Besuch des Biologie-LKs der Q1 im Baylab 

Besuch des Biologie-LKs der Q1 im Baylab 

Am 5.11.2018 besuchte der Biologie Leistungskurs der Stufe Q1 das Baylab. Das Baylab ist ein Genlabor des Unternehmens Bayer in Leverkusen für Schüler. Dank der Vorbereitung und Organisation durch unseren Fachlehrer Herrn Dr. Tech konnten wir dort an dem Praktikum „Erbgut und Gesundheit – Methoden der Biotechnologie“ teilnehmen.

Bei diesem Lehrgang lernten wir das Verfahren „Polymerase-Kettenreaktion“, kurz PCR, genauer kennen. Diese Methode kannten wir schon aus dem Unterricht, aber im Baylab konnten wir sie nun selbst durchführen. Das Verfahren dient zur Vervielfältigung der DNA und wird beispielsweise eingesetzt, um Kriminalfälle aufzuklären.

Das Praktikum begann zunächst mit einer kleinen Wiederholung des Themas Genetik und des theoretischen Ablaufs der Polymerase-Kettenreaktion. Anschließend bekamen wir einen Kittel und eine Schutzbrille und setzten uns an die Labortische. Eine Mitarbeiterin erklärte uns den ersten Schritt und wir machten uns erstmal mit den Pipetten vertraut. Der Umgang mit diesen Laborgeräten, die Flüssigkeiten im Mikroliterbereich abmessen können, musste erst einmal geprobt werden. 

Zu Beginn entnahm jeder mit einem Wattestäbchen seine eigenen Mundschleimhautzellen, in denen genetisches Material vorhanden ist, welches wir überprüfen wollten. Nachdem wir unser genetisches Material gereinigt hatten, markierten wir den Abschnitt unserer DNA, den wir später untersuchen wollten. Dann stellten wir unsere DNA in einen „Thermocycler“, ein Gerät, das die Polymerase-Kettenreaktion durchführt. Das genetische Material wurde zuerst erhitzt, so dass sich die DNA Doppelstränge teilten, und dann wieder abgekühlt. Bestimmte Substanzen (u.a. Primer, Nucleotide und hitzebeständige Polymerase) wurden hinzugegeben, welche sich an die Einzelstränge hefteten und diese wieder vervollständigten. Dieser Vorgang wurde so oft wiederholt, bis wir genug genetisches Material zu Verfügung hatten. Anschließend führten wir unsere DNA in ein Gelkissen ein, das in der so genannten „Elektrophorese“ unter Strom gesetzt wurde. Die DNA wanderte in diesem Kissen in eine Richtung, bis der Strom ausgestellt wurde. So ist das typische Bandenmuster entstanden, das auch „genetischer Fingerabdruck“ genannt wird.

Letztendlich konnten wir also unseren eigenen, einmaligen genetischen Fingerabdruck bewundern.

Der Lehrgang bot uns nicht nur einen umfassenden Einblick in das Arbeiten im Labor, sondern es war außerdem faszinierend, die bisher nur in der Theorie besprochene Methode selbst mit seiner eigenen DNA durchführen zu können. Es war ein ereignisreicher und spannender Tag und am Ende waren alle froh, an dem Praktikum teilgenommen zu haben.

(Lily Schilk, Q1, Bio LK)

 

 Michael Tech

 

Der Erdkunde LK und der Sozialwissenschaften ZK der Q2 erkunden Paris

Der Erdkunde LK und der Sozialwissenschaften ZK der Q2 erkunden Paris

Am Donnerstagabend, den 15. November 2018, ging es für die Schülerinnen und Schüler des Erdkunde Leistungskurses von Annika Hähr und des Sozialwissenschaften Zusatzkurses von Elda Çakir im Rahmen der Abitur Vorbereitung für drei Tage nach Paris. Die Kurse nächtigten im St. Christopher ́s Inn Paris Canal, einer adäquaten Unterkunft für eine Kursfahrt mit guter Anbindung an die Innenstadt.

