Exkursion zum Lammertzhof

Exkursion zum Lammertzhof

Bauernhofexkursion der Klasse 5c und von Studenten des Interdisziplinären Projektes Gesunde Ernährung für Kinder der Bergischen Universität Wuppertal am 22. Januar 2017

Wir essen täglich Nahrungsmittel, die in Landwirtschaftsbetrieben produziert werden. Doch wie werden Fleisch, Eier, Obst und Gemüse in der modernen Landwirtschaft erzeugt? Welche Nahrungsmittel sind gesund? Wie unterscheidet sich die ökologische Landwirtschaft von der herkömmlichen? Und was hat Essen mit unserem Klima zu tun?

Im Rahmen eines Erdkundeprojekts zur Unterrichtsreihe „Landwirte versorgen uns“  besuchte die Klasse 5c den Biobauernhof Lammertzhof in Kaarst. Bei frostigen Temperaturen und eisigem Wind lernten die Schüler in einer anderthalbstündigen Hofführung alles rund um die biologische Erzeugung unserer Lebensmittel und deren Vermarktung im Hofladen bzw. als Ökokiste. Neben der anschaulichen Darstellung, wie eng Mastschweine in der traditionellen Landwirtschaft eingepfercht werden und unter welchen unwürdigen Bedingungen sie ihr Leben fristen, konnten die Schüler die Vorteile einer ökologischen Landwirtschaft live erleben. Sie durften die Schafe füttern und die Hühner in ihrem Freigehege besuchen. Sie erfuhren über die ökologische Bestellung von Feldern und der nachhaltigen Anbau im Gewächshaus, über Fruchtfolgen und die bedarfsgerechte Düngung mit Hilfe von Leguminosen. Auch die Packstationen für die Ökokisten sowie die Vorführung der Möhrenwaschanlage standen auf dem Programm. Im Anschluss an die Führung interviewten die Schüler den Landwirt Herrn Hannen und nach einer weiteren Stunde voller Fragen und Antworten blieb noch ein wenig Zeit, den Hofmarkt zu erkunden und auf dem Spielplatz mit großer Baumschaukel und Traktor zu toben.

faecher_erdkunde07Die Vor- und Nachbereitung der Exkursion fand in Kooperation mit dem Fachbereich Geographie der Bergischen Universität Wuppertal statt. Gemeinsam mit Studenten des Interdisziplinären Projektes „Regionale Nahrungsmittel für Kinder“ (Dozentin Frau Dipl. Geogr. Ina Jeske) bereiteten die Schüler des Goethe-Gymnasiums die Exkursion im Unterricht vor und nach und setzen sich mit vielen Fragen rund um gesunde Ernährung auseinander. Dabei wurden umfangreiche Materialien eingesetzt, die verschiedene Studentengruppen des Interdisziplinären Projektes erstellten. Die Erarbeitung fand in Form eines Gruppenpuzzles statt und beinhaltete neben der Erarbeitung von informativen Texten, kleineren Experimenten, Erkundungsaufträgen in der näheren Umgebung und Interviews auch kreative Auseinandersetzungen mit dem Thema in Form von Gedichten, Rezepten und Tagebucheinträgen. Die Projektergebnisse wurden in Form von Sammelmappen dokumentiert und ausgestellt.

Insgesamt war das gemeinsame Projekt zwischen Schule und Universität eine lehrreiche und tolle Erfahrung für beide Seiten.

 

Ursula Steffen
Erdkundeleistungskurse zum Schnuppertag an der Universität Wuppertal

Erdkundeleistungskurse zum Schnuppertag an der Universität Wuppertal

Abitur, und was dann? Beim Schnuppertag am Institut für Geographie und Sachunterricht der Universität Wuppertal am 15. Januar hatten die Schülerinnen und Schüler der Erdkundeleistungskurse die Gelegenheit, sich mit den beruflichen Perspektiven eines Geographen auseinanderzusetzen und sich über die Voraussetzungen und Inhalte eines Geographiestudiums ausführlich zu informieren.

Den Auftakt bildete eine Exkursion ins Zentrum von Wuppertal zur Großbaustelle am Döppersberg, wo die SchülerInnen sich mit stadtgeographischen Fragestellungen vor Ort rund um die Transformation einer autogerechten Stadt zu einer nachhaltigen Stadt der kurzen Wege kritisch auseinandersetzen konnten. Dabei wurden potentielle Auswirkungen des geplanten innenstadtnahen Outletcenters auf die Wuppertaler Innenstadt diskutiert.

