27.04.2021 | Kooperationen, MINT, News
Seit April 2021 ist auch das Goethe Gymnasium Teil des Partner-Netzwerkes zdi (Zukunft durch Innovation.NRW). Durch viele gemeinsame Veranstaltungen hat das Goethe Gymnasium das Kooperationssiegel als verlässlicher Partner erworben und wird die Zusammenarbeit in Zukunft noch weiter ausbauen. Die Urkunde können sie hier sehen.
Zdi ist eine Gemeinschaftsoffensive zur Förderung des naturwissenschaftlichen und technischen Nachwuchses in Nordrhein-Westfalen. Die Federführung liegt beim NRW-Wissenschaftsministerium. Mit über 4.000 Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Schule, Politik und gesellschaftlichen Gruppen ist sie die größte ihrer Art in Europa. Im ganzen Land verteilt gibt es inzwischen über 40 zdi-Netzwerke und mehr als 60 zdi- Schülerlabore.
Die gemeinsamen Ziele der Partner lauten:
- Studium oder eine MINT-Ausbildung und dadurch eine langfristige Sicherung des MINT-Nachwuchses (MINT: Mathematik-Informationstechnik- Naturwissenschaft-Technik)
- Heranführung Jugendlicher an gesellschaftlich relevante Themen wie Ressourcenschonung, Klimawandel, Energieversorgung und Armutsbekämpfung über MINT-Zugänge
- Talente möglichst vieler junger Menschen fördern und so einen Beitrag zur Bildungsgerechtigkeit und Durchlässigkeit im Bildungssystem leisten
- Ausbilder/innen, Lehrkräfte, aber auch Hochschulen dabei unterstützen, ihre Arbeit noch praxisnäher, attraktiver und abwechslungsreicher zu gestalten
Folgende Exkursionen und Projekte wurden bisher am GOETHE mit Partnern des zdi durchgeführt:
Der Internationale Stammzelltag, Berufsorientierung in virtuellen Meetings, Der DNA auf der Spur und Botanisch-genetischer Ferienkurs.
Interessierte können sich hier den Flyer des zdi ansehen und herunterladen.
Dr. Michael Tech
08.12.2019 | Kooperationen, Musik, News, Theater
Am 6. und 7. Dezember hatten 15 Kinder des Unterstufenchores die Gelegenheit in der Performance no apocalypse not now von Ashbel and friends im FFT aufzutreten. Der Chor wurde engagiert, um Karev Yom, ein Lied in hebräischer Sprache zu singen, sowie den Beginn von The Final Countdown zu summen. Nachdem die Stücke während des Probenwochenendes einstudiert wurden, kam es nach nur 2 Proben zu den Aufführungen. Alle Termine fanden an vier aufeinanderfolgenden Tagen im FFT statt, jeweils bis in den späten Abend. Die aufregenden Erlebnisse mit völlig fremden und spannenden Eindrücken – ein Team aus aller Herren Länder, Nebel, Gegenlicht und laute Musik während des ganzen Abends, wurden nur noch übertroffen von der außergewöhnlichen Freundlichkeit des ganzen Teams den Kindern gegenüber: Vom ersten Moment an wurden sie wie vollwertige Kollegen gesehen und immer wieder vom Regisseur, den Darstellerinnen und dem Musiker für ihre, nicht von Anfang an perfekte, Leistung gelobt und begeistert angefeuert. Das hat am Schluss dazu geführt, dass die Kinder zu Höchstleitungen fähig waren. Zu Hause wurde weiter geübt, um den nicht ganz einfachen hebräischen Text perfekt zu können. Auch in musikalischer Hinsicht war es keine leichte Aufgabe. Die Kinder mussten das Lied aus der Stille heraus ohne weiteren Einsatz a capella singen, wobei Fey und Lotte besonders mutig jeweils eine Zeile solo vorsangen, die der Chor dann nachsang.
Die Proben fanden in englischer Sprache statt, als wäre es das selbstverständlichste, dass 10- und 11-jährige Kinder dieser folgen können. Weil aber 6 Kinder dieser Gruppe Muttersprachler waren und vieles auch durch Mimik und Gestik verständlich war, war es dann tatsächlich gar kein Problem und auch in dieser Hinsicht bereichernd.
