Die Römer-AG präsentiert: „Völkeraufstand in der Antike“

Die Römer-AG präsentiert: „Völkeraufstand in der Antike“

„Völkeraufstand in der Antike“ ist ein zuweilen lustiger Film über einen Völkeraufstand zur Zeit Julius Cäsars. Die Bewohner eines Dorfes weigern sich, die von Cäsar verfünffachten Steuern zu bezahlen. Das lassen die Römer nicht lange auf sich sitzen und greifen das Dorf mit ihren Legionären an…

Nach einer kreativen und intensiven Arbeitsphase möchten wir euch nun endlich unseren ersten gemeinsamen Film präsentieren.

Über den folgenden Link gelangt ihr zum Film:

Viel Spaß beim Film wünschen die Mitglieder der Römer-AG:

Arthur Marré, 6c Susanna Waider, 6c Tom Joost, 6d Tom-Luca Kotte, 6d Jonathan Renz, 6d Bartosz Wisniewski, 6d und Philipp Gattermann, 7d!

Über ein kurzes Feedback würden wir uns freuen.

Du bist interessiert? Für unser Forscherteam suchen wir immer Verstärkung. Wenn du in der 5. oder 6. Klasse bist, dann komm gerne vorbei.
Du findest uns immer montags in der 8. Stunde (14:15 – 15 Uhr) in Raum 113!

Noch mehr Infos findest du hier

 

Tim Röwekämper
Zoe Niederberger wird von OB Geisel im Rathaus geehrt

Zoe Niederberger wird von OB Geisel im Rathaus geehrt

Oberbürgermeister Thomas Geisel hat am Donnerstag, 7. September, die Gewinner des 68. Stadtsparkassen-Radschläger-Turniers im Rathaus ausgezeichnet.

Zoe Niederberger, 6d , die für das Goethe-Gymnasium an den Start ging , belegte in der Gruppe A ( Mädchen 8-10 ) den 2. Platz.

Der Schul-Wander-Pokal ging zum 3. Mal an die Japanische Schule, die mit drei Platzierungen als erfolgreichste Schule abschnitt.

In diesem Rahmen lud OB Geisel die Kinder zur speziellen Siegerehrung ins Düsseldorfer Rathaus ein.  Ausgerichtet wurde die Feierstunde von der Bürgergesellschaft “ Alde Düsseldorfer“, die auch das Radschläger-Turnier organisieren.

„Die Radschlägertradition gehört fest zu Düsseldorf und ist einer der schönsten Bräuche, die wir haben.Umso mehr freue ich mich, dass so viele Mädchen und Jungen diese Tradition pflegen. So bleibt sie uns noch lange erhalten“, sagt Oberbürgermeister Thomas Geisel.

Gewertet wurde in zwei Kategorien: Im Schnelligkeitswettbewerb wurden die schnellsten Mädchen und Jungen, im Stilwettbewerb die stilistisch schönsten, fortlaufend geschlagenen Räder ermittelt. Das erste Radschlägerturnier fand am 17. Oktober 1937 auf dem Carlsplatz in der Düsseldorfer Carlstadt statt. Nach einer kriegsbedingten Unterbrechung ließen die Alde Düsseldorfer das Radschläger-Turnier wieder aufleben. Gingen in der ersten Zeit nur Jungen an den Start, so änderte sich das zu Beginn der 1970er-Jahre, Mädchen entdeckten die Tradition für sich und nehmen seither zahlreich teil.

Nachdem OB Geisel den Kindern die traditionelle und geschichtliche Entstehung der Radschläger nahe gebracht hatte, erhielten die Kinder einen Ehren-Preis und wurden anschließend ins Steigenberger Parkhotel zu Kakao und Kuchen eingeladen.

(von Daniela Pauk-Foley)

Tierversuche verringern und alternative Testmethoden entwickeln: Wo stehen wir in NRW?

Tierversuche verringern und alternative Testmethoden entwickeln: Wo stehen wir in NRW?

