Internationaler Journalismus trifft Schülerzeitung

Internationaler Journalismus trifft Schülerzeitung

Am vergangenen Dienstag, dem 9.12.2025, besuchte eine Gruppe von vier engagierten Nachwuchsjournalistinnen und -journalisten der Schülerzeitung „Goethe Journal“ des Goethe-Gymnasiums die Redaktionsräume der Handelsblatt Media Group an der Toulouse Allee in Düsseldorf. Die Schülerinnen und Schüler waren gespannt auf einen Tag, der ihnen die Welt des professionellen Journalismus näherbringen sollte.

Ein Blick hinter die Kulissen

Nach einer herzlichen Begrüßung durch die Redaktionsassistentin Frau Walberg begann der Besuch mit einer spannenden Führung durch die modernen Redaktionsräume. Die Jugendlichen konnten hautnah erleben, wie in den offenen Arbeitsbereichen Artikel entstehen, wie Nachrichten geprüft und wie Layouts für Print und Online gestaltet werden. Besonders beeindruckend war die Atmosphäre: konzentrierte Stille an manchen Schreibtischen, lebhafte Diskussionen an anderen – ein echter Einblick in den Puls des Tagesjournalismus.

Teilnahme an der morgendlichen Redaktionskonferenz

Ein Highlight des Besuchs war die Teilnahme an der täglichen Redaktionssitzung. Hier erlebten die Schülerinnen und Schüler, wie Themen für den Tag priorisiert werden, welche internationalen Entwicklungen gerade im Fokus stehen und wie digitale Trends die Arbeit beeinflussen. Sie hörten Diskussionen live vor Ort aber auch über Videoschaltungen über aktuelle Wirtschaftsnachrichten, internationale Reportagen und die Frage, wie Inhalte für verschiedene Plattformen optimal aufbereitet werden.

Fragerunde mit der Head of Digital

Im Anschluss nahm sich Digitalchefin Charlotte Morré Zeit für eine ausführliche Gesprächsrunde. Sie beantwortete nicht nur die neugierigen Fragen der Jugendlichen – etwa zu den Herausforderungen des digitalen Journalismus und der Rolle von Social Media –, sondern stellte auch selbst spannende Rückfragen: „Wie nutzt ihr digitale Medien im Alltag? Welche Chancen und Risiken seht ihr beim Einsatz von KI in der journalistischen Arbeit?“ Diese Diskussion entwickelte sich zu einem lebhaften Austausch, bei dem die Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Erfahrungen und Meinungen einbringen konnten.

Ein Tag voller Eindrücke

Die Gruppe zeigte sich begeistert von der Vielfalt der Eindrücke: von der internationalen Themenauswahl über die technischen Abläufe bis hin zur kreativen Zusammenarbeit im Team. Besonders beeindruckend war die Erkenntnis, wie viel Präzision, Recherche und auch juristische Verantwortung hinter jedem veröffentlichten Artikel steckt.

Dank an die Gastgeber

Zum Abschluss bedankten sich die Schülerinnen und Schüler herzlich bei Frau Walberg und Frau Charlotte Morré für die Einladung und die engagierte Betreuung. Ihr Einsatz machte diesen Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis, das den jungen Journalistinnen und Journalisten nicht nur Wissen, sondern auch Inspiration für ihre eigene Arbeit im „Goethe Journal“ mitgab.

Fotos:
Dr.  Tech, HH Media Group GmbH.
von li. n. re.: Vasco Dünnebier, Lucia Cortijo Bien, Valentina Lanzi und Alexander Korchewski

 

Dr. Michael Tech

 

 

 

Abitur 2025: Goethe Gymnasium wieder Spitze in den Naturwissenschaften

Abitur 2025: Goethe Gymnasium wieder Spitze in den Naturwissenschaften

Jedes Jahr verleihen Stiftungen und Vereine aus den Bereichen Physik, Chemie und Biologie zum Abitur Preise für Spitzenleistungen in den Naturwissenschaften.

Auch dieses Jahr war das Goethe Gymnasium ganz vorne mit dabei. Gleich neun Mal wurden Schülerinnen und Schüler bei der feierlichen Übergabe der Abiturzeugnisse am 05. Juli mit Preisen ausgezeichnet.