Im Anschluss besuchten die Schülerinnen und Schüler die Vorlesung Humangeographie bei Prof. Dr. Andreas Keil. Zunächst stellte ein Student seine Zukunftsvisionen von der Stadt der Zukunft in Form eines Referates vor, in dem globale Herausforderungen der zukünftigen Stadtentwicklung auf der Grundlage von aktuellen innovativen Stadtentwicklungskonzepten aufgegriffen und in ein eigenes Gesamtkonzept eingebunden wurden. Im weiteren Verlauf der Vorlesung referierte Prof. Dr. Keil über zukünftige Stadtentwicklung am Beispiel des Klimaviertels Arremberg und des Ruhrgebietes. Danach lud Professor Dr. Keil zu einer gemeinsamen Gesprächsrunde mit Schülern, Studenten und Lehrern rund um den Aufbau und die Inhalte eines Geographiestudiums sowie die vielfältigen Berufsperspektiven als Geograph ein.

Ein Besuch der Universitätsbibliothek sowie ein kurzer Rundgang über das Universitätsgelände rundeten den Besuchstag ab. Beim abschließenden gemeinsamen Essen in der Mensa wurde noch lange über die neu gewonnenen Eindrücke, Zukunftsperspektiven und eigene Erfahrungen mit Geographie  gesprochen. Insgesamt bot die Veranstaltung viele Impulse zur Studien- und Berufsorientierung. Ganz nebenbei erhielten die Schüler auch viele Eindrücke zur aktuellen Stadtentwicklung Wuppertals und konnten somit auch Einblicke in geographische Fragestellungen in der Praxis gewinnen.

 

Ursula Steffen
Studienfahrt nach London der Leistungskurse Erdkunde und Mathematik

Studienfahrt nach London der Leistungskurse Erdkunde und Mathematik

Der Leistungskurs Erdkunde fährt auf Studienfahrt! Nach langer Diskussion entschied man sich für  London. Schwerpunktthema war: Auf den Spuren aktueller Stadtentwicklungstendenzen in einer Global City.

So begaben sich am Montag früh die zwei Leistungskurse mit Caroline Blankenagel und Julia Görmann auf die Reise und nach einer 12-stündigen Busfahrt war es endlich soweit: Wir erreichten unser Hostel in Rotherhithe/London und genossen den abendlichen Blick auf die hell erleuchtete Skyline von London.

Highlight des nächsten Tages war der Rundgang entlang der Thames mit Blick auf die London Bridge und den weltberühmten Tower. Von Westminster aus startete dann die Stadtrallye, die uns die wichtigsten Sehenswürdigkeiten erkunden ließ!

Der nächste Tag führte den Erdkunde-Leistungskurs nach Kings Cross. Unser local guide  erzählte uns Spannendes über die bauliche Neugestaltung des Viertels: Fast 150 Jahre lang dominierte hier die industrielle Nutzung, der Bahnhof war einer der wichtigsten Knotenpunkte des überregionalen Verkehrs. Nach einer langen Phase der Deindustrialisierung wird der Stadtteil nun seit 2001 durch private Investoren revitalisiert: Durch  Restaurants, Bars, Büros und Luxuswohnungen erfährt Kings Cross eine rasante Aufwertung. Der Mathematikleistungskurs verbrachte den Vormittag im Science Museum. Am Nachmittag ging es dann gemeinsam weiter zum Herzstück Londons: der City of London. St. Paul’s Cathedral und das Banken- und Versicherungsviertel standen auf dem Programm. Der Tag war sehr anstrengend, stand doch noch der Besuch im Shakespeare Theatre an. Einige von uns besuchten das dreistündige Theaterstück Imogen. Schon bei der Ankunft waren wir begeistert: Der Eingang zum Vorhof des Theaters war mit Lichterketten in den Bäumen geschmückt und das  Wort WONDER über dem Eingang sah nicht nur schön aus, sondern schaffte auch eine zauberhafte Atmosphäre. Zudem verfügt das Globe, eine Rekonstruktion des Shakespeare Theatres, über eine besondere Architektur: es ist rund, das Hauptaugenmerk liegt auf der  prachtvollen Bühne, die noch in den open-air yard hineinreicht. Das Theaterstück war eine moderne Verfassung von Shakespeare’s Cymbeline, gespielt von jungen, englischen Schauspielern und einem tollen Mix aus Dramatik, Spannung und Comedy.
Unser letzter Tag in London führte uns nach Greenwich zum  Royal Observatory, zum  Nullmeridian und zur Cutty Sark. Anschließend besichtigten wir die ehemaligen Docklands, aktuelle Tendenzen des Waterfront Developments standen hier  im Vordergrund. Heute ist das ehemalige Hafengelände das neue Bankenviertel Londons. Der Tag endete  mit einem gigantischen Ausblick über London: Der Skygarden ist ein 160m hohes Gebäude mit einer Besucher – Plattform, die mit einem tollen Garten über den Dächern Londons gestaltet ist.