Zu diesem Thema besuchte der Biologie Leistungskurs der Stufe 11 des Goethe-Gymnasiums in Begleitung ihres Fachlehrers, Dr. Michael Tech, eine Veranstaltung in Neuss.

Anwesend waren Forscher, Tierschützer, Schüler interessierte Bürger und Politiker, die sich mit dem Thema auseinandersetzen.

Tierversuche werden oft negativ dargestellt. Die Veranstaltung verdeutlichte, dass der Tierversuch nicht mit Tierquälerei gleichzusetzten ist. Beispielsweise zählen Zugvögel-Tracker ebenfalls zu Tierversuchen. In einer öffentlichen Diskussionsrunde konnten Fachleute einen Einblick in das Thema Tierversuche und Alternativen zu diesen geben. In der Diskussion, wurde nicht nur die ethische Seite der Tierversuche, sondern auch die ökonomische Seite beleuchtet.

Dabei wurde erwähnt, dass es den Labortieren weitaus besser geht als so manchem Tier, das alleine im Kinderzimmer verkümmert. So stehen im Jahre 2014 2.8 Millionen Tiere in Tierversuchen, 788 Millionen verzehrte Tiere gegenüber, die unter weitaus schlechteren Bedingungen gehalten und getötet werden. Labormäuse zum Beispiel haben Sozialpartner, können in ihrem Käfig klettern und bauen.

Außerdem könne man ohne einen einzigen Tierversuch durch das Studium kommen, so Dr. Thorsten Schäfer, Studiendekan an der Universität Bochum. Statt am toten Tier lernen die Studenten am Menschen, bzw. am Studenten. Sie messen sich zum Beispiel gegenseitig den Blutdruck.

Die Wirtschaftsministerin Svenja Schulze. Quelle: WDR

Die anwesende Wirtschaftsministerin Svenja Schulze machte deutlich, dass Tierversuche ethisch fragwürdig seien und dass es elementar sei nach Alternativen zu forschen.

Um diese Alternativen zu erforschen gibt es Forschungseinrichtungen und Projekte, wie zum Beispiel CERST (Centrum für Ersatzmethoden zum Tierversuch).

Das Ziel dieser Forschungseinrichtungen ist es, alternative Testmethoden für die Forschung und Wissenschaft zu entwickeln, damit sich die Zahl der Tierversuche reduziert.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass die Veranstaltung „Tierversuche verringern und alternative Testmethoden entwickeln: Wo stehen wir in NRW?sehr gelungen war und eine jede Seite der Tierversuche beleuchtet hat, denn nicht nur ethische Fragen drängen sich bei Tierversuchen auf, sondern auch ökonomische, wissenschaftliche und politische.

Der Kurs nahm aus dieser Diskussionsrunde als Fazit mit, dass der Tierversuch nicht gleichzusetzen sei mit der Tierquälerei und dass man viel mehr Geld benötige, um an der Entwicklung neuer alternativer Methoden zu arbeiten.

Auch der WDR hat über die Veranstaltung berichtet. Nachzulesen hier.

(von Tim Kuppetz und Paul Fritsche)

 

Michael Tech
Biologie Leistungskurs Q1 im Gen-Labor

Biologie Leistungskurs Q1 im Gen-Labor

Am 7. Juni machte sich der Biologie-Leistungskurs unter der Führung unseres Fachlehrers Dr. Tech auf den Weg nach Leverkusen. Unser Ziel war „Baykomm“, das Forschungszentrum des Unternehmens BAYER. Herr Tech hatte für uns einen Praktikumstag arrangiert, an dem wir in einem echten Profilabor unseren eigenen „genetischen Fingerabdruck“ herstellen konnten.  Zwei Mitarbeiter von BAYER standen den ganzen Tag zur Betreuung an unserer Seite und alles war sehr professionell vorbereitet; sogar Laborkittel mit unseren Namen standen schon bereit.