Die Preise werden für kontinuierliche Spitzenleistungen in allen vier Halbjahren der Q-Phase verliehen. Diese Leistungen sowie außerunterrichtliche Projekte oder Praktika außerhalb der Unterrichtszeit werden von den Fachlehrkräften dokumentiert und bei den entsprechenden Stellen die Auszeichnungen beantragt. Die Gremien dieser Vereine und Stiftungen wählen dann die Preisträger/innen aus.

Die „Deutsche Physikalische Gesellschaft“ verlieh die Bestenpreise an Lorenz Berthold, Oskar Kaiser Mathilda Wechsler und Luca Klügge. Inkludiert sind eine einjährige Mitgliedschaft sowie der Bezug der Mitgliederzeitschrift „Physikalische Spielereien“. Oskar, Luca und Mathilda erhielten zusätzlich einen Buchpreis. Die Schüler/innen besuchten den Physik-Kooperationskurs (LK) am Humboldt-Gymnasium sowie den Physik-Grundkurs bei Herrn Kegel.

Im Fach Chemie verlieh die „Gesellschaft Deutscher Chemiker“ Urkunden für Spitzenleistungen an Lorenz Berthold, Oskar Kaiser und Luca Klügge; er erhielt zusätzlich einen Buchpreis. Alle drei besuchten den Chemie-Grundkurs bei Dr. Diedershagen.

Ein Schüler und eine Schülerin des Biologie-Leistungskurses von Dr. Tech erhielten den „Karl von Frisch-Preis“, der gemeinsam vom „Verband der Biowissenschaften & Biomedizin Deutschland“ und der Max-Planck-Gesellschaft verliehen wird.

Oskar Kaiser und Maria Mikolaschek hatten dazu bereits vor 14 Tagen im Max-Planck-Institut Dortmund ihre Urkunden und Buchpreise erhalten. Bei dieser feierlichen Veranstaltung waren Vertreter/innen aus Politik und Wissenschaft anwesend; so stellte z.B. der Düsseldorfer Politiker Dr. Jarzombek (MdB) das Max-Planck-Institut vor und Doktoranden und Doktorandinnen präsentierten ihre Forschungsarbeiten. Auch bei diesem Preis ist eine einjährige Mitgliedschaft und der Zugang zur digitalen Mitgliederzeitschrift enthalten.

Wir gratulieren diesen Abiturienten und Abiturientinnen für ihre herausragenden Leistungen.

Foto von links nach rechts: Maria Mikolaschek, Lorenz Berthold, Luca Klügge, Oskar Kaiser und Mathilda Wechsler.

 

Dr. Michael Tech

 

 

 

Wissenstransfer von der Forschung in die Schule

Wissenstransfer von der Forschung in die Schule

Für interessierte Schüler/innen gab es in den Osterferien wieder die Chance für ein Praktikum am Biozentrum der Universität Köln.

Durch die langjährige, gute und verlässliche Zusammenarbeit mit dem Goethe Gymnasium, werden von den 12 ausgeschriebenen Praktikumsplätzen regelmäßig zwei Plätze an Schülerinnen und Schüler vergeben, die an einem naturwissenschaftlichen, vorzugsweise einem biologischen Studium Interesse haben.

Das Praktikum verlangt ein entsprechendes Engagement, da es vom 10.04.25 bis zum 16.04,25 stattfand und damit mitten in den Osterferien liegt.

Dieses Jahr konnten wir, Emilia Meier und Venkata Chinnamsetty, beide aus der EF, die begehrten Plätze ergattern.

Das Praktikum findet in professionellen Labors der Abteilung CEPLAS (Cluster of excellence in plant sciences) der Universität Köln statt und bietet die Gelegenheit, sich mit den Standardverfahren der modernen Biologie vertraut zu machen, z.B. mit DNA-Isolierung, PCR („genetischer Fingerabdruck“) und der Gelelektrophorese, Vermessung und Erfassung verschiedener Parameter bei der Beobachtung des Pflanzenwachstums, mikroskopischen Verfahren und nicht zuletzt mit der Erstellung einer Präsentation, um die eigenen Forschungsergebnisse in der Gruppe vorzustellen.