Sarah Nitsche und Verena Wagener (Q2)

Achtklässler auf Skifahrt in Jochgrimm

Achtklässler auf Skifahrt in Jochgrimm

…eine anstrengende Woche mit viel Spaß

Am Montagmorgen sind wir, also die 8B und die 8C, nach einer ca. 12 Stunden langen Busfahrt mit unseren Klassenlehrern Herrn Valente und Herrn Engels und mit Herrn Schnitzler, Frau Zemter und den ehemaligen Schülern Chris und Tim in Jochgrimm angekommen. Der Himmel war schon am Morgen strahlend blau, die Sonne hat geschienen und so sollte es auch die ganze Woche bleiben. Nur leider hatte der Himmel uns nicht gerade viel Schnee beschert. Wir mussten mit drei gut präparierten Kunstschneepisten auskommen.

An unseren Ankkunftstag haben wir zunächst unsere Zimmer bezogen, dann gab es Mittagessen und schon haben wir mit dem Skifahren losgelegt. Die Skigruppen wurden eingeteilt. Zunächst gab es zwei Fortgeschrittenen-Gruppen, von Schülern, die alle schon mal mit ihren Eltern skigefahren sind, und vier Gruppen von ziemlich ahnungslosen Anfängern. Nach deren ersten Versuchen des Rutschens und Gleitens und erster kleinen Bögen, schafften es am nächsten Tag bereits alle Gruppen per Tellerlift auf die blaue Piste. Die Profis testeten das erste Mal das Weißhorn.

Am Mittwoch fuhren die Fortgeschrittenen wieder auf dem Weißhorn, die meisten Anfänger haben bereits die schwierigere blaue Piste gemeistert. Wir waren jeden Tag skifahren, das Highlight war die Erlaubnis am Freitag in kleineren Gruppen alleine die blauen Pisten hinunterzufahren.

news-skifahrt_8bcAm Donnerstagnachmittag waren wir alle zusammen wandern, wobei wir auf einem vereisten See geschlittert sind und einige Mühe hatten, über einen vereisten Bach zu kommen. Wer allerdings nicht rutschen wollte, konnte auch über Kiefernzweige gehen. Der etwa eine Stunde lange Weg wurde belohnt mit einer Superaussicht von oben in die Bletterbachschlucht. Ein weiteres Outdoorangebot gab es am Samstagnachmittag, genau genommen gab es zwei verschiedene Angebote: Knapp die Hälfte der Schüler ist zum Gipfelkreuz des Weißhorns gewandert, um die schöne Aussicht auf die umliegenden Berge und Täler zu genießen. Die andere Gruppe hat sportliche Spiele im Freien gespielt. Dabei war die größte Gaudi das Brennballspiel mit einem Rugby-Ei.

Der Sonntag, unser letzter Tag, begann mit einer Skirallye mit Geschicklichkeitsaufgaben und am Nachmittag war das Skifahren freiwillig. Einige fuhren noch mal die blauen Pisten hinunter, andere ein letztes mal Weißhorn, und eine ganz sportliche Gruppe stieg in voller Skimontur hoch bis zur Bergstation des Sesselliftes. So konnten sie noch eine neue Piste ausprobieren, obwohl der Sessellift gesperrt war.

Abends gab es noch eine kleine Disco und am Montagmorgen ging es nach einer anstrengenden und spaßigen Woche zurück nach Düsseldorf.

