Poetry Slam „Zwischenruf“ – Hasan Koc (Q1) belegt zweiten Platz

Poetry Slam „Zwischenruf“ – Hasan Koc (Q1) belegt zweiten Platz

Am 1.12.2017 nahmen Hasan Koc und Natascha Raja (Q1) aus der Poetry Slam AG am Poetry Slam Zwischenruf im Kulturzentrum zakk in Düsseldorf teil. Der Zwischenruf Poetry Slam findet vier bis fünf Mal im Jahr statt und bietet neun Slam-Poetinnen und Poeten die Möglichkeit, mit ihren selbstgeschriebenen Texten gegeneinander anzutreten.

In zwei Runden ging es an diesem Abend um den besten Text und die überzeugendste Performance, denn das Publikum entschied per Wertungskarten über die Rangfolge auf dem Siegertreppchen. Bereits im Vorfeld waren Natascha und Hasan sehr aufgeregt, was sich dadurch verstärkte, dass die Startnummern bei diesem Slam zufällig vergeben wurden. Erst unmittelbar vor Beginn erfuhren sie ihre Startpositionen und traten gleich hintereinander als Vierte und Fünfter an.

Nach jedem Vortrag hielten fünf ebenfalls zufällig gewählte Zuschauer aus dem Publikum ihre Wertungen mithilfe der Wertungskarten von eins bis zehn in die Luft, wobei jedes Mal die beste und die schlechteste Bewertung gestrichen wurde, um Ausreißer zu vermeiden. Die drei übrigen Bewertungen ergaben schließlich zusammengerechnet die Punktzahl für den jeweiligen Text.

Natascha erhielt für ihren Text „Ich bin eine Maschine“ in der ersten Runde 21 Punkte und erreichte die zweite Runde leider nicht. Hasan hingegen überzeugte das Publikum mit gleich zwei anrührenden Texten. In der ersten Runde slammte er über seine Suche nach der Heimat zwischen zwei Kulturen, was ihm 25 Punkte und eine Performance unter den letzten drei Slammern in der zweiten Runde einbrachte. Im Finale gab er dann seinen ungewöhnlichen Text „Von mir an mich“ zum Besten: Er trug einen persönlichen Brief an sein Ich vor. Darin richtete er sich nostalgisch an sein Ich, das er vor zehn Jahren einmal war und formulierte anschließend Ratschläge an sein Ich, das er in zehn Jahren zu sein vermutet. So endete sein Text mit den Worten: „Mit besten Grüßen -Ich“.

In der zweiten und finalen Runde bewertete das gesamte Publikum die Texte, indem die Lautstärke des Applauses gemessen wurde. Hasan beeindruckte das Publikum mit seiner Wortkunst und belegte den zweiten Platz. Wir gratulieren ihm dazu herzlich.

Der nächste Zwischenruf wird am 5.1.2018 im Kulturzentrum zakk stattfinden und auch unsere Poetry Slammer möchten wieder dabei sein.

 

Sarah Kohlstadt Tim Roewekaemper
Besuch des Stahlwerkes HKM in Duisburg

Besuch des Stahlwerkes HKM in Duisburg

Am 20.11.2017 besuchten 15 Schülerinnen und Schüler aus den Grundkursen der Q2 Physik das Stahlwerk HKM Duisburg. Dieser Ausflug ergänzte auf sinnvolle Weise die Theorie des Physikunterrichts. Durch die Kooperation des Goethe-Gymnasiums mit dem Stahl-Zentrum Düsseldorf soll interessierten Schülerinnen und Schülern der Einstieg ins Berufsleben erleichtert werden. In diesem Rahmen findet auch der Ausflug ins Stahlwerk regelmäßig statt. So wurden im Stahlwerk einerseits die Arbeitsbedingungen der zahlreichen Ausbildungsberufe in den Ausbildungshallen, aber auch der Konverter (ein großer Tiegel zur Stahlerzeugung, in dem durch Zuführung von Sauerstoff in verflüssigtes Roheisen unerwünschter Kohlenstoff herausoxidiert wird) mit dem flüssigen, hellleuchtenden Roheisen besichtigt. Die wohl wichtigste Botschaft des Mitarbeiters vom Informationszentrum HKM Duisburg lautete:

Die Stahlindustrie braucht junge Ingenieure, um unseren aktuellen Lebensstandard aufrecht zu erhalten.“

Die Schülerinnen und Schüler erhielten bei der Besichtigung des Stahlwerks also einen ersten Eindruck der verschiedenen Tätigkeitsfelder. Ihre Erwartungen an den Ausflug beschrieben sie folgendermaßen:

„Meine Erwartungen waren relativ einfach gestrickt, da ich keine vorherigen Erfahrungen zum Stahlwerk gemacht habe. Die Vorstellungen, die ich zum Ort Stahlwerk hatte, waren grundlegend die, dass ich erfahren würde, wie Stahl hergestellt wird, etwas zu sehen bekomme, da ich mir nicht sicher war, was wir besichtigen dürfen, und es spannend wird.“

Doch inwieweit wurden die Erwartungen der Schülerinnen und Schüler erfüllt?

„Meiner Meinung nach, war der heutige Ausflug gut geplant und ist deshalb auch sehr flüssig und problemlos abgelaufen. Es war sehr interessant, einen tieferen Einblick in die Stahlproduktion zu erhalten und sogar live alle Abläufe zu beobachten. Vor allem die riesigen Massen an flüssigem Eisen bzw. Stahl werde ich so schnell nicht wieder vergessen. Ich habe einiges erfahren zum Thema Stahl, zur Herstellung, zum Rohstofftransport, zu Chinas Aufstieg, zu den Besitzanteilen und mehr. Ich denke, dass einiges hängen geblieben ist, was der Besuchsleiter uns erzählt hat. Und ich denke auch, dass niemand bezweifeln kann, dass die Besichtigung des Konverters nicht nur spannend, sondern „der Hammer“ waren. Dass wir im Stahlwerk hauptsächlich in Kontakt mit Chemie gekommen sind, ist in der Hinsicht, dass wir ein Physik-Kurs sind, nicht kritisch zu bewerten, da die Fächer Chemie, Physik, Biologie, Mathematik und Informatik sich sowieso teilweise überschneiden (Bsp. Orbitalmodell). Ansonsten ist nur zu sagen, dass das Hygienetuch zwar gejuckt hat, während der Betrachtung des Konvertersspektakels aber vollkommen vergessen war.“

 

Oliver Kegel
7a gewinnt 2. und 4. Platz der Düsseldorfer „Song & Lyrics Talentiade“

7a gewinnt 2. und 4. Platz der Düsseldorfer „Song & Lyrics Talentiade“

Im Oktober haben wir an der Düsseldorfer „Song & Lyrics Talentiade“ teilgenommen und Songtexte zu den Themen „Fernweh“ und „Gerechtigkeit“ geschrieben. Die Texte haben wir im Deutschunterricht entwickelt, vorgetragen und die drei besten ausgesucht (die Regeln der Talentiade dazu waren klar: Jeder hat nur eine Stimme, auch der Lehrer).

Die Zweitplatzierten Hannah Pütz, Hanna Hashimoto, Luisa Heyer

Nun hat die Jury die Gewinner gekürt:

1. Platz „Das Tier der Gerechtigkeit“ von Karin Ishii, Paula Engels, Caroline Batsänier, Leon Pehl (Görres Gymnasium)

2. Platz „So far away“ von Hannah Pütz, Hanna Hashimoto, Luisa Heyer (Goethe Gymnasium)

 3. Platz „Gerechtigkeit“ von Aaron und Aron Klasse 7.6 (Heinrich-Heine Gesamtschule) und „Ich will weg von hier“ von Marie Claus und Paula Riemenschneider (Luisen Gymnasium)

4. Platz „Tiere in Gefahr“ von Tabita Lingen (Goethe Gymnasium)

Wir gratulieren den Schülerinnen und Schülern der anderen Schulen, die den ersten und dritten Platz errungen haben, und freuen uns sehr, dass wir gleich zwei der ersten vier Plätze belegen konnten. Die Gewinnerinnen nehmen Anfang Dezember zwei Tage lang an einem Schreib-Workshop mit dem Künstler Dennis Palmen teil.

Die prämierten Texte „So far away“ undTiere in Gefahr” finden Sie hier.