Zum Programm der Fahrt gehörte unter anderem die selbstständige Erkundung der Stadt in Gruppen. Diese Erkundung war an verschiedene Aufgaben gebunden. So führten die Sozialwissenschaftler in der Pariser Innenstadt zum Beispiel eine Umfrage zum Thema Kopftuchverbot durch, die einen Bezug zu der in der Vergangenheit kontrovers und hitzig geführten Diskussion eines Burkiniverbots herstellte. Die Ergebnisse fielen hier von einer Befürwortung, über ein eingeschränktes Verbot bis hin zur Ablehnung eines Verbotes unterschiedlich aus.

Der Schwerpunkt im Themenbereich Erdkunde bezog sich auf die Stadtplanung von Paris. Die Geografen widmeten sich der Aufgabe, infrastrukturelle Merkmale der Stadt, z.B. die Nutzung von Kreisverkehren um markante Sehenswürdigkeiten wie den „Arc de  Triomphe“ oder den „Place de la Nation“ herum, ausfindig zu machen und sie zu dokumentieren. Ein weiterer Teil der Aufgabe bestand darin, auch die soziale Struktur von Paris zu untersuchen. Hier war das Fazit, dass gerade die sozial stärkeren Einwohner in gentrifizierten Wohngegenden in der Innenstadt bzw. nahe der Innenstadt wohnen, während die sozial schwächeren Einwohner in den äußeren Teilen der Stadt und in den umliegenden Banlieues leben.

Neben diesen Aufgaben gab es zwei kreative Herausforderungen: Die erste war eine Selfie-Challenge zu verschiedenen geografischen und sozialwissenschaftlichen Themen, wie z.B. „Global-City-Paris“. Zudem musste ein sogenanntes „soziales Experiment“ durchgeführt werden, eine gesellschaftswissenschaftliche Exkursionsmethode, um die beiden Fächer Erdkunde und Sozialwissenschaften miteinander zu verknüpfen. Diese Aufgabe wurde in Form eines Videos dokumentiert. 

Am Sonntag, den 18. November, ging es nach einem aufregenden und lehrreichen Wochenende früh morgens per Bus wieder zurück nach Düsseldorf. 

 

Annika Hähr Elda Cakir

 

 

Sporthelferfahrt nach Hachen (Sauerland)

Sporthelferfahrt nach Hachen (Sauerland)

Zum Abschluss der einjährigen Sporthelferausbildung waren die angehenden Sporthelfer unserer Schule in der letzten Oktoberwoche zu Besuch im Erlebnis- und Feriendorf Hachen mit der angrenzenden Sportschule des Landessportbundes NRW (Sauerland). Ziel der dreitägigen Fahrt war es, neue Sportarten (u.a. Mountainbiken und Trampolinspringen) kennenzulernen und auszuprobieren, selbstständig kleine Aufwärmspiele zu initiieren sowie das Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken. 

14 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 und EF trafen sich also um 8 Uhr morgens für die gemeinsame Reise mit Herrn Preden und Herrn Hiepler am Hautbahnhof in Düsseldorf. Mit dem Zug ging es nach Sundern und von dort aus mit dem Bus zum Sport- und Erlebnisdorf Hachen. Der Aufstieg mitsamt Gepäck auf den Berg zum Sport-und Erlebnisdorf war die erste sportliche Herausforderung der Fahrt. Gleich nach der Ankunft nutzten die Sporthelfer ihre Zeit bis zum Bezug der Zimmer aktiv mit Basketball- oder Frisbeespielen.

Nach dem Mittagessen und einer kurzen Pause stand dann der erste Punkt der Programmliste an: Mountainbiken. Nachdem jeder das passende Bike gefunden und die Hinweise der netten Begleiterin Anna, Mitarbeiterin des Feriendorfes, berücksichtigt hatte und der Helm richtig angepasst wurde (Sicherheit geht vor!), ging es auch schon los. Es folgte ein abwechslungsreiches und bewegtes Sportprogramm, das allen Beteiligten viel Spaß machte.