Obwohl wir den theoretischen Ablauf bereits aus dem Unterricht kannten, tat uns eine kurze Wiederholung zu Beginn ganz gut. Allerdings war es ein gutes Gefühl, dass wir mit den wissenschaftlichen Ausdrücken bereits recht sicher umgehen konnten und unser Wissen auf dem neuesten Stand war. Danach entnahmen wir aus unseren eigenen Zellen DNA Proben, wobei wir zwar auf Anleitung arbeiteten, aber alle Arbeitsschritte selbst ausführten.

 

Nachdem wir unsere DNA entnommen und gereinigt hatten, markierten wir bestimmte Gen-Abschnitte, die später für den genetischen Fingerabdruck vervielfältigt werden sollten. In einem speziellen Gerät (dem Thermocycler) wurden unsere DNA-Proben innerhalb einer Stunde millionenfach vervielfältigt, einem Verfahren, das man technisch als Polymerasekettenreaktion (PCR) bezeichnet.

Anschließend überführten wir diese Proben in ein Gel, an das eine elektrische Spannung angelegt wird. In diesem elektrischen Feld, der so genannte „Elektrophorese“ wandert die DNA, bis sich ein spezifisches Muster bildet: der genetische Fingerabdruck.

Zum Schluss konnte jeder aus unserem Bio-LK seinen eigenen einmaligen genetischen Fingerabdruck in geheimnisvoller Lumineszenz bewundern.

Der ganze Tag war nicht nur eine spannende und anschauliche Wiederholung des Stoffes, den wir bereits im Unterricht gelernt hatten, sondern bot uns darüber hinaus einen Einblick in die tägliche Arbeit im Labor. Besonders gefreut hat uns auch, dass wir von BAYER ein eindrucksvolles Zertifikat über unsere absolvierte Arbeit im Labor erhalten haben.

 

(von Nick Decius)

 

Michael Tech
Elektronenmikroskopie und Neue Technologien

Elektronenmikroskopie und Neue Technologien

Am 12. Mai machten wir, der Biologie Leistungskurs der Q1 von Dr. Tech, uns auf den Weg nach München, ins Zentrum „Neue Technologien“. Da das Thema „Elektronenmikroskop und andere Bild gebende Verfahren“ ohnehin im Lehrplan steht, entschied sich Herr Tech dazu, uns das am besten „life“ vorzuführen. Da Elektronenmikroskope sehr teuer und aufwändig sind, kann man diese nur in großen Universitäten oder Instituten zu Gesicht bekommen; im Unterricht hätten wir das Thema also nur theoretisch behandeln können. Hier bekamen wir jedoch eine sehr spannende Einführung am Gerät selbst. In einem Elektronenmikroskop werden anstelle von Licht Elektronen zur Abbildung verwendet.

Wie vielfältig das Fach Biologie tatsächlich ist, wurde uns erst jetzt bewusst, als wir uns mit den physikalischen Grundlagen vertraut machen mussten. Wir kannten zwar die plastisch erscheinenden Abbildungen aus dem Biobuch, hatten uns aber bisher keine Gedanken darüber gemacht, wie diese eigentlich zustande kamen. Wir starteten also mit dem Welle-Teilchen- Dualismus des elektromagnetischen Spektrums, wobei die Wellennatur folgendermaßen definiert ist:

(λ = Wellenlänge, h = Plank’sches Wirkungsquantum, M = Masse des Teilchens, v = Geschwindigkeit des Teilchens)

Aufgrund dieser Gleichung ist es leicht ersichtlich, dass eine Erhöhung der Geschwindigkeit der Elektronen zu einer kürzeren Wellenlänge führt und somit auch zu einer höheren Auflösung. Letzteres wird auch in dieser Gleichung deutlich:

(d = Auflösungsvermögen, λ = Wellenlänge, n sin α = numerische Apertur (NA))

Je kleiner der Wert der Wert von d wird, umso feinere Strukturen können aufgelöst werden. Da Elektronen wesentlich kürzere Wellenlängen besitzen als sichtbares Licht, können sie auch wesentlich kleinere Strukturen auflösen. Die ursprünglich erhaltenen Bilder sind schwarz-weiß, da Elektronen anstatt von Licht zur Abbildung verwendet werden.