 

Gerald Hoffleit
OUT NOW! – Das neue GOETHE LIVE

OUT NOW! – Das neue GOETHE LIVE

GOETHE LIVE 2017 erscheint morgen, am 2. Dezember 2017 zum „Tag der Offenen Tür“. Online-Lesern geben wir einen Tag Vorsprung und stellen die Schulzeitung mit 12 Seiten im neuen, großzügigen Tageszeitungsformat schon jetzt und hier zum Download bereit.

GOETHE LIVE ist rundum neu. Das DIN A3-Format und der typische Tageszeitungslook fallen sofort ins Auge. Aber auch inhaltlich hat die Schulzeitung einen Schritt nach vorn gemacht. Sie ist nicht mehr der Rückblick auf das vergangene Schuljahr, der manchmal zwangsläufig etwas anachronistisch hinterdrein kam. Unsere topaktuelle neue Website kommuniziert die Ereignisse des Schuljahres zeitnah für alle am Schulleben Beteiligten und macht einen Resüme zum Jahresende überflüssig.

Stattdessen widmet sich GOETHE LIVE beginnend mit dieser Ausgabe stärker den Hintergründen und Zusammenhängen des Schulalltags am GOETHE. Statt nur über Kooperationen zu berichten, kommen unsere Kooperationspartner nun selbst zu Wort und schildern eine fruchtbare Zusammenarbeit aus ihrer Sicht. Das sorgt ebenso für interessante Blickwinkel, wie z.B. die Aussagen ganz realer Personen des Wirtschaftslebens zu unserem bilingualen Bildungsgang.

Wir haben das neue GOETHE LIVE thematisch erheblich breiter aufgestellt. Ab sofort schaut die Goethe-Schulzeitung weit über die Lindemannstraße hinaus. Schule ist überall. Unsere Schule ist vor allem die Summe aller, die sich engagieren, die Verantwortung übernehmen und damit der Institution eine besondere Seele geben. GOETHE LIVE gibt der ehrenamtlichen Elternmitarbeit und der wertvollen Unterstützung durch unsere Förderer – ob im Verein oder als Förder-Single – deutlich mehr Raum. Lassen Sie sich evtl. anstecken? Das würde uns freuen.

Wie gefällt Ihnen das neue GOETHE LIVE? Sagen Sie uns Ihre Meinung! Wir sind gespannt und freuen uns über konstruktive Kritik ebenso, wie über ein kleines Lob. Schicken Sie uns das eine und/oder andere an piffka@goethe-gymnasium.de „Dankeschön für Ihre Mühe” sagen wir ebenfalls schon jetzt und hier.

 

Caroline Piffka
Sporthelferfahrt ins Erlebnis- und Feriendorf Hachen

Sporthelferfahrt ins Erlebnis- und Feriendorf Hachen

Am Mittwoch, den 15. November ging es für 13 Schüler der Jahrgangsstufe 9 und EF inklusive der Lehrkräfte Herrn Preden und Herrn Hiepler ins Erlebnis- und Feriendorf nach Hachen. Wir trafen uns am Hauptbahnhof in Düsseldorf, um mit dem Zug in der Stadt Sundern im Sauerland zu landen und von dort aus mit dem Bus nach Hachen weiterzufahren.

Nach einer kurzen Stärkung ging es direkt in die Sporthalle. Dort haben wir verschiedene Sportarten, wie zum Beispiel Tennis oder Tschukball ausprobiert und gleichzeitig die selbstständige Durchführung von Sporteinheiten gelernt.

Der kommende Tag fing früh an. Um 7.00 Uhr trafen sich alle zum Frühsport. Den Vormittag verbrachten wir in der Schwimmhalle. Wir sind um die Wette geschwommen und haben uns im Tauziehen gemessen. Das Beste kam zum Schluss, als Herr Preden nicht ganz freiwillig dem Wasser „Hallo“ sagte, da es die Schüler nach einigen Bemühungen doch geschafft haben, Herrn Preden ins Wasser hineinzuschubsen. Nach einer kurzen Pause ging es auf die große Rasenfläche. Wir lernten Baseball als neue Sportart kennen. Nach der Vorstellung der Ausrüstung und Spielregeln hatten sich schnell die Teams gebildet, um für das bevorstehende Baseballspiel zu üben, welches sich aufgrund der verschiedenen Schlagtechniken der Mannschaften als spannend erwies.