Die Sporthelferausbildung richtet sich an alle Schüler der Jahrgangsstufe 8, die daran interessiert und geeignet sind, Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote an unserer Schule anzubieten oder zu betreuen. Dazu zählen u.a. die „bewegte Pause“, die Fußball-Liga oder das jährliche Sportfest. Mit der neuen Turnhalle und dem neuen Außengelände hoffen wir, die Einsatzmöglichkeiten für unsere Sporthelfer erweitern zu können, und somit weitere Bewegungsmöglichkeiten im Schulalltag zu schaffen.

Auf diesem Weg soll noch einmal dem Förderverein unserer Schule gedankt werden, der die Hälfte der Fahrtkosten übernommen hat. 

 

Stephan Preden Gregor Hiepler

 

 

piano & friends

piano & friends

In erfreulich gut besuchter Aula präsentierten am 13. November Schülerinnen und Schüler der Klassen 6 bis Q1 ihre herausragenden musikalischen Talente.

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Benni Khaikine, 8b eröffnete den Abend mit selbst herausgehörten Songs und Improvisationen. Zarter ließ es Isaiah Böhlhoff-Martin, 8c mit seinen Lagrimas negras anklingen, bevor Tom Hoareau-Schreiweis, 6b das Publikum mit seiner Darbietung von Let it be mit glockenklarer Stimme verzauberte. Souverän die Syncopation, gespielt von Aylin Kabata, 8d und der Musiklehrerin Osia Toptsi. Klassischer und ebenso professionell spielte Sarina Schmidt, 8d ein Nocturne von Chopin und eine Rhapsodie von Brahms. Zusammen mit der Musiklehrerin Linda Endenich und erneut begleitet von Osia Toptsi spielte Aylin den ersten und zweiten Satz des Konzertes für zwei Violinen von Bach, bevor Daniel Zakamulin, Q1 als Gast vom Humboldt-Gymnasium den Abend mit einer Chopin-Etüde beendete. Die Kooperation mit dem Humboldt wird fortgesetzt am 29. November, wenn unsere Poetry Slammer beim Literaturcafé im Humboldt auftreten werden.

Wohlverdienter, langanhaltender Applaus für alle Beteiligten.

Und hier bekommen Sie auch einen kleinen akustischen Eindruck:

 

Caroline Piffka

Goethe Schüler wird Nationalspieler

Goethe Schüler wird Nationalspieler

Justus Brinkmann spielt seit 9 Jahren Inlinehockey bei dem Düsseldorfer Club DEG Rheinrollers. Dieses Jahr ging für ihn mit der Aufnahme in den Kader der deutschen U19-Nationalmannschaft ein großer Traum in Erfüllung. Damit qualifizierte sich der 16-Jährige nicht nur als einer der jüngsten, sondern auch als einziger Spieler aus NRW für die Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Italien. Zusätzlich wurde er von Headcoach Marco Albrecht zum Assistenz-Kapitän ernannt. Eine besonderen Ehre für unseren Q1 Schüler. Während seiner ersten WM schoss Justus 3 Tore und erzielte einige Vorlagen.

„Es war die beste Erfahrung, die ich bis jetzt bezüglich meines Sports machen durfte. Der Moment, in dem man das erste Mal sein eigenes Deutschland Trikot mit seinen Namen drauf bekommt, ist unbeschreiblich. Und wenn man dann zusammen mit seinen Team Kameraden auf der Fläche steht und die Hymne singt – das erfüllt einen schon mit ‘ner Menge stolz.“

Wir drücken die Daumen, dass Justus auch im kommenden Jahr wieder die Chance erhält, Deutschland bei den World Roller Games in Barcelona zu vertreten.

 

Sarah Kohlstadt