Beim Nachgespräch erläuterte der Regisseur Ariel Efraim Ashbel, welche Rolle das vom Kinderchor gesungene Lied in der Performance spielt: in dem jüdischen Psalm Karev Yom, („der Tag wird kommen“), wird der Moment zwischen Tag und Nacht, wenn beides eins ist, thematisiert. Es ist das Gegenteil der Schöpfungsgeschichte, in der zu Beginn geschildert wird, dass Gott alles teilt in Tag und Nacht, Wasser und Land. In diesen Zeilen sieht der Regisseur das Gegenteil der Erschaffung der Erde, also dessen Untergang.
Schwer war es für die Kinder nur am Schluss diese magische Stätte wieder zu verlassen. „Machen wir das jetzt jedes Jahr?“, fragte nicht nur Jakob. Sicher nicht jedes Jahr, aber weiß, vielleicht werden wir wieder mal gefragt. Ganz loslassen können wir aber noch nicht: Karev Yom wird auch beim Weihnachtskonzert am 17.12. in der Aula erklingen, auch wenn es thematisch gar nicht passt.

Lesen Sie hier , was das FFT über no apocalypse not now schreibt:
Das Publikum taucht ein in eine Welt der Endzeitkulte und Verschwörungstheorien, die an Francis Ford Coppolas Film „Apocalypse Now“ (1979) und andere dystopische Szenarien erinnern. Düstere Zukunftsvisionen von Verwüstung, Sühne und Wiederauferstehung verraten viel über die anhaltende Krise des westlichen Humanismus.
Ashbel and friends erhellen den Niedergang dieses Universalismus und reagieren darauf in ihrer Performance mit der Sehnsucht nach zweiten Chancen und immer neuen Anfängen. Dabei mischen sie afrofuturistische Elemente mit queerer Travestie, Operngesang und Rock-Show hochmusikalisch, und von digitaler Technologie inspiriert.
no apocalypse not now wird im FFT im Rahmen der internationalen Performance-Reihe Eve of Destruction präsentiert.
Caroline Piffka
05.04.2019 | Kooperationen, News
Am Mittwoch, den 27. März 2019 erhielt das Goethe Gymnasium ein Qualitätssiegel für die besonders erfolgreiche Umsetzung des Sozialkompetenzprogramms „Lions Quest- Erwachsen werden“.
Als sich das Goethe Gymnasium im vergangenen Jahr um die Zertifizierung bewarb, hatten bereits über dreißig Kolleginnen und Kollegen die Ausbildung zur Lions Quest Lehrkraft absolviert – weitere kommen in diesem Jahr dazu.
Mit einer festen Unterrichtsstunde in Klasse 5 und zahlreichen Anbindungen des Programms in Klasse 6, in der Selbstbehauptung in den Klassen 6 und 9 und vielen weiteren Projekten konnte das Goethe Gymnasium die Jury überzeugen. Auch das folgende Programm, „Erwachsen handeln“, das sich in der Sekundarstufe II mit Sozialkompetenz, Politik und sozialem Engagement beschäftigt, wird im kommenden Schuljahr seinen Platz im Goethe Gymnasium finden und ist bereits jetzt in viele Lehrpläne eingearbeitet.
In einer kleinen Feierstunde wurde die Urkunde vom „Lions Quest“ Beauftragten des Rheinufer -Lions Clubs, Herrn M. Euteneuer, unterzeichnet, der Rheinbote und die Rheinische Post berichteten und besuchten anschließend eine Lions Quest Unterrichtsstunde.
Die Metall-Plakette fand einen würdigen Platz neben dem Büro des Schulleiters.
Foto: Esser, Rheinbote
Dr. Michael Tech
Lesen Sie hier, was in der Rheinischen Post und im Rheinboten berichtet wird:
Lions Club hilft Goethe-Schülern beim Erwachsenwerden
Als erste Düsseldorfer Schule wurde das Goethe-Gymnasium in das Lions-Quest-Programm aufgenommen. Es fördert Entscheidungsfähigkeit, Selbstbewusstsein und die öffentliche Rede.
Leise, aber intensiv diskutieren die Siebtklässler des Goethe-Gymnasiums an zusammengestellten Tischen in kleinen Gruppen. Denn die ihnen gestellte Aufgabe ist knifflig. Sie müssen den Schatz der Nibelungen wiegen. Drachentöter Siegfried soll acht Goldbarren aufteilen, die alle gleich aussehen. Allerdings ist einer davon etwas schwerer als die anderen. Mit einer Balkenwaage soll er herausfinden, welcher der schwerere Barren ist. Die beiden Könige Nibelung und Schilbung gestehen ihm dafür nur zwei Versuche zu.