Die Mittagspause hatten wir dringend nötig, denn es erwartete uns eine neue Sportart, wofür wir die gesamte Kraft benötigten: Biathlon! Da noch kein Schnee lag, mussten wir anstatt des Skifahrens laufen. Die Aufgabe bestand darin, eine große Runde zu laufen und mit einem Lasergewehr fünf Zielscheiben so schnell wie möglich zu treffen. Pro Fehlschuss musste man zusätzlich eine Strafrunde laufen. Nach Absolvierung der Strafrunden folgte die zweite große Runde, mit dem abschließenden Liegenschießen. Das Team von Nils (9d) gewann den Biathlonwettbewerb mit einem unglaublichen Vorsprung.

Am Abend gingen wir wieder in die Sporthalle und spielten verschiedene Spiele. Das Lieblingssportspiel auf der Fahrt wurde definitiv ,,Capture the flag“. Ziel des Spieles war es, die Flagge des gegnerischen Teams zu ergattern. Der Tag wurde mit einem Lagerfeuer gekrönt, bei dem sich alle den Bauch mit selbstgemachten Burgern und Würsten vollschlugen. Nach dem Grillen spielten wir gemeinsam das beliebte ,,Werwolfspiel“. Der Tag ging viel zu schnell zu Ende.

Am nächsten Morgen mussten wir schon wieder unsere Zimmer räumen. Wir frühstückten und nutzten den Vormittag zum Tischtennis spielen. Es gab Einzelspiele und Rundlauf, bei dem fast alle immer mitgemacht haben. Nach dem Mittagessen ging es leider wieder zum Bus und von dort aus mit dem Zug zurück nach Düsseldorf. Trotz zweimaligen Umsteigens und der räumlichen Enge im Zug, nutzten wir die Zeit, um unser „Werwolfspiel“ weiterzuspielen. Die Zugfahrt war schnell vorbei und wir verabschiedeten uns voneinander.

Die Sporthelferfahrt war für uns Sporthelfer eine super Erfahrung, an die wir uns gerne zurück erinnern werden.

(von Wiki Speer, 9c)

 

Stephan Preden

 

 

 

Wortanschlag – Natascha Rajh (Q1) im Finale des Vorentscheids

Wortanschlag – Natascha Rajh (Q1) im Finale des Vorentscheids

Zum 500-jährigen Jubiläum der Reformation veranstaltete der Jugendverband „Evangelische Jugend im Rheinland“ am 7. Oktober 2017 einen finalen Poetry Slam unter dem Motto „WORTANSCHLAG – Deine These“ in der Trinitatiskirche in Köln.

Um die besten Poeten zum Motto ausfindig zu machen, veranstalteten die Kirchenkreise in acht verschiedenen Städten Deutschlands Vorentscheide, in denen die Slammer ihre Texte einem Live-Publikum vortragen konnten.

In diesem Rahmen nahm Natascha Rajh (Q1) am 2. Oktober 2017 am letzten Vorentscheid in der Jugendkirche in Düsseldorf teil. Aufregender und knapper hätte es kaum sein können. Natascha trat gegen weitere fünf Poetinnen und Poeten in der Vorrunde an und erreichte das Finale. Hier trat sie gegen zwei weitere Poetry Slammer an und es kristallisierten sich zwei Favoritinnen heraus, unter ihnen Natascha. Der Sieger sollte hier mittels Lautstärke des Applauses gekürt werden, doch auch nach dreimaligem Abstimmen war zwischen den beiden kein Unterschied in Lautstärke und Intensität des Applauses auszumachen. Kurzerhand wurden sie daher zu Doppelsiegerinnen gekürt. Als Finalistin zum Poetry Slam in Köln fuhr Natascha jedoch leider nicht, da eine Abstimmung mit Kronkorken eine knappe Mehrheit für die andere Finalistin ergab. Als Trostpreis erhielt Natascha einen Hammer zum Anschlag ihrer Thesen. Als spontaner Gast-Poet trat außerdem Hasan Koc (Q1) mit einem Text aus der Poetry Slam AG an.

 

Hier die Auftritte zum Ansehen: