Exkursion zum Lammertzhof

Exkursion zum Lammertzhof

Bauernhofexkursion mit der Klasse 5c und Studenten des Interdisziplinäres Projekt Gesunde Ernährung für Kinder der Bergischen Universität Wuppertal am 22.01.2016

Wir essen täglich Nahrungsmittel, die in Landwirtschaftsbetrieben produziert werden. Doch wie werden Fleisch, Eier, Obst und Gemüse in der modernen Landwirtschaft erzeugt? Welche Nahrungsmittel sind gesund? Wie unterscheidet sich die ökologische Landwirtschaft von der herkömmlichen? Und was hat Essen mit unserem Klima zu tun?

Im Rahmen eines Erdkundeprojekts zur Unterrichtsreihe „Landwirte versorgen uns“  besuchte die Klasse 5c den Biobauernhof Lammertzhof in Kaarst. Bei frostigen Temperaturen und eisigem Wind lernten die Schüler in einer anderthalbstündigen Hofführung alles rund um die biologische Erzeugung unserer Lebensmittel und deren Vermarktung im Hofladen bzw. als Ökokiste. Neben der anschaulichen Darstellung, wie eng Mastschweine in der traditionellen Landwirtschaft eingepfercht werden und unter welchen unwürdigen Bedingungen sie ihr Leben fristen, konnten die Schüler die Vorteile einer ökologischen Landwirtschaft live erleben. Sie durften die Schafe füttern und die Hühner in ihrem Freigehege besuchen. Sie erfuhren über die ökologische Bestellung von Feldern und der nachhaltigen Anbau im Gewächshaus, über Fruchtfolgen und die bedarfsgerechte Düngung mit Hilfe von Leguminosen. Auch die Packstationen für die Ökokisten sowie die Vorführung der Möhrenwaschanlage standen auf dem Programm. Im Anschluss an die Führung interviewten die Schüler den Landwirt Herrn Hannen und nach einer weiteren Stunde voller Fragen und Antworten blieb noch ein wenig Zeit, den Hofmarkt zu erkunden und auf dem Spielplatz mit großer Baumschaukel und Traktor zu toben.

Die Vor- und Nachbereitung der Exkursion fand in Kooperation mit dem Fachbereich Geographie der Bergischen Universität Wuppertal statt. Gemeinsam mit Studenten des Interdisziplinären Projektes „Regionale Nahrungsmittel für Kinder“ (Dozentin Frau Dipl. Geogr. Ina Jeske) bereiteten die Schüler des Goethe-Gymnasiums die Exkursion im Unterricht vor und nach und setzen sich mit vielen Fragen rund um gesunde Ernährung auseinander. Dabei wurden umfangreiche Materialien eingesetzt, die verschiedene Studentengruppen des Interdisziplinären Projektes erstellten. Die Erarbeitung fand in Form eines Gruppenpuzzles statt und beinhaltete neben der Erarbeitung von informativen Texten, kleineren Experimenten, Erkundungsaufträgen in der näheren Umgebung und Interviews auch kreative Auseinandersetzungen mit dem Thema in Form von Gedichten, Rezepten und Tagebucheinträgen. Die Projektergebnisse wurden in Form von Sammelmappen dokumentiert und ausgestellt.

Insgesamt war das gemeinsame Projekt zwischen Schule und Universität eine lehrreiche und tolle Erfahrung für beide Seiten.

 

Ursula Steffen
Goethe im tanzhaus nrw

Goethe im tanzhaus nrw

An der Grenze zum Erwachsenwerden.

Mit dem Erwachsenwerden befasste sich das Tanztheaterstück, das sich unsere Schülerinnen im Rahmen der Tanz-AG im tanzhaus nrw ansehen konnten – „Der Hamilton-Komplex“- eine Produktion von Lies Pauwels/Sontag und Hetpaleis, ein Gastspiel einer belgischen Kompanie, gefördert durch das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf.