Zuerst muss jedoch erst einmal ein Elektronenstrahl erzeugt werden. Hierfür verwendet man eine Haarnadelkathode (z.B. aus Wolfram), die im glühenden Zustand Elektronen erzeugt, welche durch einen sogenannten Wehnelt-Zylinder gebündelt und in Richtung Anode auf sehr hohe Geschwindigkeiten beschleunigt werden. Da allerdings die Anwesenheit reaktiver Gase (Luftsauerstoff) zu Wechselwirkungen mit dem aufgeheizten Elektronenemitter führen und der Wolframfaden infolge dessen durchbrennen würde, wird im EM ein Vakuum benötigt. Nun muss der Elektronenstrahl noch gelenkt und gebündelt werden. Dies erfolgt mit Hilfe inhomogener magnetsicher Felder (Linsen). Die meisten Proben müssen elektrisch leitend gemacht werden, indem sie beispielsweise mit Gold bedampft werden. Die Rasterelektronenmikroskope verfügen über einen ca. 30 bis 500 000fachen Vergrößerungsbereich und besitzen ein Auflösungsvermögen zwischen 2 und 6 nm. Besonders geeignet ist diese Art von Elektronenmikroskop, um die Oberfläche eines Gegenstandes plastisch und dreidimensional abzubilden.

Nach der Einweisung erhielten wir noch eine Führung durch weitere Ausstellungsstücke des Zentrums der Bio-, Gen- und Nanotechnologie. Besonders beeindruckend war dabei der Einblick von der Idee, über die Forschung bis hin zur industriellen Anwendung, wie z.B. die massenhafte Herstellung des für Diabetiker lebenswichtigen Insulins durch gentechnisch veränderte Bakterien, die mit Hilfe eines „eingebauten“ menschlichen Gens ein dringend benötigtes Medikament herstellen können uvm. Es ist leicht nachvollziehbar, dass wir nach zwei Tagen „Input“ und gedanklichen Ausflügen in die Physik, Biochemie, Neurobiologie und Genetik ziemlich erschlagen waren; dafür waren die Tage aber auch Wissenschaft zum Anfassen.

 

 

(von Nick Decius)

 

Michael Tech
Goethe @ NRW Streetbasketball Tour 2017

Goethe @ NRW Streetbasketball Tour 2017

Auch in diesem Jahr haben Schülerinnen und Schüler des Goethe-Gymnasiums an der NRW Streetbasketball Tour teilgenommen. Stattgefunden hat dieses Event am 20. Juni 2017 auf dem Schulhof des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums in Hilden. Wir waren mit 52 Schülerinnen und Schülern aus allen Jahrgangsstufen vertreten und konnten so mit 15 Mannschaften antreten (von insgesamt 69 Teams auf dem Turnier). Das Turnier stand unter dem Motto „Fairplay“ und daher wurde auf den Einsatz von Schiedsrichtern verzichtet. Die Mannschaften traten in 3-er-Teams gegeneinander an und spielten auf einen Korb.

Die Wetterbedingungen am Tag des Turniers waren grandios. Bei strahlendem Sonnenschein und einer Temperatur von 32 Grad Celsius konnten die Schülerinnen und Schüler ihr ganzes Potential entfalten. Unsere Teams erkämpften sich den 2. und 3. Platz bei den Mädchen (Jahrgang 2003) sowie den 2. Platz bei den Jungen (Jahrgang 2004).

Aufgrund der hohen Beteiligung des Goethe-Gymnasiums wurden an unsere Schule gleich zwei „Schulballpakete“ mit insgesamt 20 neuen Basketbällen  von Molton vergeben. Jetzt steht dem Training für das nächste Jahr nichts mehr im Wege.

 

André Valente