg-Thomas Alvermann, Vorsitzender der Kommission für Kunst am Bau und im öffentlichen Raum in Düsseldorf. „Die Schule hat sich nach außen hin nicht richtig wahrgenommen gefühlt.“ Er stellte jetzt in der Bezirksvertretung 2 Pläne vor, wie aus einem Zaun Kunst wird. Nicht nur für die Schule, die Schüler und Lehrer. Der Zaun soll Kunst sein für den Stadtteil, er soll einladen, drumherumzugehen, dort zu verweilen, sich auseinanderzusetzen mit den Elementen, die eingearbeitet worden sind.

Selma Gültoprak aus Köln ist die Künstlerin, die das Projekt umsetzen wird. Sie hat bereits aus Metallplatten Formen geschnitten, die in der Kunstschmiede weiter bearbeitet wurden und werden. „Das Thema Goethe spielt eine Rolle“, sagt Alvermann. Und das Konzept ist noch nicht fertig. Vier Workshops wird es noch geben im Goethe-Gymnasium, mit Schülern aus dem Kunstkurs etwa, die weitere Elemente erarbeiten werden für den Zaun.

[…] Zwei Dinge hat sie verbunden, die sowohl die Kommission als auch den Schulleiter Ralf Schreiber überzeugten: Zum einen umschließt der Zaun die Schule, versteckt sie auf der anderen Seite aber nicht, „der Zaun ist eine Einladung“, erklärt Alvermann. Er hofft, dass weitere Elemente entlang der Schumann- und der Goethestraße eingesetzt werden können. „Bisher reicht das Geld nur für die 62 Meter an der Lindemannstraße“, sagt Alvermann. 120.000 Euro ist die Auslobungssumme. Das kurze Stück an der Goethestraße würde zwischen 10.000 und 15.000 Euro kosten, das längere entlang der Schumannstraße 60.000 Euro. Einen kleinen Teil der Finanzierung könnte auch die Bezirksvertretung übernehmen, bot am Ende der Präsentation Bezirksbürgermeister Uwe Wagner (SPD) an.

Hier können Sie das Originalbild von Selma Gültoprak sehen.
Klicken Sie bitte auf das Foto, um es zu vergrößern

 

Quelle: rp-online.de

Abschied von Irmgard Hedderich

Abschied von Irmgard Hedderich

Am 12. Juli fand das historische Kolloquium der Fachschaft Geschichte statt, mit dem wir Irmgard Hedderich in den Ruhestand verabschiedeten. Über Jahrzehnte hat sie den bilingualen Geschichtsunterricht aufgebaut und getragen. Jetzt wollten wir sie noch einmal als Geschichtswissenschaftlerin und Zeitzeugin ins Gespräch bringen.

Eine Doppelstunde lang versammelten sich interessierte Lehrer und Schüler zwischen Klasse 6 und Q2 zum historischen Diskurs.  

Nach einer kompakten biographischen Skizze, in der uns Frau Hedderich über ihre Dorstener Herkunft aufklärte, vertieften wir uns ausgehend von einem Ausschnitt der Harald Schmidt-Show, in der selbiger mit Oliver Pocher den letzten Band der Gesellschaftsgeschichte Hans-Ulrich Wehlers mit Playmobil nachbaut, in die Nachkriegsgeschichte. Im Gespräch mit Wehler zeigte sich Frau Hedderich als ebenso kluge wie kritische Historikern und interpretierte sich selbst als Quelle. Damit gab sie uns einen anschaulichen und kurzweiligen Einblick in die alte Bundesrepublik. Es ging um Wiederaufbau und Kalten Krieg, die Deutsche Teilung, die Leistungsgesellschaft, den „Fahrstuhl-Effekt“, das Thema Vergangenheitsbewältigung und nicht zuletzt um die Wandlungen von Schule. Das, was wir sonst nur aus Geschichtsbüchern kennen, verband Frau Hedderich mit ihrer eigenen und der Geschichte ihrer Generation. Wir haben sie noch einmal neu kennengelernt als einen politisch wachen Menschen, der keine Angst vor der Vielfalt politischer Meinungen hat und auch schon mal bei der DKP vorbeischaut, der aber trotzdem über einen festen Werte-Kompass mit klarer Peilung verfügt (im Moment ja ein ziemlich aktuelles Thema).

Wir konnten zumindest ahnen, dass das, wofür Frau Hedderich – unsere Unterstufenmama – an unserer Schule stand, etwas mit ihren eigenen schulischen Erfahrungen zu tun hat. Am Ende war klar, es gibt noch viel zu besprechen und Frau Hedderich wird wohl noch einmal zur Vertiefung in den normalen Unterricht kommen müssen.  

Danke, Irmgard, für diesen wirklich besonderen Geschichtsunterricht und danke für die Jahre am Goethe!     

 

Martin Klein