Die Schüler bekommen von ihrem Klassenlehrer Michael Tech 15 Minuten Zeit, um in Gruppen über die Lösung des Rätsels zu diskutieren. Zwischen den Tischen geht der Deutschlehrer umher, gibt kleine Hilfestellungen oder fragt, wie die Gruppen vorankommen. Denn in dieser Deutschstunde steht nicht die logische Lösung des Rätsels im Vordergrund, sondern der Weg dahin. Tech hat die Stunde nach dem Lions-Quest-Prinzip aufgebaut. „Die Schüler sollen in dieser Stunde Teamwork lernen, ihre Kritikfähigkeit üben und ihre Kommunikation vor der Gruppe stärken“, sagt Lehrer Tech. Dazu haben Schüler feste Aufgaben bekommen. Sie sind die Zeitwächter oder Moderatoren der Arbeitsgruppe, protokollieren Stichworte oder tragen den Lösungsweg später als Referent vor der Klasse vor. Schülern ihren Stärken entsprechend feste Aufgaben zuzuteilen, ist auch ein fester Bestandteil von Lions-Quest. Unterstützt und aufgelegt wird das Programm seit 1994 von dem Wohltätigkeits- und Gesellschaftsclub Lions.
Auf Betreiben des promovierten Pädagogen Tech ist das Goethe-Gymnasium nun in Nordrhein-Westfalen eine von drei zertifizierten Lions-Quest-Schulen und die erste in Düsseldorf. In dem von den „Lions“ geförderten, dreitägigen Weiterbildungsprogramm „Erwachsen werden“ lernen Lehrer, wie sie die Lebenskompetenz ihrer Schüler im Unterricht fördern können. Dabei nehmen sie während der Fortbildung zunächst die Schülerperspektive ein, erst im zweiten Teil treten sie als Lehrer auf. „Unter Lebenskompetenz verstehen wir zum Beispiel Entscheidungsfähigkeit, Zusammenarbeit, die Förderung des Selbstbewusstseins, gewaltfreie Kommunikation oder das Sprechen vor Gruppen“, sagt Tech. „So können die Schüler wichtige Werkzeuge auch für ihr späteres Berufsleben mitnehmen.“ Rund 20 Lehrer des Goethe-Gymnasiums sind bereits im Teilprogramm „Erwachsen werden“, das sich an Zehn- bis 14-Jährige richtet, geschult.
Nach der offiziellen Zertifizierung durch das Hilfswerk der Deutschen Lions sollen noch mehr Lehrer den dreitägigen Lehrgang durchlaufen. In allen fünften Klassen des Gymnasiums wurde im ersten Halbjahr eine eigene Lions-Quest-Stunde durchgeführt. Im zweiten Halbjahr wird dafür jeweils eine Stunde in den Fachunterricht integriert – so wie die Deutschstunde mit dem Siegfried-Rätsel. „Wir lesen gerade das Nibelungenlied in einer für Jugendliche aufgearbeiteten Version“, erklärt Tech. Bereits seit 15 Jahren beschäftigt sich der Deutsch-, Biologie- und Pädagogiklehrer mit der Lions-Quest-Methodik. Als Präventionsmaßnahme implementierte Tech das Lions-Quest-Programm nach dem Amoklauf von Winnenden an der Albertville-Realschule.
„Ich freue mich sehr, dass das Goethe-Gymnasium nun offizielle Lions-Quest-Partnerschule ist, weil ich vom Nutzen dieses Programmes überzeugt bin“, sagt Tech stolz. Und auch in seiner Klasse kommt die Methode sehr gut an: Nach 15 Minuten Gemeinschaftsarbeit stellen alle Gruppen die richtige Lösung vor. Danach folgt noch eine Bewertung der Methodik. Tech fragt seine Schüler, wie die Zusammenarbeit in der Gruppe war und was sie für ein Fazit ziehen. Einhelliger Tenor in der Klasse ist, dass die Arbeit viel Spaß gemacht hat, „obwohl die Frage schwer zu lösen war“.
von Clemens Henle“
Quelle: rp online
Foto: Andreas Bretz
Sozialkompetenz im Unterricht Lions Quest Förderprogramm – Auszeichnung für Goethe-Gymnasium
Louisa, Güler und Elisabeth rauchen die Köpfe. Die Schülerinnen der Klasse 7d des Goethe-Gymnasiums brüten über einem Rätsel, das Michael Tech ihnen im Unterricht gestellt hat. Die drei Freundinnen erarbeiten die Lösung in der Gruppe, ebenso wie ihre 20 Mitschüler. Nach fünfzehn Minuten stellt Elisabeth für ihre Gruppe die mögliche Lösung der Klasse vor. Dieser Unterrichtsansatz basiert auf dem Jugendförderprogramm „Erwachsen werden“ des Lions Quest, das sich an Zehn- bis 14-jährige Jungen und Mädchen der Sekundarstufe I richtet. Ein weiteres Angebot wurde für die Sekundarstufe II entwickelt. Ziel des Programms ist es, den Kindern und Jugendlichen Instrumente an die Hand zu geben, um ihre sozialen Kompetenzen zu fördern. Dabei spielt Gruppenarbeit beispielsweise eine wichtige Rolle. „Die Schüler kommunizieren dadurch mehr miteinander, selbst die ganz Ruhigen unter ihnen“, erklärt Michael Tech, seit fünf Jahren am Goethe-Gymnasium Lehrer, einen positiven Effekt dieses Ansatzes. Ein weiterer sei es zu lernen, dass das Erarbeiten von Lösungen im Team und in der Gruppe leichter sein kann, als alleine. Für die Umsetzung des Lions Quest Förderprogramms hat das Goethe-Gymnasium nun auch offiziell die Zertifizierung als „Lions Quest Schule“ erhalten. 20 Lehrer nahmen dafür an einer dreitägigen Fortbildung teil, um die didaktische Umsetzung von Aufgaben zur Förderung der Sozialkompetenz im Unterricht zu lernen. „Einmal pro Woche integrieren wir den Lions Quest in den Unterricht für eine Stunde“, erklärt Tech. Er unterrichtet Deutsch und Biologie. Louisa, Güler und Elisabeth macht die Gruppenarbeit riesigen Spaß. „Wir lernen gerne zusammen und können uns so gegenseitig auch unterstützen“, bilanzieren die Freundinnen. Gut finden sie auch, dass Lehrer Tech am Beginn der Stunde eine Bewegungsübung mit der Klasse gemacht hat. „Wir hatten davor Mathe“, verrät Louisa. „Damit bekommen die Kinder nach den ganzen Formeln wieder die Köpfe frei“, resümiert Lehrer Tech, der mit ihnen gerade das „Nibelungenlied“ im Deutschunterricht durchnimmt und das Rätsel aus der Lektüre abgeleitet hat. Weitere Infos zum Lions Quest Förderprogramm „Erwachsen werden“ unter: www.lions-quest.de/
von Claudia Hötzendorfer
Quelle: Rheinbote 6078/10
18.10.2016 | Kooperationen, News
An der Grenze zum Erwachsenwerden.
Mit dem Erwachsenwerden befasste sich das Tanztheaterstück, das sich unsere Schülerinnen im Rahmen der Tanz-AG im tanzhaus nrw ansehen konnten – „Der Hamilton-Komplex“- eine Produktion von Lies Pauwels/Sontag und Hetpaleis, ein Gastspiel einer belgischen Kompanie, gefördert durch das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf.
In der Performance sind junge Mädchen hin- und her gerissen zwischen Erwartungshaltungen, Identitätssuche und Provokation. „Denn nichts ist wie es scheint – wenn du 13 bist!“ Dabei ging es in der Performance nicht darum eine Botschaft zu vermitteln, sondern Situationen bewusst zu machen und zur Selbsterkenntnis anzuregen. Es gab langanhaltenden Applaus und Standing-Ovations für ein emotional geladenes Meisterwerk.
Vieles kam unseren Schülerinnen bekannt vor, z. B. der unglaubliche Lärm, den 13-jährige pubertierende Mädchen in unterschiedlichen Stimmlagen machen können, auch das Erleben eines Spannungsfeldes zwischen Mädchen und Frau, das sie ebenfalls in ihrer Entwicklung erfahren.
Im Rahmen der Reihe Melancholie & Muskeln erhalten Kinder und Jugendliche mit unterschiedlicher Sozialisation und aus verschiedenen Kulturkreisen die Chance, Kunst hautnah und am eigenen Leib zu erleben. Dies war nur eine von vielen Veranstaltungen, die wir im Tanzhaus besuchen und miterleben dürfen.