Programm Workshop

Dabei geht es um die Erforschung der Symbiose zwischen Pflanzen und Mikroorganismen, um daraus Erkenntnisse für die Ökologie, Morphologie (die äußere Gestalt der Pflanzen), der Physiologie (Stoffwechsel) und der Genetik dieses Zusammenlebens zu gewinnen.

Wir beide, Emilia und Venkata, bedanken sich herzlich bei Dr. Villajuana-Bonequi (CEPLAS) und Dr. Tech, die dieses spannende Praktikum ermöglicht haben.

Der Laborkurs wird von der Robert Bosch Stiftung, der Rhein Energie Stiftung und von CEPLAS gefördert.

 

 

Fotos: Emilia Meier/Michael Tech

Dr. Michael Tech

 

 

 

Praxisprojekt Gentechnik – Die Theorie mit der Praxis verbinden

Praxisprojekt Gentechnik – Die Theorie mit der Praxis verbinden

Interessierte Schülerinnen und Schüler des Goethe Gymnasiums der Jahrgangsstufen 10-Q2 waren eingeladen zu einem Ferienkurs in den Osterferien im Schülerlabor von KölnPUB e.V. in Frechen, weil sie sich für Biologie interessieren und wissen wollten, wie sie konkret in der Forschung, in der Uni oder in einem Unternehmen angewendet wird. Außerdem wollten wir wissen, welche Berufsperspektiven uns später in dem Bereich erwarten, falls wir uns für eine Lehre oder ein akademisches Studium entscheiden.

In dem dreitägigen Praktikum verfolgten wir täglich von 09:00 bis 16:00 Uhr folgendes Projekt: Isoliere Plasmide (= Vektoren) aus Zellen nach dem Transformationsexperiment und analysiere mit Restriktionsenzymen, um welche Vektoren es sich handelt.

Auch die Polymerasekettenreaktion (PCR) sowie die Gelelektrophorese konnten wir selbst ausprobieren. Das Projekt eignete sich nicht nur hervorragend für Schülerinnen und Schüler, bei denen das Abitur vor der Tür steht, sondern für alle, die Interesse an Naturwissenschaften mitbringen. Zusätzlich bekamen wir alle Infos zu Ausbildungsberufen und Studiengängen im Bereich Biologie. Nach erfolgreicher Teilnahme erhielten wir eine Teilnahmebescheinigung.

Bewertung: das Praktikum ist nur weiterzuempfehlen, da man aus ihm großen Gewinn ziehen kann. Wir hatten die Möglichkeit wissenschaftliche Arbeit näher kennenzulernen und ein tieferes Verständnis der biologischen Prozesse zu gewinnen. Auch konnten wir an denselben Geräten üben, mit denen Wissenschaftler täglich arbeiten. Uns wurden Möglichkeiten für die Biologie im Studium oder in Berufen vorgestellt, wie z.B. als biologisch-technischer Assistent. Außerdem konnte ich dank des Praktikums ältere Unterrichtsinhalte nachholen und besser im Gedächtnis behalten.

(von Lin Abbas, Q1)

 

Dr. Michael Tech

 

 

 

Berufsorientierung im Bereich Naturwissenschaften

Berufsorientierung im Bereich Naturwissenschaften

Als verlässlicher Partner der CEPLAS Labore der Universität Köln (Ceplas: Cluster of excellence on plant sciences) konnte das Goethe Gymnasium in diesem Schuljahr bereits zum zweiten Mal Schülerinnen und Schüler zu einem Ferienpraktikum entsenden.

Das Praktikum erstreckte sich vom 21. – 27.03.2024 jeweils von 09:00-16:00 Uhr im Institut für Pflanzenwissenschaften am Biozentrum der Universität zu Köln und begann am Donnerstag, den 21.03.2024 mit einer allgemeinen, thematischen Einführung und einer Sicherheitsbelehrung; diese einführende Veranstaltung fand per Videokonferenz statt.

