Wir sind Smart School – Vorreiter für Digitale Bildung!

Wir sind Smart School – Vorreiter für Digitale Bildung!

Am 9. März ist das Goethe-Gymnasium mit dem Label „Smart School“ ausgezeichnet worden. Damit gehören wir zum kleinen Kreis der bundesweit 101 „Smart Schools“. Seit 2017 zeichnet der Digitalverband Bitkom die besten digitalen Vorreiterschulen bei einem jährlichen Wettbewerb aus.

Dazu Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder: „Smart Schools zeigen, wie digitale Bildung nicht nur technisch, sondern auch pädagogisch gelingt. Von ihnen können alle anderen Schulen lernen. Keine Schule muss das digitale Rad neu erfinden. Smart Schools sind Vorbilder für alle anderen und helfen, die stockende Umsetzung des Digitalpakts zu beschleunigen.“ Über den Digitalpakt werden den Schulen mehr als 5,5 Milliarden Euro für die Digitalisierung zur Verfügung gestellt. Zwei Jahre nach Start sind allerdings erst ca. 2,4 Milliarden Euro der Mittel bewilligt und erst etwa 250 Millionen Euro wurden von den Schulen abgerufen. Rohleder: „Viele Schulen wissen nicht, wie sie Digitalisierung ganzheitlich anpacken und umsetzen können. Die allermeisten haben noch nie ein größeres IT-Projekt realisiert. Smart Schools zeigen, dass Digitalisierung geht und wie Digitalisierung geht.“ (s. Website Bitkom)

„Digitale Infrastruktur und Geräte, digital-didaktische Konzepte, digital-kompetente Lehrkräfte: Auf diesen drei Säulen werden smarte Schulen gebaut.“

Ob unsere Schülerinnen und Schüler im Fach Mathematik mit schuleigenen iPads im spielerischen Wettbewerb auf der Lernplattform Kahoot! arbeiten oder mit der neuen „Augmented Reality“-Technik der WDR History-App Geschichte der Jahre 1933-1945 spüren, was die Zeitzeuginnen und Zeitzeugen – hier als Hologramme – im Zweiten Weltkrieg real erlebt haben, sie lernen vertieft, sie lernen gerne und vergessen Zeit und „Gong“. Lehren und Lernen erfährt zurzeit einen Schub durch Digitale Bildung, und die Pandemie boostert die gesamte Bildungslandschaft zu einer bislang nicht gesehenen Unterstützungsinitiative der Schulen.

Das Goethe-Gymnasium hat sich frühzeitig auf den Weg gemacht, mit dem ersten Schritt 2013/14, die Schule flächendeckend mit WLAN ausstatten zu lassen, dem nächsten Schritt in den folgenden Jahren für Visualisierungstechnik im Sponsorenlauf zu kämpfen, und dem letzten Schritt, kurz vor der Pandemie, mit Hilfe von Förderverein, Ehemaligenverein, Eltern und Schulträger Geld zu sammeln, um eine bedarfsdeckende und alltagstaugliche Schulplattform anzuschaffen, IServ. Am Mittwoch, den 9. März 2022 wurden wir belohnt und als SMART SCHOOL ausgezeichnet. Mein Dank geht an die gesamte Schulgemeinde und alle Unterstützer; die Lehrkräfte, die geduldig pädagogische Konzepte für digitale und nachhaltige Bildung erarbeitet haben, die Schülerinnen und Schüler, die mich seit Jahren ungeduldig nach APPs und smarten Endgeräte fragen, weil diese schon lange in der Welt der jungen Menschen vorkommen, und der Eltern und Unterstützer, die für unser Goethe-Gymnasium da sind, wenn wir sie fragen und brauchen.

 

Ralf Schreiber
Berufswahl-Siegel für das Goethe-Gymnasium

Berufswahl-Siegel für das Goethe-Gymnasium

Das Goethe-Gymnasium hat das Berufswahl-Siegel verliehen bekommen. Das Berufswahl-Siegel bescheinigt uns ein besonderes Engagement und überdurchschnittliches Angebot im Bereich der Studien- und Berufswahl.

Bereits im November hat uns eine vierköpfige Jury besucht, die im Gespräch mit Lehrern, Schülern und unseren außerschulischen Kooperationspartnern unser Programm der Studien- und Berufswahlvorbereitung unter die Lupe nahm. Dabei wurden die in einer umfangreichen schriftlichen Bewerbung beschriebenen Konzepte und die in einer kleinen Ausstellung präsentierten Beispiele unserer Tätigkeiten im Gespräch vertieft und auf ihre Wirksamkeit hin befragt. Mitglieder der Jury waren Praktiker aus der Wirtschaft, der Handwerkskammer, der Düsseldorfer Unternehmerschaft und der kommunalen Koordinierung der Stadt Düsseldorf für schulische Arbeit in diesem Bereich. Besonderes Augenmerk wurde von der Jury auf die sogenannte Wirkungslogik unserer Angebote im Verlauf der unterschiedlichen Jahrgangsstufen, von der Potenzialanalyse in Klasse 8 über das Betriebspraktikum in der EF bis zum Projektkurs business@school in der Qualifikationsphase gelegt.

Wir konnten die Jury von der Qualität unserer Arbeit überzeugen, so dass das Siegel jetzt für die nächsten drei Jahre die Wand vor dem Büro des Schulleiters ziert. Danach steht eine erneute Bewerbung zur Rezertifizierung an.

 

Martin Klein