Chemie

Ab der Klasse 7 wird das Fach für alle Schüler drei Jahre lang unterrichtet.

In der Oberstufe kann das Fach im Rahmen der Pflichtfächer der Naturwissenschaften gewählt und als Grund- und ab der Q1 auch als Leistungskurs belegt werden.

Wesentliches Merkmal des Fachs Chemie ist die zentrale Stellung des Experimentes als Quelle der Erkenntnisgewinnung. Wie in kaum einem anderen Fach ist die Verbindung von praktischem Tun und theoretischer Durchdringung möglich. Dabei erzieht die Arbeit mit „gefährlichen“ Stoffen, mit Spannungsquellen und dem Gasbrenner zu einem eigenverantwortlichen, sicherheitsbewussten Handeln. Dazu gehört ebenso selbstverständlich ein ausgeprägtes Maß an Bewusstsein für die Gefährdung der Umwelt durch Chemikalien und ein schonender Umgang mit Stoff- und Energieressourcen.

Steht im Anfangsunterricht noch der eher spielerische Erwerb von Fähigkeiten beim praktischen Experimentieren und das Üben des gezielten Beobachtens im Vordergrund, so nimmt mit zunehmender Kenntnisfülle die Frage nach dem „warum“ einen immer größeren Raum ein: Den Gedankenspuren der bahnbrechenden Forscher der Wissenschaftsgeschichte folgend entsteht eine Vorstellungswelt, die das beobachtete Verhalten von Stoffe, ihre Eigenschaften und Reaktionen erklären und vorhersagen lässt. Dazu bedienen wir uns verschiedener Modelle, die im fortgeschrittenen Unterricht eine zentrale Rolle einnehmen.

Als Chemiker befinden wird uns letztlich mit Goethes „Faust“ weiterhin stets auf der Suche nach „dem, was die Welt im Innersten zusammenhält“.