In der Performance sind junge Mädchen hin- und her gerissen zwischen Erwartungshaltungen, Identitätssuche und Provokation. „Denn nichts ist wie es scheint – wenn du 13 bist!“ Dabei ging es in der Performance nicht darum eine Botschaft zu vermitteln, sondern Situationen bewusst zu machen und zur Selbsterkenntnis anzuregen. Es gab langanhaltenden Applaus und Standing-Ovations für ein emotional geladenes Meisterwerk.

Vieles kam unseren Schülerinnen bekannt vor,  z. B. der unglaubliche Lärm, den 13-jährige pubertierende Mädchen in unterschiedlichen Stimmlagen machen können, auch das Erleben eines Spannungsfeldes zwischen Mädchen und Frau, das sie ebenfalls in ihrer Entwicklung erfahren.

Im Rahmen der Reihe Melancholie & Muskeln erhalten Kinder und Jugendliche mit unterschiedlicher Sozialisation und aus verschiedenen Kulturkreisen die Chance, Kunst  hautnah und am eigenen Leib zu erleben. Dies war nur eine von vielen Veranstaltungen, die wir im Tanzhaus besuchen und miterleben dürfen.

Die Produktion wurde in insgesamt 6 Unterrichtsstunden in unserer Schule vor- und nachgearbeitet. Die Selbsterfahrung einer eigenen wachsenden Persönlichkeit stand im Vordergrund der Arbeit mit der Dozentin des Tanzhauses Irena Vuicjic.

 

ILKA WISSMANN
Show Off in tanzhaus nrw

Show Off in tanzhaus nrw

„Es war ein tolles Gefühl auf der Bühne zu stehen“.

Unser diesjähriges Show-Off (Präsentationen der Take-off-Schulen) auf der großen Bühne des tanzhaus nrw fand am 7.6.2016 statt. 55 Kinder und Jugendliche der Tanz-AG und der Profilklasse 5a zeigten ihre über Wochen einstudierten Choreographien unter der Leitung der Tanzpädagoginnen des tanzhaus nrw Tanja Emmerich und Ivana Kisic.

Wir haben gute Erfahrungen mit der Einrichtung der Profilklasse 5a gemacht. Über ein Jahr erhält diese Literatur-Klasse von erfahrenen professionellen Mitarbeitern des Tanzhauses eine Stunde Tanzunterricht pro Woche. Dies ist ein kleiner Schritt dahin,Tanz im Unterricht zu verankern. Neben unseren eigenen pädagogischen Argumenten dafür, geben uns die Antworten der Kinder recht, diesen Ansatz weiter zu verfolgen. „Der Auftritt auf der großen Bühne war ein großes Erlebnis für mich.“ „Ich hatte Freude daran, Musik in Bewegung umsetzen zu können.“ „Ich lernte einen Bereich kennen, den ich ohne den Tanzunterricht niemals kennen gelernt hätte.“ Unser künstlerisch-musisches Profil – Unterricht für die Sinne!

Video: Präsentation der Take-off-Schulen | tanzhaus nrw

 

ILKA WISSMANN
Mit allen Sinnen – Künstlerische Erkundungen am Pützerhof.

Mit allen Sinnen – Künstlerische Erkundungen am Pützerhof.

Ein Studienwochende des Kunst-LK in Oberheister.

Durch die erfolgreiche Kooperation mit dem Humboldt-Gymnasium kann das Goethe-Gymnasium das seltene Angebot eines Kunst-Leistungskurses schon über Jahre aufrecht erhalten. Und Teil dieser Institution ist der künstlerische Studienaufenthalt am Pützerhof im herbstlichen Oberheister, um Schülerinnen und Schüler beider Schulen früh zusammenzuführen und zur künstlerischen Auseinanderzusetzung mit der reizvollen Landschaft des Bergischen anzuregen.

Ein paar Mal Augenzwinkern, und wir haben einige Eindrücke: Gemeinsam kochen, abendliches Lagerfeuer, sonnige Ausblicke auf Pferdewiesen, künstlerischer Flow, tastendes Blindzeichnen, Baumrinden als biographische Zeugen in der Ameisenperspektive, Hühnerblicke schauen Dich an, Kuhklagen rufen Dich auf, ländliche Gerüche wehen Dich an, ach! und das gemeinsame Frühstücken am langen Tisch auf der Obstwiese vor dem Haus und das große Gemeinschaftsbild zum Abschluss und … und … und.

