Das GOETHE… Ein Gebäude – viele Namen.

Vor der Kochstunde in der Augusta-Viktoria Schule (ca. 1919)

1911

Gründung des Lyzeums: Es ist eine höhere Mädchenschule mit Schwerpunkt in Religion, Deutsch und Französisch zunächst als einziger Fremdsprache.

1914

Auguste-Viktoria-Schule, Städt. Lyzeum i. E. heißt die Schule nun und bezieht den prächtigen Neubau an der Lindemannstraße. Dr. Ewald Winkler übernimmt die Leitung. Wenige Monate später beginnt der 1. Weltkrieg.

1918

Gegen Ende des Krieges wird regulärer Unterricht immer schwieriger. Fehlendes Heizmaterial und schlechte Ernährung sorgen für Krankheiten der Schülerinnen.

Die Aula der Auguste-Viktoria-Schule – bis heute baulich weitgehend erhalten.

1921-1925

Das Gebäude wird von den französischen Besatzungstruppen requiriert. Die Schülerinnen finden erst Aufnahme in der Hindenburg-Schule auf der Klosterstraße, dann im Reformgymnasium an der Rethelstraße. Unterrichtet wird in Schichten vor- und nachmittags.

1925

Die Auguste-Viktoria-Schule kehrt zurück. Mit dem Untermieter, der Goethe-Oberrealschule für Jungen, muss man sich arrangieren.

1929

Mit den Klassen Obersekunda bis Oberprima wird das Lyzeum zum Oberlyzeum ausgebaut mit dem Ziel der Reifeprüfung.

„Vom heutigen Tag sch… OIa auf Schule und Inventar.“

1932

Die ersten Schülerinnen machen ihr Abitur.

1933

Drei Kollegen, darunter die einzige jüdische Lehrerin, Dr. Lili Frankenstein, werden entlassen. Der Lehrplan wird der NS-Ideologie angepasst.

1937

Die Goethe-Oberrealschule für Jungen wird aufgelöst und zwei Privatschulen für Mädchen werden angegliedert.

Von der weitreichenden Zerstörung im Zooviertel bleibt die Schule verschont.

1943

Das Gebäude an der Lindemannstraße wird für das Ernährungsamt beschlagnahmt. Die Schülerinnen, die sich nicht mit ihren Lehrern in der Kinderlandverschickung befinden, werden in Sammelschulen unterrichtet.

1945

Am 1. Oktober wird der Schulbetrieb wieder aufgenommen und Frau Dr. Kogge übernimmt die Leitung der Auguste-Viktoria-Schule.

1946

Die Schule wird mit der Gudrunschule vereinigt und in Goethe-Schule umbenannt.

Das Lehrer-Kollegium am Goethe-Gymnasium 1986.

1951

Die Zahl der Schülerinnen ist auf 1200 angestiegen. Dies zwingt zur Teilung in Goethe I und Goethe II (später Clara-Schumann-Schule, geht im Georg-Büchner-Aufbaugymnasium auf). Die „Goetheschule I“ an der Lindemannstr. hat einen naturwissenschaftlichen und neusprachlichen Zweig

1973

Frau Ursula Bauer übernimmt die Leitung der Schule, die nunmehr Goethe-Gymnasium heißt.

1974

Nach heftigen Diskussionen um das Für und Wider reiner Mädchenschulen setzt sich die Koedukation durch: Mädchen und Jungen werden gemeinsam unterrichtet.

Die Theater-AG am Goethe wird zum bekanntesten Botschafter der Schule.

1974

Die reformierte Oberstufe wird eingeführt.

1983

Nach der Vereinigung mit dem Rethel-Gymnasium heißen wir offiziell Goethe-Gymnasium mit ehemaligem Rethelgymnasium.

1984

Die Theater-AG Am Goethe entsteht und macht ab jetzt immer wieder durch spannende Inszenierungen auf sich aufmerksam.

Das Goethe-Gymnasium vor den geplanten Umbaumaßnahmen.

1990

Der bilinguale Zweig wird eingeführt. Englisch wird Unterrichtssprache in Erdkunde, Politik und Geschichte.

1990

Das vom Goethe-Gymnasium initiierte Düsseldorfer Schultheater-Festival Maskerade findet erstmals statt.

1999

Das erste bilinguale Abitur! Und … Goethe (Johann Wolfgang) hat Geburtstag – wir feiern mit.

Baugrube auf dem früheren Schulhof der Sekundarstufe I.

2013

Herr Ralf Schreiber übernimmt die Leitung des Goethe-Gymnasiums.

2016

Das denkmalgeschützte Schulgebäude wird einen modernen Anbau erhalten. Im Dezember erfolgt der erste Spatenstich.