Ziel des Praktikums ist es, die symbiotische Beziehung zwischen Pflanzen und Mikroorganismen beschreiben zu können sowie Erkenntnisse über die Ökologie, Morphologie, Physiologie und Genetik von Wurzelraumsymbiosen miteinander zu vernetzen.

Während des Praktikums sprechen die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen über wissenschaftliche Methoden und die Schüler und Schülerinnen aus drei verschiedenen Jahrgangsstufen leisteten viel praktische Arbeit auf makroskopischer (Vermessung von Pflanzen und Aufnahme verschiedener Parameter), mikroskopischer (Beobachtung von Wurzelproben) und molekularer  Ebene (DNA-Isolierung, PCR, Gel-Elelektrophorese etc.).

Außerdem erstellten die Schülerinnen und Schüler eine Power Point Präsentation zu ihren Ergebnissen, die vor dem gesamten Kurs vorgestellt werden mussten.

In diesen insgesamt vier Tagen erhielten die Schülerinnen und Schüler umfangreiches Praxiswissen in verschiedenen naturwissenschaftlichen Disziplinen, zu Lehrberufen aber auch akademischen Studien.

Dr. Michael Tech

 

 

 

Aktiv in den Osterferien –  im Labor der Universität Köln

Aktiv in den Osterferien –  im Labor der Universität Köln

Dank der guten Kontakte des Goethe Gymnasiums konnten gleich drei der insgesamt nur zwölf landesweit ausgeschriebenen Praktikumsplätze in diesem Jahr mit Schülerinnen und Schülern unserer Biokurse besetzt werden. In so genannten CEPLAS Laboren (Center of excellence on plant sciences) erfuhren die Praktikanten hautnah etwas über die Arbeit in naturwissenschaftlichen Forschungszentren und gewannen so wertvolle Einblicke in ihre mögliche berufliche Zukunft.

Das Praktikum begann am Donnerstag, den 07.04.2020 mit einer allgemeinen, thematischen Einführung und einer Sicherheitsbelehrung. Die ganztägige, praktische Laborarbeit fand dann von Freitag bis zum Donnerstag der darauf folgenden Woche statt.

 Die Schülerinnen und Schüler befassten sich mit der Untersuchung der Interaktion von Erbsenpflanzen mit Knöllchenbakterien und Mykorrhiza unter verschiedenen Wachstumsbedingungen. Das Projekt wurde von Berufsfeldpraktikantinnen geleitet, die von Dr. Mitzi Villajuana-Bonequi unterstützt wurden. Das Praktikum fand in den Laborräumen von Prof. Dr. Bucher im Biozentrum in Köln statt.

Das Ziel sollte sein. die symbiotische Beziehung zwischen Pflanzen und Mikroorganismen beschreiben zu können sowie Erkenntnisse über die Ökologie, Morphologie, Physiologie und Genetik von Wurzelraumsymbiosen miteinander zu vernetzen.

Während des Praktikums wendeten die Schülerinnen und Schüler selbst wissenschaftliche Methoden an und leisteten viel praktische Arbeit auf makroskopischer (Vermessung von Pflanzen und Aufnahme verschiedener Parameter), mikroskopischer (Beobachtung von Wurzelproben) und molekularer Ebene (DNA-Isolierung, PCR, Gelelektrophorese, usw.). Außerdem erstellten sie selbst eine PPT Präsentation und präsentierten diese vor dem gesamten Labor-Kurs.

Ich möchte mich an dieser Stelle bei Nasser Drechsler (Bio LK Q2, Nadja Taoutaou und Isaiah Böhlhoff-Martin (Bio LK Q1) bedanken, die das Goethe Gymnasium würdig vertreten und durch die Teilnahme in den Ferien ihr hervorragendes Engagement im Fach unter Beweis gestellt haben. Durch den Erfahrungsbericht, den Nadja und Isaiah im Unterricht vorgetragen haben, konnte der gesamte LK Biologie profitieren.

Hier ein schöner, informativer Beitrag des Labors (auf dem auch unsere Schüler:innen zu sehen sind):

 Dieser Laborkurs ist von der Robert Bosch Stiftung (RBS), Rhein Energie Stiftung (RES) und CEPLAS gefördert.

Dr. Michael Tech