Begleiter waren in diesem Jahr die Kunstlehrer Herr Döhr und Herr Maeger, der auch den LK leitet.

 

Stefan Maeger
Sporthelfer in Hachen

Sporthelfer in Hachen

Im Rahmen der einjährigen Sporthelferausbildung waren die angehenden Sporthelfer Anfang Juni zu Besuch im Erlebnis- und Feriendorf Hachen mit der angrenzenden Sportschule des Landessportbundes NRW (Sauerland). Ziel der dreitätigen Fahrt war es, neue Sportarten (z.B. Tchoukball) kennenzulernen und auszuprobieren, selbstständig Aufwärmungsprogramme zu entwickeln und vorzustellen sowie das Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken.

Die Sporthelferausbildung richtet sich an 13 bis 17 Jahre alte Schülerinnen und Schüler, die daran interessiert und geeignet sind, Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote an unserer Schulen anzubieten oder zu betreuen.

So konnte in den letzten zwei Jahren die bei Schülerinnen und Schülern beliebte „bewegte Pause“ am Goethe-Gymnasium eingeführt und fest in das tägliche Betreuungsangebot aufgenommen werden.

 

STEPHAN PREDEN
Vorhang auf für Zirkus Furioso

Vorhang auf für Zirkus Furioso

Zu den beiden Vorstellungen am 9. und 11. Juni 2015 fanden sich in der ausverkauften Aula des Goethe-Gymnasiums Familie und Freunde ein, um hautnah eine Aneinanderreihung von „Pleiten, Pech und Pannen“ zu erleben. Denn im Zirkus furioso geht alles schief. Erst läuft Direktor Leo Pimpelmoser seine Assistentin Bella Stella weg. Dann verkündet Dompteur Grizzly Grozzlicek, dass der Bär nicht auftreten will. Die Zugnummer ist weg, dafür der tollpatschige Dumme August omnipräsent und dem Direktor stets im Weg. Aber genau der Clown ist es, der im entscheidenden Moment immer zündende Ideen hat. Als weder Honig noch kaltes Wasser den Bär dazu bringen können, wieder in sein Fell und auf die Bühne zu schlüpfen, bleibt dem Direktor nichts anderes übrig, als diesen Part auch noch zu übernehmen.

Dass auch bei den Jüngsten im Publikum die Aufmerksam eine Stunde lang hoch bleibt, ist vor allem der bunten Inszenierung zu verdanken. Das Geschehen findet dabei nicht nur auf der Bühne vor einem glitzernden roten Vorhang statt, sondern auch auf einem Steg und in der Manege, die mitten in die Aula gebaut wurde. Die Zuschauer sitzen um die Manege herum und bekommen direkt das Geschehen mit.

Aber die eigentliche Hauptrolle in dem Musiktheaterwerk von Peter Schindler spielt der Unterstufenchor des Goethe-Gymnasiums. Unter der Leitung von Caroline Piffka singt er nicht nur alle Lieder, sondern übernimmt auch alle Solorollen. Dabei spielt der Chor die Zuschauer, die das Geschehen in der Manege kommentieren.

Begleitet wird der Chor und die Solisten von einer kleinen Band, Anton Hipp am Klavier und Jakob Lingen am Schlagzeug, sowie dessen Eltern am Saxophon bzw. der Querflöte. Sie haben einen erheblichen Anteil an der Spielfreude, ohne jedoch die Kinder zu übertönen.

Großer Applaus auch für die Technik, die mit dieser Produktion über sich hinaus gewachsen ist: Allein die Beleuchtung der Manege stellte die Jungs und Mädchen aus der Technik-AG vor bis dahin nie gekannte Probleme, die unter professioneller Anleitung gemeistert wurden.

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CAROLINE PIFFKA