Die Produktion wurde in insgesamt 6 Unterrichtsstunden in unserer Schule vor- und nachgearbeitet. Die Selbsterfahrung einer eigenen wachsenden Persönlichkeit stand im Vordergrund der Arbeit mit der Dozentin des Tanzhauses Irena Vuicjic.
ILKA WISSMANN
18.10.2016 | Kooperationen, News
„Es war ein tolles Gefühl auf der Bühne zu stehen“.
Unser diesjähriges Show-Off (Präsentationen der Take-off-Schulen) auf der großen Bühne des tanzhaus nrw fand am 7.6.2016 statt. 55 Kinder und Jugendliche der Tanz-AG und der Profilklasse 5a zeigten ihre über Wochen einstudierten Choreographien unter der Leitung der Tanzpädagoginnen des tanzhaus nrw Tanja Emmerich und Ivana Kisic.
Wir haben gute Erfahrungen mit der Einrichtung der Profilklasse 5a gemacht. Über ein Jahr erhält diese Literatur-Klasse von erfahrenen professionellen Mitarbeitern des Tanzhauses eine Stunde Tanzunterricht pro Woche. Dies ist ein kleiner Schritt dahin,Tanz im Unterricht zu verankern. Neben unseren eigenen pädagogischen Argumenten dafür, geben uns die Antworten der Kinder recht, diesen Ansatz weiter zu verfolgen. „Der Auftritt auf der großen Bühne war ein großes Erlebnis für mich.“ „Ich hatte Freude daran, Musik in Bewegung umsetzen zu können.“ „Ich lernte einen Bereich kennen, den ich ohne den Tanzunterricht niemals kennen gelernt hätte.“ Unser künstlerisch-musisches Profil – Unterricht für die Sinne!
Video: Präsentation der Take-off-Schulen | tanzhaus nrw
ILKA WISSMANN
17.10.2016 | Kooperationen, News
Am 27.6.2016 besuchten 15 Schülerinnen und Schüler aus Grund- und Leistungskurs Q1 Physik das Stahlwerk HKM Duisburg. Dieser Ausflug ergänzt auf sinnvolle Weise die Theorie des Physikunterrichts.
„Das Stahlwerk in Duisburg hat viele Eindrücke hinterlassen. Unter anderem kann man nun nachvollziehen mit welchen Massen an Stahl man in einem Stahlwerk täglich ca. zu tun hat. Allerdings bemerkt man auch die Zustände, denen man sich begeben muss und ausgesetzt ist. Bisher war mir der Mangel an Ingenieuren nicht bekannt. Dennoch sieht man, wie sehr Maschinen die Arbeiter ersetzen und die Arbeiter lediglich an einigen Stationen nur als Aufsichtsperson eingesetzt werden. Abgerundet ist die Exkursion in das Stahlwerk ein unerwartetes Erlebnis gewesen.“
Mit Hilfe der Kooperation zum Stahlzentrum soll der Einstieg ins Berufsleben erleichtert werden. So wurden einerseits die Arbeitsbedingungen der zahlreichen Ausbildungsberufe in den Ausbildungshallen, aber auch der Konverter mit dem flüssigen, hellleuchtenden Roheisen gezeigt. „Die Stahlindustrie braucht junge Ingenieure, um unseren aktuellen Lebensstandard aufrecht zu erhalten.“ Das war die wichtigste Botschaft des Mitarbeiters vom Informationszentrum HKM Duisburg.
„Mein Eindruck nach der Exkursion zu den Stahlwerken ist, dass das Stahlwerk sehr komplex aufgebaut ist, was auch durch die Führung gut sichtbar wurde. Die Koordination zwischen und innerhalb der Abteilung und die einzelnen Vorgänge, wie z.B. das Mischverfahren von Schrott und flüssigem Stahl sind meiner Meinung nach beeindruckend. Es war außerdem sehr gut von Nahem zu beobachten, was eventuell während der Führung durch die komplexe Infrastruktur ermöglicht wurde, die den Abteilungen ein System gibt und dazu beiträgt, dass das Stahlwerk so sehr wachsen und, wie oft erwähnt wurde, kompakt werden konnte. Zusätzlich hat der Vortrag meine Beobachtungen durch interessante Fakten unterstützt und ergänzt, was meine ersten Eindrücke nach der Exkursion zu positiven Eindrücken macht.“
OLIVER KEGEL