Lena Schenk

 

Skifahrtsbegleiter auf Skifortbildung

Skifahrtsbegleiter auf Skifortbildung

Auch in diesem Jahr bereitete sich das Skifahrtsteam unter Leitung eines vom deutschen Skiverband zertifizierten Skilehrers in der Skihalle Neuss auf die Skifahrt der 8. Klassen vor.

Sechs Kolleginnen und Kollegen sowie die zwei ehemaligen Schüler Hendrik Lofruthe und Christian Deutscher setzten sich am 28.11.2016 während der ganztägigen Fortbildung intensiv mit der aktuellen Skimethodik auseinander und feilten an ihrer Demonstrationsfähigkeit.

Jetzt muss es in Jochgrimm nur noch ordentlich schneien und der Skifahrt im Januar steht nichts mehr im Wege.

 

Charlotte Bürger
Exkursion zum Lammertzhof

Exkursion zum Lammertzhof

Bauernhofexkursion mit der Klasse 5c und Studenten des Interdisziplinäres Projekt Gesunde Ernährung für Kinder der Bergischen Universität Wuppertal am 22.01.2016

Wir essen täglich Nahrungsmittel, die in Landwirtschaftsbetrieben produziert werden. Doch wie werden Fleisch, Eier, Obst und Gemüse in der modernen Landwirtschaft erzeugt? Welche Nahrungsmittel sind gesund? Wie unterscheidet sich die ökologische Landwirtschaft von der herkömmlichen? Und was hat Essen mit unserem Klima zu tun?

Im Rahmen eines Erdkundeprojekts zur Unterrichtsreihe „Landwirte versorgen uns“  besuchte die Klasse 5c den Biobauernhof Lammertzhof in Kaarst. Bei frostigen Temperaturen und eisigem Wind lernten die Schüler in einer anderthalbstündigen Hofführung alles rund um die biologische Erzeugung unserer Lebensmittel und deren Vermarktung im Hofladen bzw. als Ökokiste. Neben der anschaulichen Darstellung, wie eng Mastschweine in der traditionellen Landwirtschaft eingepfercht werden und unter welchen unwürdigen Bedingungen sie ihr Leben fristen, konnten die Schüler die Vorteile einer ökologischen Landwirtschaft live erleben. Sie durften die Schafe füttern und die Hühner in ihrem Freigehege besuchen. Sie erfuhren über die ökologische Bestellung von Feldern und der nachhaltigen Anbau im Gewächshaus, über Fruchtfolgen und die bedarfsgerechte Düngung mit Hilfe von Leguminosen. Auch die Packstationen für die Ökokisten sowie die Vorführung der Möhrenwaschanlage standen auf dem Programm. Im Anschluss an die Führung interviewten die Schüler den Landwirt Herrn Hannen und nach einer weiteren Stunde voller Fragen und Antworten blieb noch ein wenig Zeit, den Hofmarkt zu erkunden und auf dem Spielplatz mit großer Baumschaukel und Traktor zu toben.

Die Vor- und Nachbereitung der Exkursion fand in Kooperation mit dem Fachbereich Geographie der Bergischen Universität Wuppertal statt. Gemeinsam mit Studenten des Interdisziplinären Projektes „Regionale Nahrungsmittel für Kinder“ (Dozentin Frau Dipl. Geogr. Ina Jeske) bereiteten die Schüler des Goethe-Gymnasiums die Exkursion im Unterricht vor und nach und setzen sich mit vielen Fragen rund um gesunde Ernährung auseinander. Dabei wurden umfangreiche Materialien eingesetzt, die verschiedene Studentengruppen des Interdisziplinären Projektes erstellten. Die Erarbeitung fand in Form eines Gruppenpuzzles statt und beinhaltete neben der Erarbeitung von informativen Texten, kleineren Experimenten, Erkundungsaufträgen in der näheren Umgebung und Interviews auch kreative Auseinandersetzungen mit dem Thema in Form von Gedichten, Rezepten und Tagebucheinträgen. Die Projektergebnisse wurden in Form von Sammelmappen dokumentiert und ausgestellt.

Insgesamt war das gemeinsame Projekt zwischen Schule und Universität eine lehrreiche und tolle Erfahrung für beide Seiten.

 

Ursula Steffen